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Webinar - Carbon Capture and Storage

23. Mai 2012, 21:53

Carbon Capture and Storage, also die Abtrennung des Kohlendioxids und die anschließende Speicherung in unterirdischen Lagerstätten soll dabei helfen, auch konventionelle Energien "klimafreundlicher" zu machen. Wie in Deutschland leider üblich, wird die Diskussion darüber sehr emotional geführt, um es mal vorsichtig auszudrücken. Leider ist die Politik hier allem Anschein nach sehr gerne bereit, "Volkes Stimme" folge zu leisten, und diese Technik hier nicht weiter zu verfolgen. Eine Entscheidung, die man durchaus kritisieren kann.

Weil es sich ohne Kenntnisse der Geowissenschaften hier nur schlecht diskutieren lässt, hatte ich das Thema schon öfters im Blog behandelt (hier, hier und als repost hier). Der British Geological Survey hat ein Webinar zum Thema Carbon Capture and Storage abgehalten, und es freundlicherweise online gestellt.

 



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Hätte heute Geburtstag: Mary Anning, Pionierin der Paläontologie

21. Mai 2012, 22:14

Die Geologie (in diesem Fall ihres Zweiges der Paläontologie) war ist ( wohl immer noch, und in ihren Anfangsjahren erst recht) eine von Männern dominierte Wissenschaft. Doch ausgerechnet eine Frau war es, die einige der spektakulärsten Funde der frühen Jahre machte und damit ein Weltbild erschütterte. Und das auch noch im jugendlichen Alter von 12 Jahren. Mary Anning. » weiter

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Erosion @ Work in den Alpen

17. Mai 2012, 21:33

Oberhalb der Ortschaft Preonzo im Tessin ist der Berg in Bewegung. In dem Bereich oberhalb des Gewerbegebietes hatte es schon seit den 1990´er Jahren immer wieder Abgänge gegeben, die Bewegungen des Hanges lagen bei bis zu 2 Zentimeter pro Jahr. Die Hänge wurden seit dem überwacht.

In den letzten Tagen hatte sich die Bewegung anscheinend stark beschleunigt. Die rund 300 000 Kubikmeter Gestein, die diesmal betroffen waren, könnten durchaus die Vorboten weiterer Muren sein. Darauf deuten jedenfalls die großen Spalten oberhalb der aktuellen Mure hin, die man auf dem Video gut erkennen kann. Das Video zeigt auch sehr eindrucksvoll, welche enorme Wucht so ein größerer Bergrutsch entwickelt.

 



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Boden spielend begreifen

16. Mai 2012, 23:09

Eine der wichtigsten Ressourcen der Erde, Boden, treten wir buchstäblich mit den Füßen, und das tagtäglich. Nicht nur, weil wir darauf herumlaufen, sondern auch, weil wir ihn auch immer wieder als selbstverständlich ansehen. Weil wir ihn zur Produktion von Nahrungsmitteln und immer öfter auch für Energiepflanzen überfordern und ihn auch immer wieder als Deponie für diverse Abfälle missbrauchen. Das Bewusstsein für unsere Abhängigkeit von gesunden Böden ist viel weniger ausgeprägt, als es in anderen Umweltbereichen der Fall ist.

Um hier wenigstens ein klein wenig Abhilfe zu schaffen, hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) sowie das Umweltbundesamt (UBA) ein Memoryspiel „Bodenwissen im Handumdrehen“ über das Thema "Boden" entworfen.

24 Bildpaare, die auf den ersten Blick nicht immer gleich mit dem Thema Boden in Verbindung zu stehen scheinen, sollen helfen, verschiedene Aspekte des Bodens und des Bodenschutzes zu verbreiten. Gleichzeitig wird dem Spieler die Bedeutung der Bildpaare erläutert und Wissen über Böden, deren Eigenschaften und Gefährdung vermittelt. Das Spiel trainiert also nicht nur die Konzentration und die Schnelligkeit, man lernt dabei auch, den direkten Untergrund unter unseren Füßen einmal mit ganz anderen Augen zu sehen (Und es macht natürlich auch viel Spaß). Denn Boden ist definitiv mehr als nur Dreck. Er verdient unsere Aufmerksamkeit und unser Interesse.

 

Zum Memory "Bodenwissen im Handumdrehen"



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Ein Nerd unter den Gesteinen - Schriftgranit

09. Mai 2012, 22:53

Manchmal kann man in Graniten seltsame Gesteine finden. In ihnen sind die Quarze und die Kalifeldspäte so regelmäßig miteinander verwachsen, dass es entfernt an eine runenartige Schrift erinnert. Tatsächlich werden diese Gesteine auch als Runit oder eben Schriftgranit bezeichnet.

