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                <title>Scilogs Kommentar Feed</title>
                <description>Alle Kommentare der SciLogs.de</description>
                <link>http://www.scilogs.de</link>

                                <item>
                        <title>@ - Michael Blume: The Brights</title>
                        <description>Ich weiß gar nicht genau, was sich die Brights auf die Fahnen geschrieben haben. Da sie sich aber explizit auf Richard Dawkins und Daniel Dennett beziehen, kann es bestimmt nicht &quot;Die Ausrottung der Religionen&quot; sein. Unabhängig davon, ob wir nun &quot;Adaptionisten&quot; oder &quot;Exaptionisten&quot; sind - jeder, der eine biologische Disposition zur Religion annimmt, wird davon ausgehen müssen, dass es wohl immer und zu allen Zeiten Religionen geben wird. 
Wie schon erwähnt, wollte ich auch gar nicht in einer Wellt ohne Religionen leben. Wichtig sind mir nur zwei Dinge: Erstens, dass sich die Menschen freiwillig den Dogmen einer Religion beugen. Und zweitens, dass die politische Macht, die den Religionen zugestanden wird, endlich beschnitten wird.</description>
			   <link>http://www.wissenslogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1460&amp;blogId=6#comment-15050</link>
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                        <dc:creator>Edgar Dahl</dc:creator>
                        <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 00:02:42 +0100</pubDate>
		          <source url="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/libertarian">LIBERTARIAN</source>
                </item>
                                <item>
                        <title>@ - Michael Blume: Gratwanderung</title>
                        <description>&quot;Extra ecclesiam nulla salus!&quot; Ob eine Religion verkünden sollte, dass es außerhalb ihrer Institution keine Erlösung gebe, ist wahrscheinlich eine der kniffligsten Fragen, die die PR-Berater der Kirchen gegenwärtig zu beantworten haben. Sie ist ein regelrechtes Dilemma: Sagen Sie &quot;Ja!&quot;, machen sie sich unsympathisch. Sagen sie &quot;Nein!&quot;, gibt es keinen Grund, ihrer und nicht irgendeiner anderen Kirche beizutreten. Was tun?
Was würdest Du raten? Gibt die Geschichte den Kirchen eine Antwort an die Hand?</description>
			   <link>http://www.wissenslogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1460&amp;blogId=6#comment-15049</link>
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                        <dc:creator>Edgar Dahl</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 23:30:34 +0100</pubDate>
		          <source url="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/libertarian">LIBERTARIAN</source>
                </item>
                                <item>
                        <title>@ MassimoViachetti</title>
                        <description>Sie schrieben: Na immerhin: 840 Leute haben die Brights ja schon beisammen.
Bestimmt sind es noch mehr, in Sachen Mission scheinen sie sehr erfolgreich zu sein. Soweit ich das beobachten und beurteilen kann, hapert es jedoch an der Motivation oder am Erfolg bei der Gründung kinderreicher Familien, im Gegensatz zu vielen der so gern verlachten Religiösen...</description>
			   <link>http://www.chronologs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=702&amp;blogId=12#comment-5436</link>
                        <guid>http://www.chronologs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=702&amp;blogId=12#comment-5436</guid>
                        <dc:creator>Michael Blume</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 23:18:38 +0100</pubDate>
		          <source url="http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens">Natur des Glaubens</source>
                </item>
                                <item>
                        <title>@ Ralph Würfel</title>
                        <description>Ein sehr schöner Kommentar, dem ich viel abgewinnen kann. Allerdings möchte ich doch darauf hinweisen, dass religiöse Systeme vor und auch lange nach der Staatlichkeit (z.B. im antiken Griechenland und Rom) durchaus ohne Jenseitsversprechen auskamen. Die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit erhöht zwar die durchschnittliche Affinität zur Religiosität, viele sterben aber auch heute ohne entsprechende Hoffnung. Die Auseinandersetzung mit dem Tod ist also sicher ein wichtiger Faktor, aber nicht &quot;die&quot; einzige Wurzel von Religiosität.</description>
			   <link>http://www.chronologs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=695&amp;blogId=12#comment-5435</link>
                        <guid>http://www.chronologs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=695&amp;blogId=12#comment-5435</guid>
                        <dc:creator>Michael Blume</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 23:15:16 +0100</pubDate>
		          <source url="http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens">Natur des Glaubens</source>
                </item>
                                <item>
                        <title>Hauptbahnhof</title>
                        <description>@ohno:
Es gibt sogar Städte, die mehrere Bahnhöfe haben, aber trotzdem keinen Hauptbahnhof.
