Bei den Verschwörungstheoretikern sind die Chemtrails immer wieder hoc gehandelt. Angeblich werden über Flugzeuge wahlweise (je nach Geschmack des Verschwörungstheoretikers) Gifte und Chemikalien versprüht, um die Weltherrschaft (auch hier stehen mehrere zur Auswahl, abgesehen von den notorischen Amerikanern auch immer wieder gerne der Mossad, die Iluminaten oder was sonst in Verschwörerkreisen gerade so "in" ist) zu erlangen. Oder auch um das Wetter zu ändern, die Klimaerwärmung (welche für den Normalverschwörer ja selber nur eine Verschwörung ist) zu stoppen oder, auch gerne geglaubt, überhaupt erst auszulösen. Der Schweizer Meteorologe Jörg Kachelmann hat sich in seinem Videoblog einmal zu dem Thema geäußert und sich glatt den Zorn aller Chemtrailgläubigen dieses Planeten zugezogen. Vermutlich wird auch er die wahrhaft Gläubigen nicht überzeugen können.
Anlässlich des heutigen Weltgesundheitstages möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen, und die Menschheit vor einer großen und oft unterschätzten Gefahr warnen. Vor einer Chemikalie, die auf den schönen Namen Dihydrogenmonoxid, oder kurz DHMO, hört (sie hört auch noch auf andere Trivialnamen, aber das tut hier nichts zur Sache). Für alle, die bislang noch nichts von diesem gefährlichen Stoff gehört haben, möchte ich kurz einige seiner gefährlichen Wirkungen aufführen. Der Stoff ist eine Brønsted-Base bzw. –Säure. Als Hdroxylsäure ist er ein Hauptbestandteil des sauren Regens. Daneben trägt er in bedeutendem Maße zum Treibhauseffekt bei, er ist sogar ein noch weitaus wirksameres Klimagas als Kohlendioxid. Außerdem trägt er auch zur Erosion von Böden bei und kann bei Metallen, mit denen er in Berührung kommt, die Korrosion beschleunigen oder zum Ausfall elektrischer und elektronischer Einrichtungen führen. Und nicht nur für unbelebte Gegenstände ist er gefährlich, auch für Lebewesen. Bei übermäßiger Aufnahme in den Körper kann er zu einer Störung des Wasser-Elektrolyt-Haushalts des Körpers mit Erhöhung des Wassergehalts führen. Kommt DHMO in festem Zustand in Kontakt mit der Haut, kann er zu Gewebeschäden, in gasförmigem Zustand hingegen kann es zu schweren Verbrennungen kommen. Eingeatmet ist er tödlich und entzieht man süchtigen den Stoff über mehr als 168 Sunden, so sterben sie zwangsläufig. DHMO findet sich auch in Tumoren von Krebspatienten im Endstadium.
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Die Homöopathie, hat mal einer gesagt, sei für die Medizin ungefähr das, was die Luftgitarre für die Musik darstelle. Und mit dem Vergleich liegt man auch nicht besonders falsch. Beispielsweise glauben zwar viele Leute, die Homöopathie sei ein sanftes Naturheilverfahren und übersehen dabei, dass sie mit Kräutermedizin eigentlich noch viel weniger vergleichbar ist, als so manches herkömmliches Medikament. Dieser Glauben wird wohl auch durch die lateinischen Bezeichnungen gedeckt. Wer von uns versteht schon Latein? Für die allermeisten ist das doch nur eine tote Sprache, oder? Würde sonst jemand Hundekot bei Schlafmangel nehmen? Wie wäre es mit Uranium metallicum oder vielleicht Plutonium nitricum? Würde man es sich ebenso unbefangen in die Hausapotheke stellen, wenn einfach Uran oder Plutoniumnitrat draufstehen würde? Bei manchen Homöopathika fragt man sich, wie und woraus sie wirklich hergestellt werden. Placenta humana beispielsweise, menschliche Placenta. Und warum haben homöopathische Medikamente aus Lac delphinum (Delphinmilch) , orcinus orca (Haut des Schwertwals)oder Pili Orang Utan (Haut und Fell von Menschenaffen, gleiches gilt für Goril.) noch nicht Greenpeace auf die Tagesordnung gerufen? Und wie bitte sehr werden vacuum und diverse noch albernere Dinge (Magnetis polus arcticus, Lux lunae, Gravitas) hergestellt? Und das schönste daran ist doch, all diese angeblichen Medikamente sind noch nichteinmal einer klinischen Prüfung unterzogen worden, bevor sie in den Verkehr gebracht wurden. Und das brauchen sie auch nicht, denn für Homöopathika scheinen andere Regeln zu gelten.
