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Alles, was Sie wissen, ist falsch

24. Mai 2012, 20:56

Zeitreisegeschichten sind eine komplizierte Sache. Es gibt eine Menge mögliche Paradoxa, die mit Zeitreisen verbunden sind. Irgendwie wollen Zeitreisen nicht so recht zum freien Willen passen, machen Probleme mit Energieerhaltung und können zu logischen Schleifen führen. Es sei denn, man kreiert Zeitreisen so geschickt, wie Audrey Niffenegger es in „Die Frau des Zeitreisenden“ getan hat. Oder man schreibt einen recht komplexen Thriller, in dem in mehr Dimensionen als nur in die Zeit gereist wird.

Aber ich möchte noch nicht zu viel verraten. Ich habe mal wieder einen Wissenschaftsroman zur Ansicht bekommen und diesmal hat er mir gefallen. Mount Maroon ist ein recht spannender Roman, der sich flüssig liest und den ich gerne und beinahe in einem Rutsch durchgelesen habe. Im Gegensatz zum letzten Wissenschaftsroman sind die Charaktere hier abwechslungsreich und man bekommt auch hin und wieder Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Dafür muss man ein paar Abstriche in der Authentizität machen. » weiter

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Analogien und Bilder

25. April 2012, 16:25

Dass The Greatest Show on Earth ein hervorragendes Buch über die Evolutionstheorie ist, brauche ich Leserinnen und Lesern der SciLogs wohl nicht erzählen. Lars Fischer hat es mir empfohlen, als ich mal nachfragte, was man von Richard Dawkins denn lesen sollte. Dawkins greift in einem Artikel ein Problem auf, mit dem ich mich schon öfter in diesem Blog beschäftigt habe: Welche Analogie ist dir richtige um eine Theorie zu erklären? » weiter

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Deidesheim, eine Abrechnung

23. März 2012, 17:06

Es ist schon eine Tradition: Nach jedem Bloggertreffen in Deidesheim hinterfrage ich mein Bloggen und zweifle, ob ich tatsächlich ein Wissenschaftsblogger oder vielleicht doch nur ein bloggender Wissenschaftler bin. Letztes Jahr endete es mit dem klaren Statement: “Ich bin kein echter Blogger”. Dieses Mal ist es etwas anders. Nach einer Laudatio von Joerg Blumtritt (@jbenno) und einer Wahl unter den Mitbloggern mit dem Scilogs-Preis 2012 ausgezeichnet, kann ich kaum daran zweifeln hier richtig zu sein. Ich wurde sozusagen überstimmt und möchte mich an dieser Stelle einmal für die Auszeichnung bedanken. Aber eine kritische Hinterfragung, was wir hier eigentlich tun, ist dennoch interessant. » weiter

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Als Physiker auf einer Bildungsmesse

19. Februar 2012, 20:37

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Am Samstag habe ich die Bildungsmesse didacta in Hannover besucht. Weil das nicht so viel mit Wissenschaft zu tun hat, habe ich es auf meinem privaten Blog publiziert.

Eine Ausnahme ist vielleicht mein Besuch am Stand des Bundesamts für Strahlenschutz. Hier habe ich Informationsmaterial zur Asse bekommen. Falls das Berichtenswert ist, werde ich hier dazu schreiben.



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Herzlichen Glückwunsch RelativKritisch

14. Februar 2012, 22:37

Relativ kritisch muss man sein, wenn man im Internet Wissenschaft diskutieren möchte. Beinahe jede pseudowissenschaftliche These und Verschwörungstheorie kann man im Internet finden. Beinahe jede gut bestätigte und etablierte Theorie findet im Netz überzeugte Kritiker, die mit missionarischem Eifer ihre Einwände unters Volk zu bringen versuchen.

Vor genau sechs Jahren entstand das Forum von RelativKritisch als Reaktion auf eine kleine Gruppe überzeugter Gegner der Relativitätstheorie, die damals die wissenschaftliche Forenwelt mit destruktiven Diskussionen überzogen haben. Als einer der ersten angemeldeten User im Forum, möchte ich heute die Gelegenheit ergreifen, dem Team von RelativKritisch herzlich zum erfolgreichen Aufbau des damals spontan gegründeten Projektes zu gratulieren. » weiter

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Ein Schlag für die Genderwissenschaft?