Z.Bsp. gibt es in Großenhain den &quot;Berliner Bahnhof&quot; und den &quot;Cottbusser Bahnhof&quot;.</description>
			   <link>http://www.wissenslogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1466&amp;blogId=42#comment-15048</link>
                        <guid>http://www.wissenslogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1466&amp;blogId=42#comment-15048</guid>
                        <dc:creator>H.M.Voynich</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 23:14:41 +0100</pubDate>
		          <source url="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprachlog">Sprachlog</source>
                </item>
                                <item>
                        <title>Are arrived</title>
                        <description>@Bernhard, ich habe mich hier an die Analyse des OED gehalten. Sie scheint mir aber auch plausibel, denn are bezieht sich hier auf arrived und brought a-shore. Letzteres ist eindeutig eine Passivstruktur und somit ist die naheliegendste Interpretation, dass es sich auch bei are arrived um ein Passiv handelt.</description>
			   <link>http://www.wissenslogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1466&amp;blogId=42#comment-15047</link>
                        <guid>http://www.wissenslogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1466&amp;blogId=42#comment-15047</guid>
                        <dc:creator>A.S.</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 23:03:30 +0100</pubDate>
		          <source url="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprachlog">Sprachlog</source>
                </item>
                                <item>
                        <title>Immer noch immunisiert</title>
                        <description>Ines, auch wenn ich von den 10 Geboten nur das sechste gelesen habe, ist es ja wohl trotzdem gültig. Dieses unvollständige Zitieren müssen alle normativen Texte unbeschadet überstehen können, sonst taugen sie nichts.
Es bleibt also dabei: die Paragraphen 259/260 des Organon immunisieren die Homöopathie gegen Kritik. 
Und wenn sich bei einer der nächsten 10.23 - Aktionen die Kritiker 1a-individuelle homöopathische Mittel verschreiben lassen, sie vorschriftsgemäß nehmen und die Mittel trotzdem nicht wirken, dann wird sich bestimmt wieder ein Prinzip finden, gegen das die Kritiker verstoßen haben sollen.
Ich fasse erneut zusammen, wogegen Ines nicht argumentiert hat: Homöopathie immunisiert sich nachweislich gegen Kritik. Sie läßt keine theoretische oder praktische Widerlegung zu. Das ist ein Kennzeichen von Pseudowissenschaft.</description>
			   <link>http://www.wissenslogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1465&amp;blogId=21#comment-15046</link>
                        <guid>http://www.wissenslogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1465&amp;blogId=21#comment-15046</guid>
                        <dc:creator>hic fuit</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 22:25:44 +0100</pubDate>
		          <source url="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/der-quantenmechaniker">Der Quantenmechaniker</source>
                </item>
                                <item>
                        <title>Kulturelle Evolution oder Evolution der Kulturen?</title>
                        <description>@E. Kirschmann
Um was genau ging es Dawkins damals mit seiner Mem-Theorie? Es war, wenn ich mich nicht täusche, doch eher Letzteres, oder? 
» Wir begegnen hier funktionaler Komplexität, die zum Zeitpunkt ihrer Entstehung den geistigen Horizont der mitwirkenden Menschen bei weitem Überstieg, womit das menschliche Gehirn als Quelle dieser funktionalen Komplexität ausscheidet. Es wird also eine andere Quelle benötigt und ich denke, dass Dawkins hier mit seinem Mem-Konzept auf der richtigen Spur war. « 
Auf den ersten Blick mag es bestechend erscheinen, den Genen die &quot;Meme&quot; gegenüberzustellen. Aber wenn man näher hinschaut, merkt man doch, dass diese Idee mehr Fragen aufwirft als beantwortet und somit die Sache verkompliziert. 