(21) Angesichts der Besonderheiten der homöopathischen Arzneimittel, wie etwa ihrer sehr geringen Wirkstoffkonzentration, und der Schwierigkeit der Anwendung der herkömmlichen statistischen Methoden bei klinischen Versuchen erscheint es wünschenswert, ein besonderes vereinfachtes Registrierungsverfahren für solche homöopathischen Arzneimittel vorzusehen, die ohne therapeutische Indikation und in einer Zubereitungsform und einer Dosierung, die kein Risiko für den Patienten darstellen, in Verkehr gebracht werden. (Quelle)
So sind natürlich auch bei der DHU rund die Hälfte aller dort vertriebenen Homöopathika ohne Arzneimittelprüfung. Die Packungen enthalten oftmals weder einen Dosierungshinweis. Man solle doch, da die Dosierung von den Beschwerden abhänge, einen Arzt konsultieren, findet sich meist auf dem Beipackzettel. Nur werden Homöopathika wohl in der Mehrzahl nicht von Ärzten verschrieben, sondern von Laien zur Selbstmedikation erworben.
Homöopathisches "Medikament". Kügelchen aus Zucker, sonst nichts. Wikimedia, user a3
Aus diesem Grunde hat am Sonnabend, den 5. Februar wieder die 10:23 Challenge stattgefunden. Hier wurde, unterstützt von der GWUP (die sich aus dem Anlass von der Carl und Veronica Carstens Stiftung mit dem Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und dem Arzneimittelgesetz (AMG) bedroht sieht) von Skeptikern eine Überdosis von Globuli mit gefährlich klingenden Namen eingenommen. Die Carstens Stiftung sieht darin den Aufruf zu einer genehmigungspflichtigen klinischen Prüfung (was ich ziemlich amüsant finde).
Bislang haben ja die Globuli in allen halbwegs dem wissenschaftlichen Standard entsprechenden Studien deutlich gezeigt, dass sie nicht einen Hauch besser abschnitten als Placebos, und das also deren angebliche „Wirkung“ ebenso gut auf dem bekannten Placeboeffekt basieren kann. Vor allem, weil die von Homöopathen angegebene Wirkungsweise so überhaupt nicht mit den uns bekannten Naturgesetzen zu vereinbaren ist. Wasser hat eben nachweislich kein Gedächtnis, jedenfalls nichts, was dem Gleiche und über ein paar Picosekunden hinaus bestehen bliebe. Das wäre ja auch extrem interessant. Warum sollte sich das verschüttelte Wasser ausgerechnet an die angeblichen Wirkstoffe der Homöopathen erinnern, aber an all die anderen Stoffe, die ihm auf seinem Weg sei Anbeginn der Erde begegnet sind, garnicht? Und selbst bei kleinen Kindern oder Tieren, wo doch oft behauptet wird, hier könne nur eine echte Wirkung vorliegen, denn bei denen würde doch ein Placeboeffekt nicht vorkommen. Doch, das tut er. Und auch hier wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Wirkung der Homöopathika auf diesem beruhen.
In dem ovberen Video fasst James Randi noch einmal alles zusammen, was es über das Thema zu sagen gibt. Darunter findet sich ein Mitschnitt der 10:23 Aktion an den Hamburger Landungsbrücken.
