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Spektrum.de

05. Dezember 2011, 15:51

Die Wahrheit über die neue Website. Oder: Wie sich alles zutrug

In schlecht informierten Kreisen wird gemunkelt, dass die Spektrum.de/spektrumdirekt-Redaktion und der Verlag seit dem 24. Juni 2010 an ihrem heute vollzogenen Relaunch von Spektrum.de gearbeitet haben. Pustekuchen! Das wahre Making-of verrät ein heimlich gedrehtes Video.

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SciLogs 5000

18. März 2011, 18:52

Dies ist der 5000. Blogpost auf den SciLogs.* Ein kleines Jubiläum, kurz vor unserem Treffen morgen und übermorgen in Deidesheim. Wer hätte im Sommer 2007 gedacht, dass einmal so viel spannende Beiträge zu Themen rund um die - und mitten aus der - Wissenschaft auf diesem Portal stehen würden!? Plus aktuell (Stand 18:15 Uhr) 44.045 Kommentare)?

Die anfängliche Idee, der Zeitschrift Gehirn&Geist ein Blogportal-Pendant zu verschaffen, hat sich ausgewachsen, noch 2007 weit über den Themenkreis von Neuroforschung und Psychologie hinaus - und später auch über den deutschen Sprachraum hinaus. So gibt es bereits ein niederländisch-belgisches und ein spanisches Schwesterportal. Vermutlich nicht die letzten "Ableger"...

Was macht das Erfolgsrezept aus? Zum einen gibt es streitbare, die Öffentlichkeit nicht scheuende Wissenschaftler. Und darunter zum Glück auch solche, die sich ausdrücken können - und mitteilen wollen. Die Bloggerinnen und Blogger der SciLogs geben Wissenschaft ein Gesicht. Das ist aus meiner Sicht ein sehr wichtiger, fast schon gesellschaftlicher Auftrag. Denn Forschung gehört mitten in unsere Gesellschaft, vor allem dialogbereite!

Das Medium Blog mit seinen interaktiven Möglichkeiten ist ebenfalls eine notwendige Voraussetzung für die Erfolgsgeschichte der SciLogs. Zeitschriften wie "Spektrum der Wissenschaft", "epoc", "Gehirn&Geist" und "Sterne und Weltraum" haben viele Vorzüge :-) Aber die "Leserbrief-Funktion" gehört nicht unbedingt dazu. Und ein Online-Magazin wie spektrumdirekt punktet ebenfalls: mit Recherche, Aktualität, Hintergrund - aber nicht mit zig Charakterköpfen, die authentische Einblicke in ihre Sicht auf die Forschung und verwandte Themen geben - und Themen auftischen, die man ansonsten nirgends findet.

Die hinreichende Bedingung für die schöne SciLogs-Story ist für mich jedoch das Miteinander zwischen den Bloggern untereinander, aber auch mit den Spektrum-Redakteuren und dem Verlag. Natürlich geht es in der Sache oft auch hoch her in den SciLogs, es wird kontrovers und teils hart diskutiert. Doch ich meine, den "Geist von Deidesheim" auch unterjährig immer wieder kräftig durch die SciLogs wehen zu spüren - und hege die Hoffnung, dass auch auf Dauer konstruktiv gestritten wird bei uns!

Noch ein Highlight aus meiner Sicht: Vor zwei Jahren habe ich in Deidesheim die Idee des "Bloggewitters" vorgestellt. Seither haben wir diese mediale Form 7-mal erfolgreich erprobt, teils kam der Anstoß aus den Redaktionen des Verlags, teils von den Bloggerinnen und Bloggern, teils von extern. Teils mit Gastautoren, teils ohne. Teils mit Flanken in den Heften und bei spektrumdirekt, teils autonom.

Vielleicht noch zwei, drei Rekorde, anlässlich des kleinen Jubiläums:

Der Blog mit den mit Abstand meisten Kommentaren ist "Natur des Glaubens": 5970 Wortmeldungen sind registriert, das zeugt von regem Gedanken- und Meinungsaustausch, Michael! (Die "KlimaLounge" und "Libertarian" belegen in dieser Statistik Platz 2 und 3 - mit 2867 bzw. 2856 Kommentaren.)

Der Blog mit den meisten Posts ist einer, der von Beginn an mit dabei war: der "Psychologieblog". Danke, Katja, für 275 Beiträge! (In dieser Hitliste folgen Lars' "Fischblog" und der "Labyrinth-Blog" mit 228 bzw. 191 Artikeln.)

Die meisten Seitenabrufe mit einem einzigen Post erntete Anatol Stefanowitsch im "Sprachlog" mit seinem Kommentar "Pro Google Streetview". Er wurde bis heute 46.233-mal abgerufen.

Last, but not least: Mein Dank gilt neben den SciLoggerinnen und SciLoggern auch den Kollegen hier im Verlag, die sich mit viel Engagement und Sympathie für die Blogger und das Portal reinhängen: Martin, Lars, Marc, Richard und und und ... 

Ich freue mich auf morgen und übermorgen!

