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Staubteufel auf dem Mars

07. März 2012, 22:21

Ich finde es immer wieder spannend, wenn unsere unbemannten Späher , die wir zu den anderen Planeten unseres Sonnensystems geschickt haben, neue Bilder nach Hause senden. Ganz besonders natürlich, wenn diese Bilder den jeweiligen Planeten quasi "in Aktion" zeigen, also irgendwelche geologischen (oder auch andere) Vorgänge, die zeigen, dass es sich nicht um eine tote und unveränderliche Welt handelt. Irgendwie fühle ich mich dann den betreffenden Welten erheblich näher. Und dazu zählt auch dieses Foto, das dem High Resolution Imaging Science Experiment (HiRISE) der Raumsonde Mars Reconnaissance Orbiter am 16. Februar gelang.  » weiter

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Geo-Video: Der Mond in 2012

02. März 2012, 19:21

Bei Bad Astronomy habe ich ein ziemlich cooles Video gefunden. Es zeigt den Mond, wie er sich in diesem Jahr präsentiert. Und zwar für jede Stunde, mit der exakten Mondphase und der Libration, die man auf dem Video sehr gut beobachten kann. Beim NASA Goddard Science Visualization Studio kann man für jede Stunde in 2012 die exakte Mondphase und Libration anzeigen lassen.

Da die Rotation des Mondes gebunden ist, zeigt er uns stets die selbe Seite. Aber seine Umlaufbahn ist elliptisch, das heißt, er ist auf seiner Bahn einmal schneller und dann wieder langsamer. Daher können wir über das Jahr gesehen etwas mehr als eine Mondhälfte beobachten. Vermutlich kann Michael Khan das deutlich besser erklären als ich.

Einfach auf HD betrachten und genießen:



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Der Zusammenbruch des Mondes...

21. Februar 2012, 22:48

... ist es, dem wir beiwohnen, um mal einen Ausspruch des Geologen Eduard Suess auf unseren Trabanten umzumünzen. Ähnlich wie Suess damals von der Erde dachte, geht man heute davon aus, dass der Mond als relativ kleine Himmelskörper rasch seine Wärme an die Umgebung verliert, auskühlt und damit langsam schrumpft. Quasi so, wie Suess es damals mit dem Bild vom schrumpeligen Apfel verglich. » weiter

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Dreifachtreffer!

24. November 2011, 22:15

In einem vorhergegangenen Beitrag hatte Michael Khan den Gedanken aufgeworfen, dass zwei oder gegebenenfalls auch mehrere kleinere Himmelskörper in geringem Abstand auf einem größere einschlagen. Vermutlich dürfte ein derartiges Ereignis auch hier auf dem Mars zu dieser seltsam geformten Einschlagsnarbe geführt haben.  » weiter

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Planet X ist.... Merkur

05. Oktober 2011, 22:50

Ab und an geistert ja der "Planet X" durch die Medien. Angeblich soll die NASA ja Bescheid wissen und uns die Existenz dieses nach Meinung verschiedener Verschwörungstheoretiker verderben bringenden Himmelskörpers verschweigen. Nun, mit diesem Blödsinn hat sich Florian Freistetter ja bereits zur Genüge auseinandergesetzt. Aber wenn ich mich in unserem Sonnensystem so umsehe und dabei die Aufnahmen anschaue, welche die Sonde Messenger uns vom Merkur geschickt hat, dann würde Merkur wohl allem Anschein nach gerne die Rolle des Planeten X übernehmen. Warum sonst lässt er seine Oberfläche mit einem überdimensionalen "X" zieren?  » weiter

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Ein "Schneemann" auf der Vesta

06. September 2011, 20:10

Inzwischen wird der Asteroid Vesta von der Raumsonde Dawn ausgiebig erkundet, und die Bilder sind absolut faszinierend. Vesta, der zweitgrößte unter den Asteroiden (nach Pallas, denn Ceres wurde in den Rang eines Zwergplaneten befördert) des Asteroidengürtels zwischen Mars und Jupiter, ähnelt mit großer Wahrscheinlichkeit den terrestrischen Planeten in seinem Aufbau weitgehend. Vermutlich besitzt der Asteroid eine basaltische Kruste und einen Kern aus einer Legierung aus Eisen und Nickel unter einem ultramafischen Mantel.
Die Fotos, die Dawn auf seiner Mission um Vesta zur Erde funkt, zeigen deutlich, dass es im Asteroidengürtel auch ziemlich ungemütliche Momente gegeben haben muss. nehmen wir einmal diese Narben, die sich wie ein gigantischer Schneemann über das Antlitz des Asteroiden ziehen. Der Durchmesser des oberen mag vielleicht 50 Kilometer betragen, der des unteren liegt eventuell bei rund 70 Kilometern Durchmesser. Das beeindruckende an ihnen ist nicht nur ihre Größe im Vergleich zu den anderen Kratern in der Umgebung oder im Verhältnis zu Vesta selber. Sie liegen ziemlich dicht beieinander, sie scheinen sich sogar zu überlappen. Vielleicht hat hier ein Doppelimpakt stattgefunden.


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Ist die Venus vulkanisch aktiv?

09. April 2010, 14:09

ResearchBlogging.orgIn einer aktuellen online Veröffentlichung bei Science hat ein Team um Suzanne Smrekar vom Jet Propulsion Laboratory in Pasadena neun Hot Spots, also Zentren möglicher vulkanischer Aktivität, mit Hilfe des VIRTIS Spektrometers ((Visible and Infrared Thermal Imaging Spectrometer) an Bord der Raumsonde Venus Express unter die Lupe genommen. Die Möglichkeit, dass die Venus ein vulkanisch aktiver Planet ist, wurde immer wieder in Betracht gezogen. Und einige neuere Beobachtungen könnten darauf hinweisen. Aber wirkliche Belege hat man bisher vergebens gesucht. Unter den terrestrischen Planeten schien einzig und alleine die Erde noch (in größerem Umfang) vulkanisch aktiv zu sein. Die großen Vulkane auf dem Mars mögen zwar beeindrucken, aber ihre aktive Phase liegt möglicherweise schon sehr lange zurück (ich würde sie aber noch lange nicht abschreiben). » weiter

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