Bei Diskussionen mit Impfgegenern kommt immer gerne das als Frage getarnte Argument, man möge doch bitte einfach mal dem Geld folgen, dann würde man schon sehen. In diesem Video hat Rebecca Watson genau dies einmal gemacht. Und dabei wirklich verblüffendes zu Tage gefördert. Allerdings nicht ganz in dem Sinne, wie es die Impfgegner vielleicht gerne gesehen hätten.
Wir erinnern uns noch an die Diskussion, ob Impfungen wie die MMR (Masern-Mumps-Röteln) eventuell für Autismus bei Kindern verantwortlich sein könnten. Auf Nachfragen wird einem dann eine Studie in dem Fachblatt The Lancet präsentiert, welche diesen Verdacht nahelegt. Außerdem wird dann meist auch noch die Gefahr, die durch die Krankheiten wie beispielsweise Masern droht, mit dem Verweis auf "Kinderkrankheiten" heruntergespielt. Das Problem mit der Studie ist aber, dass sie das Papier nicht Wert war, auf dem sie gedruckt wurde, und dass sie zurückgezogen wurde. Was war passiert? Eigentlich genau dass, was Impfkritiker gerne den Impfbefürwortern vorwerfen. Die Studie war demnach nicht nur methodisch zweifelhaft, sondern der Hauptautor und die Gutachter waren zudem finanziell miteinander verstrickt. Es ist aber peinlich, dass es bis zu diesem Schritt des Zurückziehens mehr als zehn Jahre gebraucht hat. Zehn Jahre, in denen Eltern weiterhin von der Impfkritikerpropaganda mit Hinweis auf die Studie zutiefst verunsichert wurden. Denn dass inzwischen eine Reihe von Studien dem postulierten Zusammenhang von Impfung und Autismus widersprochen haben, wurde hier meist schlicht verschwiegen. Das hatte dann zur Folge, dass die Impfbereitschaft stark gesunken ist und der Plan der WHO, Masern endgültig auszurotten ins Leere lief. Masern ist, vor allem in den Entwicklungsländern, eine der führenden Todesursachen bei kleinen Kindern.
Unten ist das Vorgängervideo, auf das sich das obige Video bezieht. (Danke an @QuerDenkender)
"Weg mit den Fleischfressern!", so kann man wohl die etwas seltsame Philosophie des "Ethikers" Jeff McMahan auffassen. Er geht davon aus, dass nicht nur der menschliche Fleischkonsum tierisches Leid verursacht (was er unbestritten tut), sondern eben auch der tierische. Dass nämlich das Gnu eben leidet, wenn es vom Löwen getötet wird. Das tut es sicher, aber daraus dann auf einen höheren moralischen Wert des Gnus gegenüber dem Löwen zu schließen, ist wohl ein bisschen weit hergeholt. » weiter
Die von Herrn Sarrazin angestoßene Debatte dürfte wohl an kaum einem in Deutschland unbemerkt vorbeigegangen sein. Fast jeder fühlte sich berufen, etwas dazu zu sagen, und fast jede Meinung kam dabei auf den Tisch. Sa bedeutet natürlich, dass auch ich als ausgebuffter Profilneurotiker nicht länger zu schweigen vermag. Nein, keine Panik. Hier wird keine mehr oder weniger eloquente Verteidigung für oder wider Thilo Sarrazin folgen. Nur soviel: Wer allem Anschein nach seine Quellen nicht richtig kennt, Wen seine Kronzeugen wie die Intelligenzforscherin Elsbeth Stern, auf die er sich so vehement beruft, so schmählich im Stich lassen, Ja eigentlich sogar direkt widersprechen, wie Frau Stern in der Zeit, der hat ein ernsthaftes Problem. Leitet Frau Stern doch ihren Zeit-Artikel mit den Worten ein:
Mit seinem mehrfach wiederholten Satz »Intelligenz ist zu 50 bis 80 Prozent erblich« zeigt Thilo Sarrazin, dass er Grundlegendes über Erblichkeit und Intelligenz nicht verstanden hat.
Deshalb muss man auch viele seiner Folgerungen infrage stellen.
