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Monduntergang über dem Atlantik

01. Februar 2012, 22:11

Monduntergänge (und Aufgänge) haben wir alle wohl schon so einige gesehen, sicher auch bei Vollmond. Erstaunlich, wie sich der Mond anscheinend verändert, wenn er sich dem Horizont nähert. Das ist auch bei diesem speziellen Vollmonduntergang der Fall. Hier geht unser Trabant über dem Atlantik unter. Nur dass man vom Atlantik nicht allzu viel sehen kann, denn der Monduntergang wird (oder besser: wurde, denn er dieser hier fand am 9. Januar statt) von Bord der ISS aus betrachtet, die sich zu dem Zeitpunkt in ihrer Umlaufbahn über dem Atlantik befand. » weiter

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Ja, wir sind wirklich zum Mond geflogen

07. September 2011, 21:12

Es kommen harte Zeiten auf alle Anhänger der Mondlandungsverschwörung zu. Also die Leute, die der felsenfesten Meinung sind, die Amerikaner wären niemals zum Mond geflogen und die Bilder der Apollo-Missionen wären samt und sonders alle in irgendwelchen Filmstudios gedreht worden. Allerlei angebliche Ungereimtheiten werden da ins Feld geführt, von fehlenden Sternen und flatternden Flaggen ist da die Rede, oder von "nichtparallelen Schatten". Doch nun, in Zeiten des Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO), ist es uns möglich, exzellente Aufnahmen der Landestellen der Apollo Missionen zu machen. Und siehe da, da sind wirklich die Überbleibsel der Landungen zu finden. Faszinierende Bilder, die uns an eines der größten Abenteuer der Menschheit erinnern wollen. Dazu wurde die Umlaufbahn des LRO, der normalerweise in rund 50 Kilometern über der Mondoberfläche seine Bahn zieht, verändert. Der Orbit wurde elliptischer, so dass er auf seinem Mondnächsten Punkt nur noch 21 bis 25 Kilometer über der Oberfläche lag und dieser Punkt lag auf der Tagseite des Mondes. Ideal für Aufnahmen der Landestellen von Apollo 12, 14 und 17.  » weiter

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Die letzte Landung der "Atlantis"

02. August 2011, 21:49

Nun sind sie also alle wieder am Boden, die verbliebenen Space Shuttles. Nach rund 30 Dienstjahren wohl auch verdient. Der Raumgleiter war zwar unbestreitbar teuer (auf seinem Blog beziffert Markus Pössel die Kosten auf rund 980 Millionen € pro Mission (Gesamtkosten des Shuttle Programms durch die 135 Missionen, ein Schnäppchen gegen die 2,1 Milliarden, die ein B2 Bomber inklusive Forschung und Entwicklung kostet). Die Shuttles waren, so finde ich, ein fantastisches Stück Technik. Als der erste Shuttle abhob, bekamen wir von unserem Lehrer sogar noch Schulfrei, um live for den Bildschirmen dabei zu sein.  Was für Hoffnungen auf die Zukunft transportierte die Columbia am 12. April in unseren Kinderaugen, als sie zu ihrer ersten Mission abhob. Und es war unter anderem auch ihr tragischer Verlust beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre am 1. Februar 2003, der das amerikanische Shuttleprogramm beendete. Sie war der zweite Shuttle, der verloren ging.  » weiter

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Yuris Night - 50 Jahre bemannter Raumflug

12. April 2011, 21:59

Heute feiert der erste bemannte Raumflug sein fünfzigjähriges Jubiläum. Am 12. April 1061 startete Yuri Gagarin zu einer ersten Erdumkreisung. Damit wurde die Tür in den Weltraum endgültig aufgestoßen, auch wenn der Flug von Yuri Gagarin eigentlich nicht mehr als in kleiner Hüpfer in den großen kosmischen Ozean war. Nur eine einzelne Erdumrundung und nach 108 Minuten war alles schon wieder vorbei.

Nicht, dass wir heute so viel weiter wären. Die meisten Astro- und Kosmonauten sind über den niedrigen Orbit nicht hinausgekommen, und an gewagte Unternehmen wie die Mondlandung ist im Moment eh kaum zu denken. Ich kann mich daher Florian Freistetters Plädoyer für den bemannten Raumflug nur anschließen. Damit auch nach dem Ende der Space Shuttle Ära, die übrigens ebenfalls ihr Jubiläum feiert (Erstflug der Columbia am 12. April 1981), das Abenteuer weiter gehen kann. Schliesslich haben wir der Raumfahrt einige interessante Erkenntnisse über uns und unseren Platz im Universum zu verdanken. Und daran sind nicht zuletzt eben auch die mutigen Männer und Frauen "schuld", die uns ihre Eindrücke von dort oben mitbringen. Das ist etwas, das Roboter definitiv nicht können und was wohl noch lange ein Privileg von uns Menschen sein wird.Da eigentlich von anderen Bloggern schon fast alles gesagt und geschrieben wurde. werde ich mich hier mehr oder weniger auf Videos beschränken. Wir haben eigentlich nach wie vor nur einen Zeh im kosmischen Ozean stecken. » weiter

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Ascent - Commemorating the Space Shuttle

14. Dezember 2010, 20:22

Eine Ära geht ja leider bald zu Ende. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie uns unser Lehrer zum Erstflug eines Space Shuttles früher nach Hause gehen ließ. Das war am 12. April 1981. Und im Februar 2011 wird aller Voraussicht nach der letzte Shuttle starten. Das Bild der Raumpendler wird von den Tragödien der Challenger am 28. Januar 1986 und der Columbia am 1. Februar 2003 überschattet. Die Bilder davon dürften sich in das Gedächtnis eines jeden eingebrannt haben, der sie erlebt hat, und sei es nur am Fernseher. Dabei wurde uns immer wieder vor Augen geführt, dass Raumfahrt noch lange nicht Routine ist, und das ein Space Shuttle mit seinen über eine Million bewegten Teilen eine der komplexesten Maschine ist, welche die Menschheit sich je erdacht und konstruiert hat. Und ich möchte behaupten, dass der Space Shuttle eine der bekanntesten Design Ikonen ist. Der Umriss des Raumpendlers dürfte fast jedem Menschen auf der Welt vertraut sein, und fast jeder weiß, sofort, wofür er steht. Jeder Shuttle Start wird von vielen Kameras verfolgt, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln den Start dokumentieren und damit den Ingenieuren Informationen über die Startsequenz geben, um gegebenenfalls Sicherheitsrisiken zu erkennen und zu beheben. Aus diesen Kameraaufnahmen der Raumfähren “Discovery” (STS-114 und STS-124) und “Atlantis” (STS-117) hat Matt Melis vom Glenn Research Center diesen Film produziert, mit atemberaubenden Zeitlupen.

via solscape



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