Dass bei der Interaktion von Individuen übergeordnete soziale Strukturen entstehen, die den &quot;geistigen Horizont&quot; der Beteiligten übersteigen, ist ein wohlbekanntes Phänomen (Emergenz), welches sich meines Erachtens auch ohne Dawkins' Meme erklären lässt. 
Doch wie gesagt, hier, also bei Dawkins, geht es doch eher um die &quot;Evolution der Kulturen&quot; als um die kulturelle Evolution des Menschen. 
Was diese &quot;kulturelle Evolution&quot; betrifft, so sehe ich keinen rechten Sinn darin, von so etwas zu sprechen, etwa in der Form, dass die kulturelle Evolution die biologische zu einem Großteil abgelöst habe. Auch das Konstrukt &quot;biokulturell&quot; scheint mir missverständlich zu sein, suggeriert es doch, es gäbe so etwas wie ein neues Evolutionsprinzip, so, als würden Biologie und Kultur gemeinsam die Evolution des Menschen &quot;vorantreiben&quot;. 
Richtig ist, dass kulturelle Entwicklungen und technische Errungenschaften die Umwelt für sehr viele Lebewesen dramatisch verändert haben. Die Evolution des Menschen erfolgt heute unter völlig anderen Umwelt- und Selektionsbedingungen als noch vor 10.000 Jahren, aber an den Evolutionsmechanismen hat sich nichts geändert. 
Unter &quot;Evolution der Kulturen&quot; verstehe ich die generationenübergreifende Akkumulation von Wissen und Fertigkeiten. Aber auch das hat in meinen Augen eigentlich nichts mit Evolution im biologischen Sinne zu tun. Denn wohlgemerkt, biologische Evolution bedeutet vor allem Wandel?und nicht &quot;Entfaltung&quot; oder &quot;Höherentwicklung&quot;.</description>
			   <link>http://www.chronologs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=702&amp;blogId=12#comment-5434</link>
                        <guid>http://www.chronologs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=702&amp;blogId=12#comment-5434</guid>
                        <dc:creator>Balanus</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 22:20:09 +0100</pubDate>
		          <source url="http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens">Natur des Glaubens</source>
                </item>
                                <item>
                        <title>Das Wissen um den Tod</title>
                        <description>Der Mensch ist das Wesen, das um seine Sterblichkeit weiß. Da dieser Gedanke an sich nicht zu ertragen ist, muss der Mensch dem etwas entgegensetzen. Bei Hegel heißt es, Geschichte sei das, was der Mensch mit dem Tod anfange. Wir könnten dies aber auch Kultur nennen. Es lassen sich verschiedene Stufen sehr unterschiedliche Praktiken kultureller Handlungen finden. 
In einer sehr frühen Stufen der menschlichen Entwicklung sind es die magisch-mythischen Rituale, die das Weiterleben des Stammes ermöglichen sollen. Campbell sagt dazu in ?The Masks of God?: Wo es Magie gibt, da gibt es keinen Tod.
Die ersten Ackerbaugesellschaften brechen mit den magischen Formen der Kulturpraxis (ohne sie aufzugeben, sie werden im Hegelschen Sinne aufgehoben). Sie entdecken die Sprache und die Zeit. Aber noch wichtiger ? es werden Symbole und Herrschaftsstrukturen (Macht) geschaffen. Es ist nun möglich, gesellschaftliche Normen zu setzen. Und die ersten (nicht-monotheistischen) Religionen entstehen. Ken Wilber (sich auf Spengler beziehend) meint, dass die gesteigerte Todesfurcht neue Formen symbolischer oder vorgeblicher Unsterblichkeit hervorbrachte (in ?Halbzeit der Evolution?) und verweist auf das alte Ägypten der Totenkulte. Bei E. Becker heißt es dazu, der Tod würde durch Anhäufung von Monumenten überwunden in ?Escape from Evil?).