So etwas ist doch mehr als peinlich, oder? Und das ist nicht der einzige Fall. Eine andere Studie, auf die sich Herr Sarrazin gerne beruft, ist ein Länder-Schulvergleich, bei dem türkischstämmige Migrantenkinder deutlich schlechter abschnitten als Kinder anderer Herkunft, und deren Ergebnis laut Sarrazin eben nicht durch sozioökonomische Faktoren erklärt werden kann. Leider (für Herrn Sarrazin) sieht das der Leiter eben dieser Studie, der Direktor des Kieler Leibnitz-Instituts für Pädagogik der Naturwissenschaften etwas anders. Demnach lassen sich die Leitungsunterschiede türkischstämmiger Jugendlicher eben sehr gut mit ihrer sozialen Herkunft erklären. Da sollte Herr Sarrazin vielleicht mal etwasweniger arrogant den Redakteuren der Zeit den Dreisatz erklären, sondern erläutern, warum er die Ergebnisse der Studie so anders interpretiert. Worauf er seine Interpretation genau stützt. Und warum die Gutachter selber eben nicht seiner These zustimmen.
Wenn man sich also die Lage einmal genauer anschaut, so sieht das Machwerk des Herrn Sarrazin ziemlich deutlich nach klassischer Pseudowissenschaft aus. Selektives Zitieren scheint hier wichtiger zu sein als echtes Verständnis der Quellen. Und das halte ich für ziemlich problematisch. Denn die Leser und auch die Zuhörer der verschiedenen Talkshows haben eben nicht immer die Chance, die Quellen zu überprüfen. Leider machen sich wohl auch nur wenige Journalisten die Mühe, die Quellen mal selber zu Wort kommen zu lassen. Angst vor Verdummung ist übrigens auch nichts wirklich Neues. Das hat es auch in der Vergangenheit schon gegeben, mit teilweise unschönen rassistischen Folgen. Auch da sollte Herr Sarrazin durchaus wissen, in welch vermintes Gelände er vordringt.
Wie kann man eigentlich Sinn und Unsinn im Namen der Wissenschaft unterscheiden? Wie finde ich heraus, ob eine These sinnvoll ist oder mehr in die Kategorie der Pseudowissenschaft gehört? Carl Sagan hat mit seinem Balony Detection Kit einen recht umfassenden Werkzeugsatz bereit gelegt. Ich habe mich mal an einer mehr oder (wahrscheinlich) weniger eleganten Übertragung ins Deutsche versucht. Für Risiken und vor allem Nebenwirkungen dieses Werkzeugsatzes bei einer sachgemäßen Anwendung auf Thesen und einschlägige Werke auf das eigene Weltbild wird allerdings keine Haftung übernommen. Dabei möchte ich Herrn Sarrazin die Punkte 10 g, h und i ganz besonders ans Herz legen.
1. Wenn möglich, Bestätigung der Fakten durch eine unabhängige Quelle suchen.
2. Es sollte eine Debatte möglich sein, bei der die Vertreter aller Richtungen ausgiebig zu Wort kommen.
3. Argumente mit Hilfe von "Autoritäten“ besitzen keinen Wert, denn in der Wissenschaft gibt es keine Autoritäten.
4. Entwickle mehrere Hypothesen und folge nicht der erstbesten Idee, um eine Sache zu erklären.
5. "Verliebe“ Dich nicht in eine Deiner Hypothesen.
6. Teste die Vorhersagen Deiner Hypothesen, wann immer das möglich ist. Quantifiziere die Vorhersagen wenn möglich.
7. In einer Argumentationskette muss jedes Glied der Kette in Ordnung sein. Denn jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.
8. Occam´s Messer: Wenn zwei Hypothesen einen Sachverhalt gleich gut erklären, wähle die einfachere, bei der weniger Vorraussetzungen anzunehmen sind. Sie ist die Wahrscheinlichere.
a. Sind Kontrollexperimente durchgeführt worden? Besonders Doppelblindversuche, bei denen die durchführende Person nichts von dem Test oder der Hypothese wusste.
b. Schaue nach irritierenden Faktoren und trenne die Testvariablen.
