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Gastrezension: Die Kuh im Harnstoff-Wahnsinn

15. Mai 2012, 14:09

Wenn sich die Schlinge der Zeit um den eigenen Hals legt wie eine hungrige Würgeschlange, muss man auch mal bloggen lassen. Genau deshalb stammt die nächste Rezension auch nicht von mir, sondern aus der Feder Franzbuas, der hier im Blog in den Kommentaren schon den einen oder anderen praktischen Akzent setzen konnte. Das fällt ihm leicht, ist er doch ausgebildeter Landwirt und staatlich geprüfter Betriebswirt für Agrarwirtschaft. Die beschädigte Kuh im Harnstoff-Wahnsinn oder auch Das Degenerationssystem des Rindes von Dr. Karl-Heinz Schmack ist vermutlich nicht das, was man sich auf den Nachttisch legen würde, interessant wirkt es aber schon. Genug der Einleitung, ich gebe ab...

Wie man dem Titel bereits entnehmen kann, dreht sich das Buch maßgeblich um Harnstoff und damit die Eiweißversorgung der Milchkuh.
Die Beratung, die Kuh auf Milchharnstoff von 250 mg/l zu ernähren, sei die größte Katastrophe, die ihr Leben, ihre Gesundheit und ihre Wirtschaftlichkeit zerstört habe. Der ausschließliche Faktor, der diese Kriterien bestimmt, sei die Höhe der Rohproteinversorgung – so Dr. Schmack.

Seiner Meinung nach sind unsere Milchkühe alle “krank”. Das mag erstmal absurd klingen, wird allerdings bereits auf den ersten Seiten gut erklärt. Das Rind als Steppentier musste sich in früherer Zeit in Abhängigkeit der Jahreszeit ernähren, d.h. eiweißreiche Nahrungsquellen standen nur im Mai im Rahmen der jungen Wiesen zur Verfügung. Das restliche Jahr gab es nur relativ karges Futter. Als der Mensch sich in das Leben der Kühe einmischte, war dies vom Prinzip her recht ähnlich. Während der warmen Jahreszeiten wurden die Rinder auf der Weide gehalten und in der Winterperiode im Stall wurde fast ausschließlich Heu und etwas Getreideschrot gefüttert. Bis hier hin war noch alles gut. Erst als Eiweißfuttermittel konserviert wurden und ganzjährig zur Verfügung standen, nahm das Elend seinen Lauf. Mit einer Erhöhung der Eiweißversorgung stieg natürlich die Milchleistung der Tiere. Jedoch können die Stoffwechselorgane der Tiere damit nicht auf Dauer umgehen. Das Degenerationssyndrom findet seinen Anfang und spitzt sich von Generation zu Generation zu, d.h. eine Kuh, die den Harnstoff nicht ordentlich ausscheiden kann und somit einer Art “innerlichen Vergiftung” unterliegt, versorgt ihr Kalb im Mutterleib bereits mit Blut welches zu viel Harnstoff enthält. 