Es blüht aber auch eine andere Form der Flucht vor dem Tod ? das Opferritual. Es ist gewissermaßen das ?Herzstück? dieser Stufe der menschlichen Entwicklung. Becker und Wilber sehen das Opfer als den ?magischen Ersatz? für Unsterblichkeit. Natürlich ist das nur ein Aspekt einer komplexen Thematik. Entscheidend ist aber, dass sich das Blutopfer in ein symbolisches Opfer wandelt. Nicht mehr Blut muss fließen (es genügt nicht mehr), sondern das Ich wird geopfert. Hier ist der Beginn der monotheistischen Religionen anzusetzen. Aber natürlich wird das tatsächliche Opfer nicht aufgegeben, sondern wieder aufgehoben. Um nur einen Autoren von vielen zu nennen: Canetti hat sprachgewaltig in ?Masse und Macht? auf den Zusammenhang Opfer ? Mord ? moderne Kriegsführung hingewiesen. 
Und es beginnt eine dritte Wende ? etwa zeitgleich mit dem Entstehen der ersten (patriarchalen) Gemeinwesen (Polis) entwickelt sich das aus dem zyklischen das lineare (oder zeitgeschichtliche) Denken. Die Unsterblichkeitssymbole sind nun Geld (Gold) und Güter. Und es entwickeln sich die großen monotheistischen Religionen. Die wichtigste Manifestation ist die Proklamation der Schuld, der Sünde ? der Mensch ist in der Lage, die Trennung vom ?Paradies? (also vom Eins-Sein mit Gott) zu empfinden und erkennt, dass sein ?Ich? - sein Ego, sein Ich-Bewusstsein, daran ?schuld? ist. Die Erkenntnis, was gut und was böse, sprich: was richtig und was falsch ist (also das eigene moralische Handeln zu erkennen und zu bewerten), ist die neue kulturelle Leistung. Selbstbewusstsein und mentale Reflexion sind das Ergebnis. 
Aber spätestens mit dem Beginn der Moderne (Descartes) kann auch diese -Form der Religion dem sich weiter entwickelnden menschlichen Bewusstsein nicht mehr die existenzielle Angst nehmen. Andere, adäquate kulturelle Leitungen müssen gefunden werden. Ich bin davon überzeugt, dass der moderne Mensch ? wie alle anderen vor ihm ? diese finden werden. Klar ist, dass wir uns in einer Phase des Nicht-mehr und Noch-nicht befinden, eines Übergangs, der nicht leicht und sehr schmerzhaft werden wird. Und ich bin gespannt, was uns erwartet. Eins aber sicher nicht ? die monotheistischen Religionen in ihrer bisherigen Form.</description>
			   <link>http://www.chronologs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=695&amp;blogId=12#comment-5433</link>
                        <guid>http://www.chronologs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=695&amp;blogId=12#comment-5433</guid>
                        <dc:creator>Ralph Würfel</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 22:17:52 +0100</pubDate>
		          <source url="http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens">Natur des Glaubens</source>
                </item>
                                <item>
                        <title>Praxisuntauglich</title>
                        <description>Hier muss ich nochmal nachhaken:
&quot;Die Krux ist der § 153. Du musst nämlich das Mittel suchen, das ähnlich zu den ungewöhnlichen Symptomen einer Erkrankung ist.[...]
In meinem Repertorium hab ich 328 Arzneien für Schnupfen und nur eine ist die richtige. Dann noch Doppelblind?&quot;
Soll das heißen, dass du einen Schnupfen Homöopathisch gar nicht sicher behandeln kannst, weil es Aussichtslos ist unter den 328 Arzneien die richtige zu finden?
In dem Fall ist Homöopathie einfach nicht praxistauglich. Dann funtioniert sie schon wegen des Auswahlproblems nicht.