 

*stimmt nicht: Die Dynamik des Portals holte auch diesen Autor ein (siehe den ersten Kommentar von Michael)



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Die Bildunterschrift

27. Februar 2011, 16:49

Serie Wissenschaftskommunikation - Schreibtipps vom Chefredakteur, Teil 14


Die Bildunterschrift (oder Bildlegende) ist der am meisten unterschätzte Kurztext in der Wissenschaftskommunikation. Während die kleinen Erklärstücke neben Grafiken und Fotos viel Aufmerksamkeit auf Leserseite ernten, behandeln selbst gestandene Journalisten sie oft lieblos und unter Zeitdruck. Achten Sie daher beim Verfassen von Bildunterschriften auf diese 10 Regeln:  » weiter

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Mit „Batman“ für die Immunologie

12. November 2010, 09:49

Ein bemerkenswerter Kurzfilm im Dienst der Wissenschaftskommunikation

Wenn Grundlagenforscher einen Videoclip abdrehen lassen, um Interesse für ihre Wissenschaft zu wecken, dann klingt das nach banaler PR. Der folgende Spot indes ist ein bemerkenswerten Fundstück: ein kinotauglicher 3-Minüter – der vor allem Kindern und Jugendlichen zeigt, dass selbst Helden eine gute Immunabwehr benötigen.

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Von einem der herzog, das Land zu verändern

02. September 2010, 08:08

13 Jahre nach seiner „Ruck-Rede: Roman Herzog erhält Lennart-Bernadotte-Medaille

„Ich erwarte eine Informations- und Wissensgesellschaft. Das ist die Vision einer Gesellschaft, die jedem die Chance einräumt, an der Wissensrevolution unserer Zeit teilzuhaben. Das heißt: bereit zum lebenslangen Lernen zu sein, den Willen zu haben, im weltweiten Wettbewerb um Wissen in der ersten Liga mitzuspielen.“ » weiter

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Das schrägste Nobelpreisträger-Interview aller Zeiten (3/3)

01. Juli 2010, 14:25

Ob sie planten, irgendwann im Laufe ihrer Karriere wieder dauerhaft in ihre Heimatländer zurückzukehren, fragte Chemie-Nobelpreisträger Aaron Cichanover die Doktoranden und Postdocs im Rahmen des wohl ungewöhnlichsten Nobelpreisträger-Interviews aller Zeiten. Er selbst habe früher deutlich bessere Angebote von US-Elitehochschulen ausgeschlagen, um wieder in Israel zu arbeiten, fügte er hinzu. Aktuell belaste der Braindrain von Toptalenten vor allem die Länder Afrikas. „Wir alle sollten versuchen, die Welt weiter zu entwickeln“, so Ciechanover. Auf Inseln der Glückseligkeit zu forschen, während ringsum die Wüste liege, dürfe nicht das Motiv von Wissenschaftlern sein.  » weiter

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Das schrägste Nobelpreisträger-Interview aller Zeiten (2/3)

01. Juli 2010, 08:39

Die erste Frage des wohl ungewöhnlichsten Nobelpreisträger-Interviews aller Zeiten lautete, was aus Sicht von Nachwuchsforschern einen guten wissenschaftlichen Betreuer ausmacht. Schnell herrschte Einigkeit darüber, dass gute Betreuung vor allem Verfügbarkeit bedeutet. Sein Doktorvater, Paul Rupar (ebenfalls Nobelpreisträger) sei leider viel auf Reisen, beantworte aber jede E-Mail innerhalb von 12 Stunden, hob der junge Chemiker Evans Boney vom Caltech hervor. Ob man sich denn nicht häufig ausgenutzt fühle als Doktorand, hakten die interviewenden Laureaten nach. Sein Betreuer verstehe es zwar in der Tat bestens, Arbeit zu verteilen, so der junge Astrophysiker Baybars Kulebi aus Heidelberg. Doch sei es für ihn selbstverständlich, die Paper und Buchkapitel des Chefs zu schreiben. Das System verlange es so, ausgenutzt fühle er sich nicht. » weiter

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Das schrägste Nobelpreisträger-Interview aller Zeiten (1/3)

30. Juni 2010, 18:25

Die klügste Insel der Welt – so darf sich Lindau dieser Tage getrost nennen. 59 Nobelpreisträger der Fächer Physik, Chemie sowie Medizin/Physiologie treffen bis Samstag auf 675 handverlesene Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus der ganzen Welt. Das Programm besteht aus morgendlichen Plenarveranstaltungen in der großen Inselhalle sowie intimeren Vorträgen und Diskussionen an den Nachmittagen, die an verschiedenen Orten des idyllischen Bodensee-Städtchens stattfinden. Nirgends sonst auf der Welt dürfte der Draht für junge Talente zu den höchstdekorierten Wissenschaftlern unserer Zeit kürzer sein als hier. Das Motto lautet: 59 Nobelpreisträger – und ich. Ein Zupfen am Ärmel, und schon ist man im Gespräch. » weiter

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"PISA" 2010 - mit Nachhilfe an die Spitze?

23. Juni 2010, 16:03

Es pisat mal wieder. Neben dem Spiel unserer Nationalmannschaft gegen Ghana dürfte die heute von der Kultusministerkonferenz in Berlin vorgestellte PISA-Nachfolgestudie Topthema des Tages in den Medien sein (pdf). Untersucht wurden die Leistungen von Neuntklässlern aller 16 Bundesländer in den Fächern Deutsch und erste Fremdsprache. Insgesamt waren 1466 Schulen beteiligt. Konkret ging es um die 5 Bereiche Lesekompetenz, Hörverständnis und Orthografie in Deutsch sowie Lese- und Hörkompetenz in Englisch bzw. Französisch. » weiter

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SciLogs - Die wissen wo es langgeht

11. März 2010, 13:57

SciLogs 2010

SciLogs - Die wissen, wo's langgeht: Lars Fischer (Redaktion), Marc Grove (Grafikdesign) und Martin Huhn (Technik) haben die Zukunft der Wissenschaftskommunikation fest im Blick (v.l.n.r.).

Das ist mein Lieblingsfoto von Deidesheim 2010. Wer mag, kann ja noch weitere mögliche Bildunterschriften beisteuern!



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