Diese Behauptungen werden von Dr. Schmack durch klinische Befunderhebungen aus 10 Jahren seiner Tätigkeit untermauert. Klinische Symptome der Leber- und Nierendegeneration werden sehr gut erklärt und einige durch Abbildungen dargestellt. Um einige zu nennen:
- Schaumflockenbildung beim Wiederkauen- Parese der Schwanzwurzel (Lähmung, man greift den Schwanz 30 cm unterhalb des Ansatzes und versucht ihn anzuheben. Das Tier muss den Schwanz deutlich nach unten ziehen. Viele können dies nichtmehr.)- Schaumbildung des Urins (Der Schaum der sich beim fallen auf eine Betonfläche bildet muss so schnell gehen, wie er gekommen ist.)- Farbe des Urins (Der Urin muss goldgelb bis dunkelgelb sein, nicht hell und klar!)
Es werden noch zahlreiche weitere Möglichkeiten der Diagnose aufgezeigt, die von jedem selbst im Stall durchgeführt werden können. Viele der Krankheiten die große Probleme in der Milchkuhhaltung verursachen sind nach Meinung von Dr. Schmack darauf zurück zu führen. Vielzahl an Euterentzündungen, Klauen- und Gelenkprobleme, sowie Fruchtbarkeitsprobleme.
Was soll man nun dagegen tun?Die Eiweißversorgung reduzieren und auf den Gesundheitszustand der Tiere, sowie ihrer Leistung anpassen. Um dies zu unterstützen empfiehlt Dr. Schmack in seinem Buch den Einsatz von Bierhefen um die Pansenbakterien zu unterstützen. Die genaue Wirkungsweise wird auch erläutert. Die Energiekonzentration des Futters sollte 7 MJ NEL, bei maximal 13,5 %  Rohprotein liegen. Die Harnstoffwerte in der Milch sollten <100 mg / 1000 ml liegen. Eigentlich gehört Harnstoff überhaupt nicht in die Milch!

Ich hoffe ich konnte einen kleinen Einblick in die Thematik geben. Mein Fazit lautet, die 70 € für das Buch sind sehr gut angelegt! Auch wenn es sich im ersten Moment komisch anhört und diese Theorie von einigen abgelehnt wird, wird man nicht dümmer. Alle Annahmen sind ausführlich erklärt und plausibel. Wir füttern jetzt seit ca. 2 Jahren nach diesem Schema und werden in unregelmäßigen Abständen auch von Dr. Schmack besucht. Hier ein paar Erfahrungen aus unserem Betrieb: Die Tiergesundheit ist deutlich gestiegen, vor allem Euterprobleme sind seltener geworden. Die Futterkosten wurden deutlich gesenkt. (Maissilage, Anwelksilage, ZR-Schnitzel, Getreideschrot, Bierhefe (naturavit), Futterkalk, Viehsalz, Monocalciumphosphat sowie ca 0,5 bis 0,75 kg Rapsextraktionsschrot) Kein Soja mehr, kein geschützten Eiweiße, Fette oder ähnliche "Wundermittelchen". Die Milchleistung ist nach der Fütterungsumstellung erwartungsgemäß von 9500 kg auf 6000 kg am Tiefpunkt gefallen. Dies hat sich relativ schnell wieder erholt und wir liegen derzeit bei 8000 kg, Tendenz steigend. Wir sind sicher noch nicht am Ziel, aber ich denke wir sind auf einem guten Weg. Die Nutzungsdauer der Tiere steigt leider nur sehr langsam, da die Degeneration nur langsam wieder rückgängig zu machen ist und Tiergenerationen braucht.


 

Tierarzt Dr. Karl-Heinz Schmack

Die beschädigte Kuh im Harnstoff-Wahnsinn

oder

Das Degenerationssystem des Rindes

Agrar Media



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Rezension: Intelligenz zwischen Fell, Flossen und Flügeln

10. April 2012, 21:42

Ein Buch ist für mich nur dann wirklich gut, wenn es mich auch nach der Lektüre noch erfreut, ich darüber nachdenke oder auch nochmal die eine oder andere Passage nachlese, um möglicherweise dort geäußerte Ansichten in meine Blogartikel einfließen zu lassen. Bewusstsein, Intelligenz oder auch Moral scheinen in der letzten Zeit eine größer werdende Popularität zu erlangen, tatsächlich versuche ich seit Dezember ein Buch über Moral zu lesen, schaffe das aber nur bedingt, da mittlerweile jede zweite Seite einen fettigen Stirnabdruck ziert. Ich schlafe dabei ständig ein. 