Wenn du dir dagegen vorstellen kannst, die richtige Auswahl zu treffen, sehe ich das Problem nicht. Dann stellt man einfach 328 echte Präparate und 328 Placebos zur Verfügung und macht damit eine randomisierte Doppelblind-Studie. So furchtbar schwierig ist das nun auch wieder nicht.</description>
			   <link>http://www.wissenslogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1465&amp;blogId=21#comment-15045</link>
                        <guid>http://www.wissenslogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1465&amp;blogId=21#comment-15045</guid>
                        <dc:creator>Joachim Schulz</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 22:01:26 +0100</pubDate>
		          <source url="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/der-quantenmechaniker">Der Quantenmechaniker</source>
                </item>
                                <item>
                        <title>Nichts vorhanden</title>
                        <description>&quot;...und wenn ich mir die langen Listen an Nebenwirkungen von schulmedizinischen Medikamenten durchlese, bin ich sehr froh eine Alternative zu haben.&quot;
Du hast aber keine Alternative. Was du hast ist eine 200 Jahre alte Idee, die nie Verifiziert werden konnte.
Und das obwohl die Homöopathie eine starke Lobby hat und, wie Ulrich Berger oben dankenswerter Weise gezeigt hat, oft genug versucht wurde, einen Beweis zu erbringen.</description>
			   <link>http://www.wissenslogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1465&amp;blogId=21#comment-15044</link>
                        <guid>http://www.wissenslogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1465&amp;blogId=21#comment-15044</guid>
                        <dc:creator>Joachim Schulz</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 21:21:31 +0100</pubDate>
		          <source url="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/der-quantenmechaniker">Der Quantenmechaniker</source>
                </item>
                                <item>
                        <title>@ Luchs</title>
                        <description>Den Kommentar fand ich cool. Und finde auch nix zum Widersprechen! :-)
Herzliche Grüße!</description>
			   <link>http://www.wissenslogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1460&amp;blogId=6#comment-15043</link>
                        <guid>http://www.wissenslogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1460&amp;blogId=6#comment-15043</guid>
                        <dc:creator>Michael Blume</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 21:13:33 +0100</pubDate>
		          <source url="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/libertarian">LIBERTARIAN</source>
                </item>
                                <item>
                        <title>@ Edgar Dahl</title>
                        <description>Das mit der &quot;alleinseligmachenden Kirche&quot; war natürlich humorvoll gemeint.
Na denn is ja gut - ich hatte mich schon ernsthaft gefragt, welche genau Du denn meinen könntest... ;-)
Ggf. dank Deines Posts hier hat übrigens ein bekennender Bright bei mir einen ganz &quot;missionarisch-aufgeklärten&quot; Appell hinterlassen, den Du Dir nicht entgehen lassen solltest... ;-)
http://www.chronologs.de/...gionen/page/2#comments
Dennoch wirft es die interessante Frage auf, ob die Religionen und Sekten nicht (weiter) davon ausgehen, dass die &quot;Erlösung&quot; nur Mitgliedern ihrer Glaubensgemeinschaft zuteil werde?
Viele der langlebigsten und reproduktiv erfolgreichsten Gemeinschaften - z.B. Varianten des Hinduismus, orthodoxes Judentum, Amische etc. - tun das gar nicht, auch z.B. die katholische Kirche längst nicht mehr. Im historischen und globalen Vergleich ist der Heilsexklusivismus also keinesfalls ein notwendiges Merkmal religiöser Vergemeinschaftung, sondern sogar eher selten. Denn er geht ja auch mit massiven Nachteilen für die ihn lehrenden Traditionen einher.</description>
			   <link>http://www.wissenslogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1460&amp;blogId=6#comment-15042</link>
                        <guid>http://www.wissenslogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1460&amp;blogId=6#comment-15042</guid>
                        <dc:creator>Michael Blume</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 21:12:34 +0100</pubDate>
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                </item>
                                <item>
                        <title>@ Michael Khan</title>
                        <description>Solange das mit dem gebotenenen Abstand vom Thema der eigenen Forschung und vor allem ergebnisoffen geschieht, ist das gut, wichtig und wünschenswert.
