Mathematik oder Kristallkugel?
Isaac Asimov hat sich bekanntlich nicht nur mit Robotergesetzen beschäftigt. Eines seiner bekanntesten Werke ist die Foundation-Triologie. Held ist ein Mathematiker namens Hari Seldon, der die Psychohistorik als Wissenschaft entwickelt. Seldon geht davon aus, dass aufgrund der Masse der Menschheit – sie bevölkert eine ganze Galaxie – mit empirisch-statistischen Methoden Gesetzmäßigkeiten in ihrem Verhalten berechnet werden können. Mit ihnen lässt sich die Zukunft vorhersagen, denn diese Muster ändern sich nicht. Seldon errechnet, dass das bestehende Imperium in wenigen Jahrhunderten zusammenbrechen wird. Darauf folgen 30.000 Jahre Chaos und Barbarei, ehe ein zweites Reich Friede und Wohlstand wieder herstellt. Seldon sorgt dafür, dass seine Nachfolger an entscheidenden Wendepunkten eingreifen. Auf diese Weise will er die barbarische Zeit verkürzen – mit Erfolg.
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