Ein Phänomen, dass ich bei der Lektüre von Immanuel Birmelins Buch "Tierisch intelligent" so nicht erlebt habe. Erst Anfang März begonnen, hatte ich es trotz Uni innerhalb weniger Tage durchgelesen und denke immer noch gerne darüber nach. Ich habe sogar noch während der Lektüre seine Ansichten und Untersuchungen zur Haltung von Zirkustieren beschrieben. Darüber hinaus greift er auch Bereiche auf, die in der breiteren Wahrnehmung fast gar nicht auftauchen - der Umgang mit Fischen und die Feststellung, dass diese genauso so fähig sind, Schmerzen zu fühlen wie andere Tiere, ist da ein gutes Beispiel. 

Es ist diese auf allen Seiten spürbare Begeisterung Birmelins, wenn er von den vielen Begegnungen mit wilden Tieren, Zirkustieren oder auch seinen Haustieren berichtet, die dieses Buch so aufregend werden lassen und ich kann es allen Interessierten ähnlich beruhigt ans Herz legen wie das ebenfalls von mir empfohlene Kuhbuch.

Die vollständige Rezension zum Buch "Tierisch intelligent" von Immanuel Birmelin gibt es auf Spektrum.de. 



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Rezension: Partiell versaut

31. Juli 2011, 16:35

Die Tage stieß ich auf ein Buch über Schweine. Dass es sofort meine volle Aufmerksamkeit auf sich zog, hatte einen bestimmten Grund. Es erscheint im gleichen Verlag wie das von mir rezensierte Kuhbuch. Das Layout und Seitendesign sind praktisch gleich. Da ich von dem Kuhbuch ziemlich begeistert war, freute ich mich sehr über diesen Fund und die nachfolgende Lektüre. Gut, der Autor war ein anderer, aber sonst wird es sich doch nicht großartig in Art und Stil vom Rinder-Pendant unterscheiden - dachte ich und lag mit dieser Annahme ziemlich daneben.

Ursprünglich hatte ich mir ja eine kleine Liste mit Artikeln angefertigt, die ich in der nächsten Zeit unbedingt schreiben wollte. Und das werde ich auch tun. Aber Ihr kennt das ja. Ankündigungen und ich passen weniger zusammen als Katz und Maus. Jetzt liegt hier erstmal das "andere Schweinebuch" von Jens Mecklenburg, über den ich erfahre, dass er als Food-Journalist und Gastrokritiker in Kiel arbeitet. Im Cadmos-Verlag sind von ihm bisher der Genuss-Einkaufsführer Schleswig-Holstein und ein Restaurantführer für eben jenes Bundesland im Norden Deutschlands erschienen. Innerhalb des Buches findet der geneigte Leser dann noch die Information, dass seine Patentante früher immer ein Schwein besaß. Offensichtlich waren Mecklenburg diese Tiere also nicht ganz unbekannt - ebenso wusste er um die regelmäßigen Schlachtungen.

In seinem Buch stellt er insgesamt 24 Schweinerassen vor. Die Portraits lesen sich angenehm locker und flüssig und entsprechen in ihrem Stil durchaus Brackmanns Kuhportraits. Kurz: sie sind durchaus kurzweilig vergnüglich und geben einen guten Überblick über die Situation der einzelnen Rassen. Interessant sind die Bilder, welche in diesem Buch tatsächlich Fotos sind. Zur Erinnerung: Michael Brackmann hat in seinem Buch auf Fotos verzichtet, weil gekämmte und geputzte Kühe nichts mit der Realität zu tun haben. Hier wurde das anders gelöst: anstatt die Tiere vor einer eintönigen Wand mit Ausleuchtung zu fotografieren, stellen die Fotos im Buch eher Schnappschüsse der Schweine draußen auf der Wiese oder auch gerne mal im Schlammloch dar. Das gefällt mir wirklich gut.