So ist es. Wobei Biologen selbstverständlich lebendig, Musikwissenschaftler selbstverständlich musikalisch und Sprachwissenschaftler selbstverständlich sprachbegabt (etc.) sein dürfen. In der wissenschaftlichen Diskussion hat schließlich nicht die Person, sondern die intersubjektiv zugängliche Befundlage zu zählen.
Religosität koennte es dann immer noch geben, wer weiß. Bestenfalls schadet sie nichts, schlimmstenfalls führt sie zu fatalismus und technischem Rückschritt.
Oha, wenn das nicht auch eine Vor-Wertung war!? ;-)
Immerhin hat die Astronomie wie andere Wissenschaften, die Pflege der Schrift(en) u.v.m. ihre Wurzeln maßgeblich auch in religiösen Tätigkeiten (z.B. der Babylonier, Mönche etc.) - was doch darauf hinweist, dass Religiosität unter bestimmten Rahmenbedingungen durchaus auch förderliche Wirkungen haben kann...</description>
			   <link>http://www.wissenslogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1460&amp;blogId=6#comment-15041</link>
                        <guid>http://www.wissenslogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1460&amp;blogId=6#comment-15041</guid>
                        <dc:creator>Michael Blume</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 21:03:39 +0100</pubDate>
		          <source url="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/libertarian">LIBERTARIAN</source>
                </item>
                                <item>
                        <title>Jugendämter und Gerichte</title>
                        <description>Habe hilfe beim Jugendamt gesucht und alls dank meine kleine Enkeltochter an eine Pflegefamielie verlohren.
Das zum thema Jugendamt.
Und Familiengericht und Jugendgerichtshilfe half dem Jugendamt
Jugendamt wollte meine zwei Töchter ins Heim bringen und das ist ihnen nicht gelungen,deswegen hohlen sie mit hilfe des Gerichtes meine Enkeltochter.
Wo bleibt da die gerechtigkeit wenn ein Jugendamt soviel macht hatt das nicht einmal unsere gewählten Volksvertreter sich für uns eintreten.
Und die freschheit besitzen wir sin ein Kinderfreundliches Deutschland.</description>
			   <link>http://www.brainlogs.de/blogs/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=615&amp;blogId=14#comment-7913</link>
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                        <dc:creator>Roland Mnich  (Opa)</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 21:00:46 +0100</pubDate>
		          <source url="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/ahmaz">AHMAZ</source>
                </item>
                                <item>
                        <title>Jugendämter und Gerichte</title>
                        <description>Habe hilfe beim Jugendamt gesucht und alls dank meine kleine Enkeltochter an eine Pflegefamielie verlohren.
Das zum thema Jugendamt.
Und Familiengericht und Jugendgerichtshilfe half dem Jugendamt
Jugendamt wollte meine zwei Töchter ins Heim bringen und das ist ihnen nicht gelungen,deswegen hohlen sie mit hilfe des Gerichtes meine Enkeltochter.
Wo bleibt da die gerechtigkeit wenn ein Jugendamt soviel macht hatt das nicht einmal unsere gewählten Volksvertreter sich für uns eintreten.
Und die freschheit besitzen wir sin ein Kinderfreundliches Deutschland.</description>
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                        <dc:creator>Roland Mnich  (Opa)</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 21:00:46 +0100</pubDate>
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                </item>
                                <item>
                        <title>@M.Blume</title>
                        <description>Na immerhin: 840 Leute haben die Brights ja schon beisammen.</description>
			   <link>http://www.chronologs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=702&amp;blogId=12#comment-5432</link>
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                        <dc:creator>MassimoViachetti</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 20:59:34 +0100</pubDate>
		          <source url="http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens">Natur des Glaubens</source>
                </item>
                                <item>
                        <title>@ Balanus</title>
                        <description>Lieber Balanus, 
so sehr ich die biologische Perspektive schätze und auch selber anwende, kann ich nur immer wieder vor impliziten Vorurteilen und einem vorschnellen Reduktionismus warnen.
