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Brachiopoden

22. März 2012, 21:27

Ich kann eigentlich überhaupt nicht zählen, wie vielen fossilen Brachiopoden oder zu deutsch "Armfüßer"  ich während meines Studiums begegnet bin, sei es in Kursen oder beim kartieren. Schließlich gibt es die Vertreter dieses erfolgreichen Stammes schon seit dem Kambrium. Oberflächlich betrachtet mögen sie einen unvoreingenommenen Betrachter an Muscheln erinnern, aber wenn man genau hinschaut, so fallen doch einige Unterschiede auf.  » weiter

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Hier geht es heiß her - Pyroklastische Ströme

19. März 2012, 22:46

Wenn normale Menschen an die gefahren eines Vulkanausbruches denken, dann denken sie meist an schnell fließende Lava, die alles unter sich begräbt. Daran ist sicher auch Hollywood nicht ganz unschuldig. Ich erinnere mich, dass ich einmal mit einer Gruppe Geologen im Film Dantes Peak im Kino war, und wir kollektiv an der (für den Rest der Zuschauer) falschen stelle lauthals losgelacht haben, als nämlich die Protagonisten des Films vor einer dünnflüssigen, wie Wasser fließenden Lava fliehen mussten. Was den übrigen Zuschauern nämlich als höchst normal erschien, ein Vulkanausbruch und entsprechend fließende Lava, erkannten wir schnell als vom geologischen Standpunkt aus gesehen höchst lächerlich. Der betreffende Vulkan hätte nämlich einen sauren Charakter gehabt, also seine Lava wäre reich an Kieselsäure gewesen und dementsprechend zäh wie Rapshonig. Gut, jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum man vor Rapshonig hätte fliehen sollen. Das wäre sicher kaum dramatisch. Die Lava kann sogar so zäh werden, dass, wie es 1902 beim Mt. Pelée passierte, als 350 m hohe Nadel aus dem Schlot gepresst wird. » weiter

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Wie schützt man sich vor Bergstürzen?

12. März 2012, 22:12

Am 14. Oktober traf eine Mure den Ort Gonden und tötete 13 Menschen. Nicht zuletzt dieser Vorfall zeigte erneut, dass die Gefahr von Bergstürzen groß ist. Ich hatte das Thema ja auch schon einige Male hier im Blog, mit entsprechenden Videos (hier und hier). Und genauso lange versuchen die Menschen, sich vor den Gefahren zu schützen. Ein Auto beispielsweise dürfte kaum ausreichenden Schutz bieten, wie in dem unteren Video deutlich gezeigt wird.

Alle Schutzmaßnahmen haben ihre Grenze, bis zu der sie Felsen zurückhalten können. Der Test eines 16 Tonnen Schutznetzes von Ingenieuren in der Schweiz ist aber schon ziemlich eindrucksvoll. Und wo Schutzmaßnahmen nicht weiterhelfen, muss versucht werden, die Vorwarnzeit zu erhöhen. Hier kommt High Tech zum Einsatz.

 



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Das Leben ist kein Ponyhof #6 - Auch im Jura nicht (Flugsaurier und Fische)

08. März 2012, 22:20

Man stelle sich einfach einmal vor, man sei ein kleiner Flugsaurier zur Zeit des Jura. Während das Land von den Dinosauriern beherrscht wird, schwingt man sich in die Lüfte und fliegt hinaus auf das Meer, wo man sich einen leckeren Fischimbiss einverleiben möchte. Und kaum hat man einen leckeren kleinen Happen ergattert, springt einen so ein großer Raubfisch an und reißt einen in das Meer. Genau das sehen wir hier quasi in Stein gemeißelt. Ein Rhamphorhynchus und ein Raubfisch der Gattung Aspidorhynchus (der mit seinem spitzen Maul ungefähr einem heutigen Hornhecht ähnlich sah) sind vereint im Tod.  » weiter

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Staubteufel auf dem Mars

07. März 2012, 22:21

Ich finde es immer wieder spannend, wenn unsere unbemannten Späher , die wir zu den anderen Planeten unseres Sonnensystems geschickt haben, neue Bilder nach Hause senden. Ganz besonders natürlich, wenn diese Bilder den jeweiligen Planeten quasi "in Aktion" zeigen, also irgendwelche geologischen (oder auch andere) Vorgänge, die zeigen, dass es sich nicht um eine tote und unveränderliche Welt handelt. Irgendwie fühle ich mich dann den betreffenden Welten erheblich näher. Und dazu zählt auch dieses Foto, das dem High Resolution Imaging Science Experiment (HiRISE) der Raumsonde Mars Reconnaissance Orbiter am 16. Februar gelang.  » weiter

