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Erosion @ Work in den Alpen

17. Mai 2012, 21:33

Oberhalb der Ortschaft Preonzo im Tessin ist der Berg in Bewegung. In dem Bereich oberhalb des Gewerbegebietes hatte es schon seit den 1990´er Jahren immer wieder Abgänge gegeben, die Bewegungen des Hanges lagen bei bis zu 2 Zentimeter pro Jahr. Die Hänge wurden seit dem überwacht.

In den letzten Tagen hatte sich die Bewegung anscheinend stark beschleunigt. Die rund 300 000 Kubikmeter Gestein, die diesmal betroffen waren, könnten durchaus die Vorboten weiterer Muren sein. Darauf deuten jedenfalls die großen Spalten oberhalb der aktuellen Mure hin, die man auf dem Video gut erkennen kann. Das Video zeigt auch sehr eindrucksvoll, welche enorme Wucht so ein größerer Bergrutsch entwickelt.

 



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Wie schützt man sich vor Bergstürzen?

12. März 2012, 22:12

Am 14. Oktober traf eine Mure den Ort Gonden und tötete 13 Menschen. Nicht zuletzt dieser Vorfall zeigte erneut, dass die Gefahr von Bergstürzen groß ist. Ich hatte das Thema ja auch schon einige Male hier im Blog, mit entsprechenden Videos (hier und hier). Und genauso lange versuchen die Menschen, sich vor den Gefahren zu schützen. Ein Auto beispielsweise dürfte kaum ausreichenden Schutz bieten, wie in dem unteren Video deutlich gezeigt wird.

Alle Schutzmaßnahmen haben ihre Grenze, bis zu der sie Felsen zurückhalten können. Der Test eines 16 Tonnen Schutznetzes von Ingenieuren in der Schweiz ist aber schon ziemlich eindrucksvoll. Und wo Schutzmaßnahmen nicht weiterhelfen, muss versucht werden, die Vorwarnzeit zu erhöhen. Hier kommt High Tech zum Einsatz.

 



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Asse - Nur so am Rande...

13. Februar 2012, 22:11

Wie die rund 126 000 Fässer mit radioaktivem Müll aus der Asse wieder herausgeholt werden sollen, wissen wohl selbst die Stollentrolle noch nicht so genau. Man könnte sicher aus geologischer Sicht ellenlange Debatten über den Sinn und noch mehr über den Unsinn führen, in einem ausgesalzten und von Wassereinbrüchen bedrohten Bergwerk radioaktiven Müll einzulagern. Vielleicht werde ich mir den Spaß auch mal gönnen, zumindest in Teilen.  » weiter

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Lawinengefahr!

08. Februar 2012, 22:14

Solange uns das aktuelle Hoch die kalte sibirische Luft nach Mitteleuropa schaufelt, herrschen fast ideale Bedingungen für Wintersport. In den Wintersportorten in den Bergen sind die Bedingungen für Ski und Rodel entsprechend gut. Doch man sollte sich von der weißen Pracht nicht in falscher Sicherheit wiegen lassen. Wer sich abseits der gesicherten Pisten begibt, der muss mit den allgegenwärtigen gefahren der Berge rechnen. Und dazu zählen besonders im Winter eben auch Lawinen.  » weiter

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Geo-Video: Bergsturz am Franz-Josef-Gletscher

02. November 2011, 14:22

Bergstürze sind im Gebirge eigentlich nicht so selten, wie man hoffen möchte. Allerdings sind meist und glücklicherweise Beobachter selten zur Stelle. In diesem Fall war es aber anders. Am 13. Oktober diesen Jahres hatte sich eine 22 köpfige Gruppe unter der Führung von 2 Rangern aufgemacht, einen ansonsten abgesperrten teil des Franz-Josef-Gletschers in Neuseeland zu erkunden. Dieser Bereich ist für den normalen Tourismus gesperrt und sollte nur in Begleitung von erfahrenen Rangern begangen werden.  » weiter

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Erdrutsche, Vulkane und Tsunamis

10. Oktober 2011, 23:06

Diese Video kam via astrodicticum simplex herüber und zeigt uns sehr anschaulich, wie schnell der uns so fest vorkommende Boden unter unseren Füßen nachgeben kann. In diesem Fall handelt es sich um ein Kliff in Cornwall, an dem sich ein recht dramatisch aussehender Bergsturz ereignet. Ein guter Grund, bei Spaziergängen unterhalb von aktiven Kliffs den einen oder anderen Gedanken an die Stabilität des Ganzen zu widmen, denn mehr als 1000 Tonnen Gestein in schneller Bewegung sind kein Spaß mehr.  » weiter

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Repost: Achtung, Brandungsrückströmung! (Mit Video)

04. September 2011, 18:06

Auch wenn die Badesaison sich so langsam dem Ende nähert. Man kann es eigentlich nicht oft genug wiederholen und in den südlichen Urlaubsgebieten lädt das Meer ja nach wie vor zum Baden ein.