Aber statt irgendwelche geheimnisvollen Hinweise uns weit überlegener Wesen zu sein, sind diese Formen nichts anderes als Hinweise auf die kristallographischen Gesetzmäßigkeiten, nach denen die beteiligten Minerale auskristallisieren. Wer also vermag, diese Zeichen zu deuten, der erfährt grundlegendes über Kalifelsdspäte und Quarz, sowie die Art und Weise wie die betreffenden Minerale aus ihrer Schmelze auskristallisierten.  » weiter

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Geo-Foto: Popocatépetl

25. April 2012, 22:44

Rund 70 Kilometer von Mexiko Stadt entfernt erhebt sich die fast perfekte Kegelgestalt des 5,462 m hohen Popocatépetl. Die Symmetrie seiner Hänge wird im Nordwesten nur von der scharfen Spitze des Ventorrillo gestört.

Am 21 Dezember 1994 erwachte der Vulkan aus einer rund 50 jährigen Ruhephase und zeigt immer wieder Aktivität. Die gegenwärtige Phase begann Anfang Dezember 2007 mit einer rund 3 Kilometer hohen Dampf- und Aschewolke. Es wurde mit einem stärkeren Ausbruch gerechnet, aber die Aktivitäten nahmen wieder ab. Seither kam es immer wieder zu kleineren Dampf- und Aschewolken. » weiter

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Bayan Obo

24. April 2012, 23:12

Das Thema der Seltenen Erden hatte ich hier im Blog ja schon ein paar Mal behandelt (hier und hier). Zur Zeit, auch wenn Mountain Pass wieder produziert, kommt der Löwenanteil der Seltenen Erden, die unsere moderne Technologie so dringend benötigt, aus China. Nach Angaben der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) stammte rund die Hälfte der globalen Förderung in 2010 aus der Mine Bayan Obo, einer Mine, die sich nur wenige Kilometer von der Millionenstadt Baotou in der Region Innere Mongolei befindet. Hier lagern in proterozoischen Gesteinen bis zu 35 Mio. t an Seltenen Erden. Gefördert wurden davon im Jahr 2012 gerade mal 130 000 Tonnen. » weiter

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Schwere Erdbeben vor Sumatra

11. April 2012, 21:02

Heute um 10:38 MESZ hat es im Meer rund 435 Kilometer vor der Küste Sumatras (Indonesien) ein schweres Seebeben mit der Magnitude 8,6 gegeben, dem um 12:43 MESZ ein Nachbeben der Magnitude 8,2 folgte. Die Gegend dürfte vielen noch in unguter Erinnerung sein, denn unweit des heutigen Bebens ereignete sich am 26. Dezember 2004 ein schweres Erdbeben der Magnitude 9,1. Der daraus resultierende Tsunami tötete mehr als 230 000 Menschen an den Küsten des Indischen Ozeans.

Anders als damals wurde sofort nach den Beben eine Tsunami Warnung herausgegeben. Doch diesmal konnte die Warnung schon bald darauf aufgehoben wurden, denn es trafen keine Tsunami auf die angrenzenden Küsten. Warum haben die heutigen Erdbeben anders als das Weihnachtbeben von 2004 keine nennenswerten Tsunamis erzeugt? » weiter

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Was fürs Auge - die Schönheit im Kleinen

10. April 2012, 21:11

So schön die riesigen Kristalle in den Mineralstufen der Museen auch sind, wer hat denn schon den nötigen Platz, ganz zu schweigen vom Kleingeld. Zum Glück gibt es für Sammler eine schöne Lösung, so genannte Micromounts. das sind kleine Mineralstufen, die oft wunderschön sind, wenn auch mit dem Nachteil, dass man zum betrachten eine Lupe benötigt.

Doch dafür haben sie, neben den oben erwähnten Vorteilen, noch einen nicht zu unterschätzenden Punkt für sich; Die Kristalle sind im Kleinen oft viel klarer geformt und zeigen viel öfter perfekte Kanten und Flächen als in größeren Stufen. Kenneth Don, Techniker am Steward Observatory der University of Arizona und ambitionierter Fotograf von Micromounts hat hier eine wunderschöne Bilderserie zusammengestellt, die uns sehr anschaulich die Schönheit der Mineralwelt im Kleinen zeigt.



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Seltene Erden - Auch im Geschiebe

26. März 2012, 22:22

Die Seltenen Erden werden ja in letzter Zeit häufiger in den Medien genannt, meist im Zusammenhang mit Knappheit und der Tatsache, dass die Weltförderung fast nur noch in China stattfindet. Wer jetzt aber glaubt, diese Elemente seien ob ihres Sammelnamens nun selten, oder sie kämen gar nur in China in abbauwürdigen Mengen vor, der irrt (Lars hatte sich schon einmal in epischer Breite um das Thema gekümmert).

Die Bezeichnung "Seltene Erden" beispielsweise geht auf ihre Entdeckungsgeschichte zurück. Sie wurden zuerst in seltenen Mineralen gefunden. Aus diesen seltenen Mineralen hatte man sie in Form von Oxiden isoliert, und Oxide wurden zu dieser Zeit als "Erden" bezeichnet. » weiter

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szmtag