Etwas anders sieht das beim "Rahmen" der Portraits aus. Dieser besteht aus der so genannten kleinen Schweinekunde. Der erste Teil findet sich vor der Vorstellung der Rassen, der zweite danach. Schon in der Einleitung erfahren wir, dass früher alles besser war. Da wurden Schweine noch vergöttert, während heutzutage die einzelne Kreatur lediglich in der industriellen Massentierhaltung vor sich hin vegetiert, bevor sie dann endlich geschlachtet wird. Überhaupt ist diese Schweinekunde eher eine Kulturkunde. Agrarwissenschaftliche oder auch landwirtschaftliche Erläuterungen sucht man vergeblich. Gut, wir lernen etwas über das Schwein an sich, dass es gesellig und intelligent ist und sich aus Gründen der Thermoregulation und Körperpflege im Schlamm suhlt. Erläuterungen zu anatomischen/physiologischen Gegebenheiten des Schweins tauchen eher zaghaft auf. Stattdessen findet sich einiges über die Domestikation (was noch sinnvoll ist), die Kulturgeschichte, sprachliche Bezüge, Schweine in der Gastronomie und Schweine als Haustiere. Sehr geärgert habe ich mich über das Kapitel der Haltungsfragen, welches gerade mal 5 (!!!) Seiten umfasst. Hier setzt sich dann auch der Tenor der Einleitung fort, der sich relativ kurz zusammenfassen lässt: konventionelle Tierhaltung/industrialisierte Massentierhaltung ist böse, während die ökologische Tierhaltung toll ist. Hier wäre eine differenziertere Auseinandersetzung mit der Thematik absolut notwendig und wünschenswert gewesen. Auch ein Ausblick auf neue Entwicklungen und die Zukunft der Schweinehaltung habe ich sehr vermisst. Während ich diese Rezension schreibe, bin ich mir nicht mal sicher, was mich mehr ärgert: der Abschnitt über die Tierhaltung oder nicht doch eher all die großartigen Möglichkeiten, die sich hier geboten hätten, aber nicht genutzt wurden.

So ist dieses Buch zwar wirklich informativ und auch für Laien gut verständlich, weckt aber zumindest bei mir keinerlei Begeisterung für diese Tiere, wie ich sie im Kuhbuch bei Brackmann vernahm. Vielmehr wird dieses Buch an einigen Stellen zur Moralkeule gegenüber dem Verbraucher - also uns - und auf diese Art reagiere ich nicht selten schwer allergisch. Als kleines Rassenbuch mit schönen realistischen Fotos, die genau deshalb für das Erkennen einzelner Tiere auf kleinen Höfen besonders nützlich sind, eignet sich das Buch aber allemal.


Hier kann man sich meine Rezension zu dem anderen Kuhbuch durchlesen. Wer sich die verschiedenen Haltungsformen, ihre Vor- und Nachteile interessiert und dafür kein Studium durchackern möchte, kann sich diesen Artikel dazu gerne durchlesen.

     



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Rezension: Keine Kuhmodels im Kuhbuch

05. Juli 2011, 13:00

Bisweilen neige ich zu einem leicht ins Exzessive reichenden Kauf von Büchern. Nun wäre das solange kein Problem wie ich mit der Lektüre noch nachkommen könnte. Aber genau das ist nicht immer so der Fall. Ganz konkret möchte ich hier ein Buch rezensieren, welches ich letztes Jahr gekauft, aber erst jetzt gelesen habe. Es geht um Kühe. Nun ist es ja im Allgemeinen so, dass sich so ein typisches Tierrassen-Buch einigermaßen unspannend liest. Es gibt ein Bild eines besonders schönen oder typischen Exemplars, dazu einen kleinen Text und schon geht es weiter zum nächsten Rasse-Portrait. Kurz: so ein Buch ist nichts, was man mal eben in einem Rutsch von vorne bis hinten durchliest.