06. Januar 2012, 22:51

Ergänzend zu meinem Artikel über die Definition von Gender und die geringen Gender-Unterschiede in mathematischer Leistung habe ich auf Zeit-Online einen erstaunlichen Artikel gefunden. “Eine neue Studie”, so behauptet Zeit-Online, gäbe “den Anhängern der Evolutionspsychologie recht”. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sei somit hauptsächlich auf genetische Unterschiede zurückzuführen, soziologische Faktoren spielten eine untergeordnete Rolle. Diese Meldung wäre eine Sensation, wenn sie richtig wäre. Ist sie aber nicht. » weiter

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Jahresrück-Klick 2011

23. Dezember 2011, 14:43

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und nach dem Vorbild von Markus A. Dahlem nebenan in den BrainLogs möchte ich die Zeit nutzen um einen Jahresrück-Klick auf die Artikel meines Blogs im Jahr 2011 zu gewähren. Ich habe mir also die Mühe gemacht, die immerhin zweiunddreißig Beiträge thematisch zu sortieren und in einen Zusammenhang zu bringen. Dabei erwähne ich die Kategorien streng in der Reihenfolge des ersten Beitrags. » weiter

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Higgs-Boson beinahe entdeckt - und dann?

16. Dezember 2011, 12:13

Am 13. Dezember trat CERN endlich mal wieder an die Öffentlichkeit, um uns den Stand der Forschung in Sachen Higgs-Bosonen zu erläutern. Die Botschaft klingt zusammengefasst beinahe banal: Sie haben Hinweise auf das Higgs-Teilchen genau dort gefunden, wo man es erwarten würde. Ich möchte hier eine kurze Zusammenfassung geben, was dort eigentlich gemessen wurde und zum Ende ein wenig Werbung für den International Linear Collider machen.*

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Hier sind die Bereiche rot unterlegt, für die ATLAS bereits die Existenz des Higgs-Bosons ausschließen konnte. Im weißen Bereich zeichnen sich erste Hinweise auf das Higgs-Boson ab. Die Grafik ist den Vortragsfolien von Fabiola Gianotti entnommen, die hier heruntergeladen werden können.

Zunächst einmal ist es interessant, wie der Nachweis des Higgs-Teilchens überhaupt funktioniert. Als Laie sehe ich als Resultat nur eine Grafik, in der nach rechts die möglichen Higgs-Massen und nach oben die Zuverlässigkeit ein Higgs gefunden zu haben, eingezeichnet sind. Welche Anstrengung, vor allem aber was für ein Verfahren dahinter steckt, geht aus solch einer Grafik kaum hervor. » weiter

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Gender, Mathematik und Wissenschaft

01. Dezember 2011, 20:53

Wenn von Gender-Theories die Rede ist, geht es oft um Politik oder um Gesellschaftskritik. So wichtig politische und gesellschaftliche Diskussionen für uns alle sind, so wenig sollte man außeracht lassen, woher die Beschäftigung mit Gender eigentlich kommt. Die Soziologie ist eine recht harte Wissenschaft, in der sehr viel empirische Forschung betrieben wird. Hier ist mir der Begriff Gender vor vielen Jahren erstmals begegnet und hier ist er zuhause. Ich möchte einmal die Gelegenheit wahrnehmen, ein paar Worte zur Genderforschung aus der Sicht eines Naturwissenschaftlers zu schreiben. Ich wage also einmal einen Blick über den Tellerrand zur von mir sehr geschätzten Nachbarwissenschaft. » weiter

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Tödliches Geflecht - Ein Wissenschaftsroman

25. November 2011, 12:48

Wissenschaftliche und polupärwissenschaftliche Literatur beschränkt sich meistens darauf, Theorien und Messwerte zu beschreiben. Auf die menschliche Komponente geht sie, wenn überhaupt, nur am Rande ein. Eine großartige Möglichkeit, diese Lücke zu schließen, wäre ein wissenschaftlicher Roman. Ich habe ein Rezensionsexemplar des Biothrillers Tödliches Geflecht in die Hand bekommen und mich gespannt auf die Suche gemacht. Auf die Suche nach der menschlichen Komponente der Wissenschaft.

Der Molekularbotaniker Axel Brennicke hat sich für seinen Thriller ein spannendes Horrorszenario ausgedacht.  » weiter

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