Diese Grafik zeigt noch einmal die Fluchtrichtung in einer Brandungsrückströmung an: Senkrecht zur Strömung und parallel zum Strand. Es ist so gut wie zwecklos, frontal gegen die Strömung anzukämpfen.

Und doch sollte man die See niemals unterschätzen, denn es könne immer unentdeckte Gefahren auf den unvorsichtigen Badenden lauern. Eine der an den Küsten lauernden Gefahren sind die so genannten Brandungsrückströme, auch Rippströmungen oder Trekker genannt. Sie entstehen oft dort, wo sich vor dem Strand Sandbänke gebildet haben (in tropischeren Badeorten können es auch Riffe sein).   » weiter

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Mini-Tsunami im Südwesten Englands

29. Juni 2011, 19:40

Lars Fischer hatte es nebenan in seinem Blog ja schon einmal thematisiert: Es gibt durchaus auch Tsunamis in Europa. Auch wenn es im Nordatlantik keine Subduktionszonen gibt, und Mega-Erdbeben wie das Erdbeben vom 11. März 2011 daher recht unwahrscheinlich sind, es müssen ja auch nicht immer Erdbeben sein, welche einen Tsunami auslösen. Manchmal sind die Ursachen auch nicht immer sofort zu bestimmen. So in diesem Beispiel, über das auch die BBC berichtete.

Am 27. Juni 2011 konnten die Bewohner der englischen Grafschaften Cornwall, Devon, Dorset und Hampshire etwas seltsame beobachten. Eine kleine Welle lief in die Buchten hinein und die Flüsse hinauf. Auch wenn die Wellenhöhe von 20 cm in Newlyn, Cornwall bzw. 30 cm in Plymouth oder sogar 40 cm in Portsmouth betrug, dürfte diese Welle bestenfalls ein paar Sportboote irritiert haben, auch wenn einige Berichte von Fischen erzählen, welche aus dem Wasser sprangen.
Die Welle war mit guter Wahrscheinlichkeit ein kleiner Tsunami, auch wenn die Ursache unbekannt ist. Möglicherweise hat ein kleiner untermeerischer Erdrutsch in der Nähe stattgefunden. Der Britische Geologische Dienst konnte jedenfalls Erdbeben als Ursache ausschließen. Bleibt abzuwarten, ob sich die Auslöser der Welle dingfest machen lassen.
Ein Amateurvideo zeigt den aktuellen Mini-Tsunami, wie er den Ästuar des Yealm nahe Plymouth hochläuft.

 



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Erforschung eines Hangrutsches mit geophysikalischen Methoden

27. Juni 2011, 20:46

In diesem Video des British Geological Survey wird gezeigt, wie mit Hilfe verschiedener geophysikalischer Methoden ein aktiver Hangrutsch in Yorkshire dreidimensional dargestellt und erforscht werden kann. Vergleichbare Techniken finden auch in anderen geowissenschaftlichen Fragestellungen ihre Anwendung.

 



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Videos: Gefahren durch Bergstürze

27. April 2011, 18:57

Manchmal sind mir meine Mitmenschen ein wenig fremd. Da hatte ich vor einem Jahr das Beispiel eines holländischen „Vulkanfreundes“, der bei seiner Besteigung des Santiaguito eine kleinere Eruption erlebte, und in völliger Ignoranz der Gefahren einen Freudentanz aufführte. Nun sind in der Geologie ja nicht nur Vulkane gefährlich, sondern auch andere Ereignisse können einen schnell um die Gesundheit oder mehr bringen. Zum Beispiel Bergstürze. Glücklicherweise kündigen sich die meisten dieser Ereignisse vorher an. So auch auf diesem Video, dessen Urheber mal wieder mehr Glück als Verstand hatte. Denn hätte ihn der Bergsturz erwischt, dürfte das für ihn nicht besonders gut ausgegangen sein. Vielleicht sollte man vor dem Anschauen ob der (unangebrachten!) Jubelschreie den Ton ein klein wenig dämpfen. Was ich aber besonders interessant an dem Video finde, ist das, was direkt vor dem Bergsturz passiert.  » weiter

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