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Das Arktische Meereis vor Ort: Bericht einer Polarstern-Reisenden

Anders Levermann | 19. September 2011, 16:51

- Gastbeitrag von Olivia Serdeczny - 

Am 15. September hat das National Snow and Ice Data Center der USA das Ende der diesjährigen Schmelzsaison in der Arktis ausgerufen. Sollte es nicht doch noch zu einem unerwarteten weiteren Schmelzen kommen, dann war 2011 kein neues Negativrekordjahr. Seit mehr als einem Monat arbeitet Olivia Serdeczny unter der Leitung von Antje Boetius auf der Polarstern. Sie berichtet vom Ende der Schmelzsaison vor Ort. 

Olivia Serdeczny arbeitet am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung als wissenschaftliche Analystin des Wissenschaftlichen Beirat für globale Umweltfragen (WBGU)  » weiter

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In die Antarktis (Teil 2) – Eindrücke von unserer Fahrt mit der Polarstern

Anders Levermann | 20. April 2011, 21:38

Maria Martin und Ricarda Winkelmann waren vom 28. November 2010 bis zum 5. Februar 2011 an Bord der FS Polarstern. Im zweiten Teil dieses Erlebnisberichtes geht es um den Aufenthalt in der Atka-Bucht, die Fahrt durch das Weddell-Meer, und die Eindrücke westlich der Antarktischen Halbinsel.

Die Bucht bei der britischen Station Rothera.

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In die Antarktis - Eindrücke von unserer Fahrt mit der Polarstern

Anders Levermann | 11. April 2011, 21:49

Ricarda Winkelmann und Maria Martin waren vom 28. November 2010 bis zum 5. Februar 2011 an Bord der FS Polarstern. Hier geben sie einen kleinen Einblick in ihre Erlebnisse auf der Fahrt ANT-XXVII-2 von Kapstadt entlang der Antarktischen Küste nach Punta Arenas.

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Antarktis im Eiltempo

Anders Levermann | 18. Dezember 2010, 13:58

Gastbeitrag von Tore Hattermann

 

Weniger als dreißig Tage hat mein diesjähriger Aufenthalt in der Antarktis gedauert; gelohnt hat sich die Reise auf alle Fälle. Alle Instrumente arbeiteten fehlerfrei und waren leicht zu finden. Die ozeanografischen Zeitreihen werde ich innerhalb der nächsten zwei Jahre im Rahmen meiner Doktorarbeit analysieren.

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Der Vollständigkeit halber: Wieder im Eis – Fimbulisen Teil II

Anders Levermann | 22. November 2010, 21:45

Gastbeitrag von Tore Hattermann -

Im letzten Jahr habe ich in der Klimalounge von den Forschungsarbeiten auf einem Antarktischen Schelfeis berichtet. Dabei ging es darum, an drei Stationen Löcher durch die bis zu 500m dicke, schwimmende Eisschicht zu schmelzen, um anschließend mehrere Messinstrumente in den darunter liegenden Ozean hinab zu lassen. Die Expedition verlief erfolgreich und wir gehen davon aus, dass die Messinstrumente das vergangene Jahr hindurch stündlich Messdaten in einen Datenspeicher an der Eisoberfläche aufgezeichnet haben.


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Noch kein Alarm von Fimbulisen!

Anders Levermann | 23. Januar 2010, 20:20

Gastbeitrag von Tore Hattermann -

Während der Winter Europa fest im Griff hat neigt sich unsere Feldsaison im hochsommerlichen Dronning Maud Land dem Ende zu. Bereits vor der Jahreswende haben wir uns an zwei weiteren Stellen erfolgreich durch das Schelfeis schmelzen und unsere Messinstrumente aussetzen können. Anschließend führte die Route an die Schelfkante, wo die Firnkerne unseres Glaziologieteams auf die „M/S Mary Arctica“ verladen wurden, um gut gekühlt ins Labor zur Analyse zu gelangen. Dort gab es auch ein Wiedersehen mit den Jungs von der Troll Station, die mit dem Löschen von Versorgungsgütern für die Station beschäftigt waren. Gemeinsam verbrachten wir die Silvesternacht in unserem Küchenmodul und freuten uns über den Besuch der zutraulichen Adeliepinguine. Einige schneeverwehte Tage später erreichte unser Konvoi die Station. Mittlerweile haben wir unsere Ausrüstung wieder in Container verladen und alle Fahrzeuge und Module aufgeräumt und gereinigt. » weiter