9. Ist eine Hypothese überprüft worden? Ist sie durch irgendeinen Test widerlegbar? Jede Hypothese sollte zumindest prinzipiell widerlegbar sein. Wird sie durch Tests bestätigt; können unabhängige Tester die Ergebnisse bestätigen?
10. Lasse Dich nicht durch logische und rhetorische Tricks verwirren
a. Ad hominem – persönliche Angriffe gegen den Diskussionspartner, nicht gegen seine Argumente.
b. Argumente, bei denen sich auf eine Autorität berufen wird.
c. Überzeugung durch nachteilige Konsequenzen einer „falschen“ Entscheidung, durch die Druck auf Dich ausgeübt werden soll.
d. Die Abwesenheit von Belegen ist kein Beleg für ein Nichtvorhandensein.
e. Verweise auf etwas wie Gottes Wille oder dergleichen.
f. Rhetorische Fragen, die eine bestimmte Antwort beinhalten.
g. Selektive Beobachtung. Treffer zählen und Nieten vergessen.
h. Bei Statistiken: War die Probenmenge groß genug, um die Aussagen zu treffen?
i. Irrtümer über Statistik. Ist es wirklich alarmierend, wenn die Hälfte der Amerikaner einen IQ unter dem Durchschnitt hat, wie Präsident Eisenhower fand?
j. Widersprüche. Militärische Ausgaben gehen von worst case Szenarien aus, aber wissenschaftliche Warnungen vor Gefahren werden ignoriert, weil sie „nicht bewiesen“ sind.
k. Non sequitur – „daraus folgt nicht“.
l. Post hoc, ergo propter hoc. „Es folgt, also ist es verursacht durch“. Verwechslung von Ursache und Wirkung.
m. Sinnlose Fragen: Was passiert, wenn eine unwiderstehliche Kraft auf ein unbewegliches Objekt wirkt?
n. Die vergessene Mitte: Werden aus einer Reihe von Möglichkeiten nur die Extrempositionen gesehen, um die Gegenseite älter aussehen zu lassen?
o. Kurzfristige gegen langfristige Wirkung: Warum Grundlagenforschung betreiben, wenn wir ein so großes Haushaltsdefizit haben?
p. Argument mit dem "Dammbruch“: „ wenn man ihnen einen Finger gibt, nehmen sie den ganzen Arm“.
q. Verwechslung von Korrelation mit Ursache. „Die Storchenpopulation in Deutschland nimmt parallel zur Geburtenrate ab.“
r. Das Strohmännchen. Karikaturen oder Stereotype über die Gegenseite, um sie leichter angreifbar zu machen.
s. Angebliche Unterdrückung der Wahrheit
t. Euphemismen. Benutzung neuer und positiver Worte, um etwas Negatives zu beschreiben. Von „Polizeiaktion“ reden, anstatt von Krieg.
Darin soll die angebliche Ansewesenheit von Nanothermit in Staubproben aus dem Trümmern des World Trade Centers nachgewiesen werden und damit die kontrollierte Sprengung der Gebäude. Dabei werden als ungewöhnlich aussehende rot-graue Chips beschriebene Stoffe angeführt, die aus 4 Staubproben isoliert wurden. Da sie ca. 0,1 % der Gesamtmasse ausmachen, wurde die Gesamtmasse der Chips von HARRIT et al. (2009) auf rund 10 Tonnen geschätzt. Diese Chips, Lackpartikeln nicht unähnlich, sollen Analysen zu Folge aus Aluminium, Eisen, Eisenoxiden, Sauerstoff sowie Kohlenstoff bestehen. Die Herkunft der Proben selber ist durchaus nicht unproblematisch. Eine Probe wurde rund 10 Minuten nach dem Kollaps des zweiten Turmes von einem Einwohner Manhattans als Souvenier aufgesammelt, zwei dann am nächsten Tag gesammelt und die vierte dann erst eine Woche später. Wo und unter welchen Bedingungen die Proben die Zeit zwischen der Sammlung und der Analyse verbrachten, ist nicht geklärt. » weiter