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Internationaler Frauentag - geologisch gesehen

07. März 2012, 19:02

Morgen, am 8. März ist wieder der internationale Frauentag. Nein, hier folgt jetzt kein mehr oder weniger eloquenter Text. Mir war eigentlich nur eingefallen, dass dieser Tag früher im Osten ungefähr die selbe Bedeutung hatte, wie im Westen der Tag des Valentin. Man brachte also den Frauen, die man mochte, Blumen mit. Hier also von mir einige Blumen, an alle Frauen allgemein, und natürlich ganz besonders an eine spezielle, als Dank dafür, dass sie es mit mir überhaupt aushält. Als Geognost müssen es natürlich stilecht welche mit geologischem Bezug sein. » weiter

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Geo-Video: Der Mond in 2012

02. März 2012, 19:21

Bei Bad Astronomy habe ich ein ziemlich cooles Video gefunden. Es zeigt den Mond, wie er sich in diesem Jahr präsentiert. Und zwar für jede Stunde, mit der exakten Mondphase und der Libration, die man auf dem Video sehr gut beobachten kann. Beim NASA Goddard Science Visualization Studio kann man für jede Stunde in 2012 die exakte Mondphase und Libration anzeigen lassen.

Da die Rotation des Mondes gebunden ist, zeigt er uns stets die selbe Seite. Aber seine Umlaufbahn ist elliptisch, das heißt, er ist auf seiner Bahn einmal schneller und dann wieder langsamer. Daher können wir über das Jahr gesehen etwas mehr als eine Mondhälfte beobachten. Vermutlich kann Michael Khan das deutlich besser erklären als ich.

Einfach auf HD betrachten und genießen:



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Geo-Video: (virtueller) Flug durch eine Gletscherspalte

29. Februar 2012, 21:49

Im Oktober letzten Jahres wurde das Team der Operation Ice Bridge Zeuge der Geburt eines riesigen Eisbergs, als sich ein großer Spalt im Pine Island Gletscher der Antarktis bildete (ich hatte hier darüber berichtet).
Jetzt hat das Team es geschafft, uns einen, wenn auch virtuellen, Flug durch diesen Spalt im Eis zu spendieren. Dazu wurden Aufnahmen vom 26. Oktober 2011 des Digital Mapping System, einer Kamera mit hochpräziser Geolocation über Daten des Airborne Topographic Mapper vom selben Tag und Flug gelegt.

Die Länge der Spalte im Film beträgt rund 30 Kilometer, der eigentliche Spalt im Eis ist in Wirklichkeit natürlich viel länger. Die Breite des Spaltes betrug rund 80 Meter, an seiner breitesten Stelle waren es gut 250 Meter, die Tiefe schwankt zwischen 50 und 60 Metern. Das Eis ist nach Radarmessungen an der Stelle gut 500 m mächtig, aber ragt nur gut 60 m in die Höhe. damit liegt der Boden der Spalte faszinierender Weise auf Höhe der Wasserlinie.

Ab der Spalt sich weiter entwickelt und schließlich ein rund 900 km3 großer Tafeleisberg vom Gletscher abbricht, muss noch abgewartet werden. Im beginnenden Südwinter würde aber sich bildendes Meereis den möglichen Eisberg vorerst an seiner aktuellen Stelle festhalten.



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Geo Video: An den Schicksalsklüften

28. Februar 2012, 22:34

Unter Vulkanologen geht der Spruch um, dass nur hoffnungslose Optimisten unter ihnen  in eine Altersvorsorge einzahlen. Und das nur schlechte Vulkanologen in den Genuss einer Rente kommen. Wenn man sich den Vulkanologen im unteren Video ansieht, kann man das sicher ganz gut nachvollziehen. Denn trotz all unserer Technik ist es immer noch extrem gefährlich, den Feuerbergen ihre letzten Geheimnisse zu entreißen. » weiter

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Fred Vine und die Geschichte der Plattentektonik

23. Februar 2012, 22:55

In diesen Videos diskutiert Dan Mckenzie mit Fred Vine die ersten Endeckungen, die schließlich zu der großen vereinheitlichenden Theorie in der Geologie, der Plattentektonik, führten. Fred Vine gehörte zu den Pionieren, die an der Entwicklung dieser Theorie und an ihrem Durchbruch großen Anteil hat, zusammen mit John Tuzo Wilson und Drummond Hoyle Matthews» weiter

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