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Erstes Loch gebohrt und eingeschneit

Anders Levermann | 25. Dezember 2009, 20:11

Gastbeitrag von Tore Hattermann - 

Wind und Schneedrift fegen über das Schelfeis, vergraben Zelte, Ausrüstung und rütteln an dem Container in dem wir sitzen. Man sieht die Hand vor Augen kaum und winzige Schneekristalle stoben durch den kleinsten Spalt. Die Meteorologen auf der Neumeyer-Station melden "blizzard-conditions" auch für die kommenden Tage.  » weiter

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Die Fahrt zum Schelfeis - Aufbruch mit Tücken

Anders Levermann | 06. Dezember 2009, 17:48

Gastbeitrag von Tore Hattermann -

Fünf Tage hat es gedauert, um bis zur Antarktisstation „Troll“ in Dronning Maud (siehe letzten Beitrag) zu kommen. Weitere fünf Tage sind vergangen, bis die gesamte Ausrüstung auf Schlitten verladen, die Verpflegung gepackt, Sicherheitsroutinen geprobt und die Vorhut zum Sichern der Route auf den Weg gebracht ist. Alles verlief planmäßig und ohne große Schwierigkeiten. Selbst das Wetter hat mitgespielt. An einem der zwölf-Stunden Tage fand ich sogar ein wenig Zeit, bei strahlender Sonne die Skiloipe in der Nähe der Station auszuprobieren.
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Der weite Weg ins Eis

Anders Levermann | 26. November 2009, 20:30

Gastbeitrag von Tore Hattermann -

Inzwischen ist das Fimbul-Expeditionsteam wohlbehalten auf der antarktischen Forschungsstation „Troll“ eingetroffen. Von hier aus sind es etwa sechzehntausend Kilometer bis zu meinem Büro im nordnorwegischen Tromsø. Während sich die Sonne dort momentan kaum noch über den Horizont wagt, scheint sie mir hier auch nach zehn Uhr abends noch wärmend ins Gesicht. Fünf Tage hat die Reise von der Polarnacht in den Polarsommer gedauert.
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Die Kopenhagen-Diagnose

Stefan Rahmstorf | 24. November 2009, 19:52

Report
Heute wurde die Copenhagen Diagnosis publiziert - ein Update zur Klimaentwicklung und Klimaforschung für die Verhandler in Kopenhagen, das von 26 Kollegen im Laufe der vergangenen zwölf Monate erarbeitet wurde (full disclosure: ich war auch dabei, ebenso wie KlimaLounge Kollege Martin Visbeck). Federführend waren Forscher der University of New South Wales in Sydney. Zusammengefasst werden auf sechzig Seiten die relevantesten neuen Daten und Studien aus der Fachliteratur, von den aktuellen Emissionen über Atmosphäre, Ozeane und Eismassen bis hin zu Zukunftsprojektionen.

Nebenbei nimmt der Bericht sich auch einigen der am häufigsten gestellten Fragen an (die ja auch hier in den Leserkommentaren immer wieder auftauchen): Gibt es eine "Pause" bei der globalen Erwärmung? Ist der Treibhauseffekt schon gesättigt? Kühlt die Antarktis sich ab? Wie ist der Zeitablauf zwischen CO2 und Temperatur in den antarktischen Eiskerndaten zu erklären? Sind wir vielleicht nur in einem natürlichen Aufschwung nach Ende der "Kleinen Eiszeit"? Hat sich das Klima nicht schon immer geändert?  » weiter

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Weihnachten auf Fimbulisen

Anders Levermann | 01. November 2009, 20:30

Gastbeitrag von Tore Hattermann -

Viele kennen die Satellitenbilder der antarktischen Küste. Kilometerdicke Eismassen fließen vom Kontinent ins Meer und formen schwimmende Schelfeise. Sie bedecken rund 1,5 Millionen Quadratkilometer des küstennahen Ozeans – das entspricht mehr als der Hälfte der Fläche des europäischen Mittelmeeres – und bilden eine wichtige Verbindung zwischen dem gefrorenen Wasser an Land und dem flüssigen Inhalt der Weltmeere (siehe KlimaLounge). Welchen Einfluss  » weiter

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