Der Physik-Nobelpreis 2011 geht an...
Update: Der Nobelpreis in Physik geht an Saul Perlmutter, Brian Schmidt und Adam Riess, drei Astrophysiker. Sie wollten mit sehr weit entfernten Typ-Ia-Supernovae messen, wie sich die Expansion des Universums verlangsamt und stellten dabei fest, dass sie sich beschleunigt. In der Fachliteratur bezeichnet man die Ursache allgemein als "Dunkle Energie", was man aber getrost mit "keine Ahnung" übersetzen kann.
Das ist zwar eigentlich nicht mein Fachgebiet, aber wegen Florian Freistetter habe ich mich ein bisschen mit möglichen Kandidaten für den Physik-Nobelpreis beschäftigt, und das möchte ich euch nicht vorenthalten.
Florian hat ja bei sich im Blog die Entdecker der ersten Exoplaneten als Kandidaten für den diesjährigen Physik-Nobelpreis ins Spiel gebracht. Finde ich eine gute Idee, bei näherer Betrachtung allerdings sieht es nicht so aus als wenn die mehr als eine Außenseiterchance hätten. So wie es aussieht ist die Situation in der Physik ähnlich wie in den letzten Jahren in der Chemie: Es gibt klare Favoriten, bei denen sich fast alle einig sind dass sie den Preis kriegen sollen und auch früher oder später kriegen werden. Und da schon letztes Jahr mit Geim und Novoselov zwei Leute dran waren, die nicht jeder auf der Rechnung hatte...
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