13. August 2008, 13:38
Wilhelm Krull ist einer der einflussreichsten Wissenschaftsförderer in Deutschland. Seit 1996 lenkt er als Generalsekretär die Geschicke der VolkswagenStiftung – mit einem Stiftungsvermögen von mehr als 3 Milliarden Euro die größte private forschungsfördernde Institution in Europa. Der promovierte Literaturwissenschaftler engagiert sich stark für die Belange der Geisteswissenschaften und macht sich Gedanken über ihre Rolle und Zukunft Wissenschaftsbetrieb. In einem Festvortrag skizzierte er unlängst die Entwicklungschancen der Geisteswissenschaften entlang der vier Begriffe Innovation, Interdisziplinarität, Internationalität und Infrastruktur. Ich habe Dr. Krull gebeten, seine ausdrücklich gegen eine in der Szene weit verbreitete „Gekränktheitsrhetorik“ (Peter Strohschneider) gerichteten Überlegungen noch einmal in Auszügen in der Guten Stube vorzustellen – und freue mich, dass er meiner Bitte folgt. Heute und in den kommenden vier Posts hat Dr. Krull an dieser Stelle das Wort. Herzlich willkommen!
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Geisteswissenschaften
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