Michael Brackmann ist Landtierarzt und hat einen ganz gewaltigen Kuh-Knall. Wer in diesem Moment an den Autor dieses Blogs mit seinen Nashörnern denken muss, hat da vielleicht gar nicht mal so Unrecht, Brackmann dürfte das mit einem privaten Kuhmuseum und allerhand Büchern zum Thema aber problemlos übertreffen. Und diese Leidenschaft schlägt sich auch in seinem Buch nieder, welches auf den ersten Blick wie eins der vielen Rassen-Bücher wirkt, die man so kennt. Lediglich der Titel lässt erahnen, dass sich ein tieferer Blick eventuell lohnen könnte. Tatsächlich ist "Das andere Kuhbuch" deutlich anders. Das beginnt schon damit, dass sich in diesem Buch kenerlei Fotos von Tiere finden, die mit eben jener kosmetischen Boshaftigkeit auf Schönheit getrimmt werden, die wir auch aus dem Model- oder Gebrauchtwagenbusiness kennen. Der Grund für diesen Verzicht leuchtet durchaus ein: kein Tier sieht im Alltag so aus wie auf den Fotos. Daran sollten wir auch als Menschen denken, wenn wir mal wieder lechzend und sabbernd vor der Mattscheibe hängen...

Fotos sind also Quatsch. Stattdessen kann sich der geneigte Leser ebenso wie die geneigte Leserin an schönen Zeichnungen erfreuen, die alles beinhalten, was man zum Erkennen der einzelnen Rasse wissen muss. Für mich, der sich studienbedingt schon allerhand Wissenswertes über Kühe in kompakten, sprachästhetik-freien Sätzen ins Hirn pressen musste, war die Lektüre allerdings die wahre Freude. Und so erfährt man in einem lockeren Plauder-Ton so allerhand über die einzelnen Rassen, derer es in diesem Buch insgesamt 45 gibt. Entstehungsgeschichte, Ursprünge und die heutige Bedeutung, gemischt mit kleinen anekdotischen Details - da geht die gefühlte Zeit schnell rum. Auch der Wohlfühl-Faktor spielt eine gewisse Rolle. So erfahren wir zum Beispiel, dass Kühe der Rasse Holstein-Frisian all das brauchen, was ich hier im Blog schon beschrieben habe. Und auch der gute Michael Brackmann betont, dass eine Überfütterung der Tiere ziemlicher Mist ist. Vielmehr sei das genaue Zusammenstellen des Futterplans für jedes einzelne Tier eine spannende Mischung aus Kunst und Wissenschaft. Dafür schon mal vielen Dank! Am Ende des Buches finden sich dann noch ein paar allgemeine Erläuterungen zur Fortpflanzung, Ernährung und Verdauungsanatomie bei Rindern - laienverständlich natürlich.

Wer sich also für Kühe interessiert und etwas über sie lernen möchte ohne sich durch trockene Rasse-Portraits arbeiten zu müssen, kann hier beherzt zugreifen. Viel Spaß beim Lesen!

 


Michael Brackmann

Das andere Kuhbuch

Cadmos-Verlag (Landleben)

 



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Edgar Dahl freut sich auf die Hölle

08. Dezember 2010, 20:34

Man kennt das doch. Obwohl man sich jedes Jahr wieder sicher ist, dass man sich nächstes jahr mehr Zeit nimmt für Weihnachtsgeschenke, läuft es doch immer wieder auf Stress hinaus. Und dann steht man im Buchladen zwischen all den anderen Ahnungslosen und weiß nicht weiter. Da kann ich jetzt Abhilfe schaffen. Im Sommer traf ich mich mit Edgar Dahl, der nebenan regelmäßig unregelmäßig sein Blog Libertarian befüllt und mir in meinem Blog schon zu einigen Denkanstößen verholfen hat. Während dieses Treffens zückte er dann plötzlich ein Buch. Wer zur Hölle will schon in den Himmel? Eine sehr gute Frage, mit der ich mich allerdings noch nicht weiter beschäftigt habe. Zwischen zwei Nashörner passt eben nicht viel, erst recht kein vollständig neues Themengebiet. Aber ich hatte Ferien, also genügend Zeit und begann zu lesen. » weiter

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