Die Auswirkungen der Finanzkrise von 2008 auf die Regionalökonomie im PRD (China)
Das Wort Finanzkrise ist seit 2008 aus den Schlagzeilen nicht mehr herauszudenken. Wir sind die Generation „Finanzkrise“. Für mich stellt sich die Frage, wie Entwicklungs- und Schwellenländer von den scheinbar lokalen Finanzkrisen in Nordamerika und Europa betroffen sind. In diesem Artikel richte ich mein Augenmerk auf die Regionalökonomie im Perlflussdelta (China) und verfolge die Frage, welche Auswirkungen die Finanzkrise von 2008 hatte. » weiter
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In den vergangenen Jahren verbuchte der chinesische PC-Hersteller einen Erfolg nach dem anderen. Die globalen Marktanteile des Unternehmens stiegen seit 2001 von gerade einmal drei Prozent auf derzeit 12%. Hinter Dell (12,5%) und Hewlett-Packard (17,5%) sind die Chinesen somit global der drittgrößte Hersteller für Computer und Laptops. Das kommende Geschäftsjahr könnte allerdings das wichtigste in der Geschichte der Firma werden, denn Lenovo setzt zum Sprung auf die Marktführerschaft an.
Regionale Disparitäten stellen große Anforderungen an die Politik. Die Konzentration wirtschaftlicher Aktivitäten führt zu starken Ungleichgewichten sowohl im sozialen als auch im ökonomischen Bereich. Eine auf Ausgleich ausgerichtete Politik muss daher Mittel und Wege finden, damit regionale Entwicklungspfade weitestgehend parallel verlaufen. Die Schwierigkeit liegt darin, die richtige Regionalpolitik zu formulieren, da sich das Wachstum in den wirtschaftlichen Zentren häufig verstärkt und ländliche Räume nur geringe Entwicklungsperspektiven aufweisen.
Die Ursachen von Kinderarmut in Entwicklungsländern sind vielschichtig und nicht einfach zu definieren. Im Grunde genommen existiert ein Mangel an unterschiedlichen Ressourcen, die sich allesamt gegenseitig beeinflussen. Für die Entwicklung von Kindern ist eine ausreichende Ernährung in den ersten Lebensjahren notwendig, damit keine anhaltenden Leiden und Krankheiten entstehen, die wiederum Auswirkungen auf den Bildungsstand und die Einkommensmöglichkeiten haben.
Die wirtschaftlichen Zentren Chinas liegen in Beijing, Shanghai und im PRD. Um das Wachstums dieser Regionen und des ganzen Landes weiterhin zu sichern, fördert die chinesische Regierung ein milliardenschweres Infrastrukturprogram. Bis 2020 entsteht ein engmaschiges Transportsystem, in dem die Megastädte des Landes mittels Hochgeschwindigkeitszüge verbunden sind.
Der Nahrungsmittelpreisindex der FAO, der einen Richtwert für die Preisentwicklung von Lebensmittel angibt, erreichte in diesem Jahr einen Höchststand. Seit dem Jahr 2005 ist ein globaler Anstieg sämtlicher Nahrungsmittelpreise zu beobachten. Diese Entwicklung stellt insbesondere für Entwicklungs- und Schwellenländer eine Herausforderung dar. Am Beispiel Indien lässt sich verdeutlichen, wie Schwellenländer, in denen große Bevölkerungsteile direkt von der Erzeugung landwirtschaftlicher Güter abhängen, auf diese Entwicklung reagieren.
In den vergangenen Tagen haben zwei Nachrichten aus China die deutschen Wirtschaftsmedien näher beschäftigt. Einerseits explodierten die Ausfuhren der Volksrepublik im Februar gegenüber zum Vorjahr und zweitens ist im Perlflussdelta ein massiver Arbeitskräftemangel festzustellen, der sogar so weit führt, dass Unternehmen aus Kapazitätsgründen neue Aufträge ablehnen müssen. Die chinesische Wirtschaft scheint also wieder gehörig zu brummen. Ich befinde mich gerade in Guangzhou, und versuche diese beiden Entwicklungen aus der "vor Ort" - Perspektive zu kommentieren.
In Entwicklungs- und Schwellenländern nehmen Urbanisierungprozesse in der Stadtplanung eine große Bedeutung ein. Der Grund hierfür liegt in der weit verbreiteten ländlichen Armut, hohem Bevölkerungswachstum und der Hoffnung auf ein besseres Leben in der Stadt, das vielerorts verbreitet ist. Die Zunahme der Bevölkerung stellt die ohnehin überforderten Stadtverwaltungen vor schier unlösbaren Aufgaben. Anhand der westindischen Metropole Ahmedabad lässt sich die diese Problematik beispielhaft aufzeigen.