So schreiben Sie: Die Fähigkeit zum Musizieren lässt sich sicherlich einfacher fördern als die Fähigkeit, übernatürliche Akteure als existent zu erfahren. 
Nun, wie kommen Sie darauf? Ich kenne eine Menge Leute, die religiös aktiv sind, aber nicht musizieren können. Ebenso vice versa (&quot;religiös unmusikalisch&quot;, aber musikalisch) - und sehr häufig werden musikalische und religiöse Veranlagungen sogar gemeinsam gefördert und ausgeprägt (z.B. in Kindergärten, Gemeindechören etc.). Säkular verstandene Musik ist kulturhistorisch außerordentlich jung, viel jünger als religiöse Vergemeinschaftungen.
Wenn wir die Religiosität, also die Fähigkeit zur Glaubenserfahrung übernatürlicher Akteure, im evolutionsbiologischen Kontext untersuchen wollen, müssen wir schon stringent bei dieser Definition bleiben, sonst wird das nichts.
So ist es. Und deswegen können wir Menschen, die von Botschaften außerirdischer Wesenheiten berichten ebensowenig pauschal ignorieren wie jene, die verstorbenen oder lebenden Menschen übernatürliche (Erkenntnis-)Fähigkeiten zuschreiben. Die Lob- und Dankgesänge, Prozessionen, Hoffnungen etc. z.B. im Bezug auf prominente Atheisten wie Mao, Stalin, Kim Il Sung etc. sind erkennbar religiös eingefärbt.
&quot;Säkulare Trends&quot; beispielsweise betreffen allein die soziale Komponente religiösen Verhaltens. Da gibt es ein Auf und ein Ab, wie das in Gesellschaften eben so üblich ist. Die echte, erbliche Religiosität ist davon aber nicht betroffen.
Sie nehmen hier wieder eine dualistische (Ab-)Wertung in &quot;echte&quot; erbliche und &quot;unechte&quot; soziale Religiosität vor. Aber das ist ebenso falsch, wie wenn Ihnen jemand erklären würde, Biologie sei eigentlich nur unechte Physik. Die Phänomene höherer Ordnung haben ein Eigenleben, das auf die Basis rückwirkt.
Wie sähe denn sonst &quot;echte&quot; Musikalität aus? Fallen Rap-Songs darunter? Und Beethoven?
Oder wie ist das mit Sprachfähigkeit? Lässt sich diese von den &quot;nur sozialen&quot; Emergenzen abstrahieren? Ist Chinesisch ein Ausdruck echter Sprachfähigkeit? Deutsch auch? 
Hier gelten andere, nämlich evolutionsbiologische Gesetzmäßigkeiten.
Ja, ebenso wie für Lebewesen die physikalischen Naturgesetze gelten - und dennoch Biologen zu Recht auf das Eigengewicht ihrer &quot;echten&quot; Phänomene pochen. Weder lässt sich Biologie einfach auf Physik oder Kultur einfach auf Biologie runter-reduzieren, hier liegen je Emergenzen und Wechselwirkungen vor. 
Wenn wir also unser Universum und das Leben (inkl. des religiösen Lebens) besser verstehen wollen, geht das nur im Zusammenspiel der Perspektiven. Interdisziplinarität geht nur auf Augenhöhe. Echt.</description>
			   <link>http://www.chronologs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=702&amp;blogId=12#comment-5431</link>
                        <guid>http://www.chronologs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=702&amp;blogId=12#comment-5431</guid>
                        <dc:creator>Michael Blume</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 20:56:26 +0100</pubDate>
		          <source url="http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens">Natur des Glaubens</source>
                </item>
                                <item>
                        <title>@ MassimoViachetti</title>
                        <description>Ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich den Atheismus &quot;auch als einen Glauben&quot; einordnen würde. Aber ich finde schon, dass er mehr ist als nur die Abwesenheit von Religiosität, viele Atheisten entwickeln ja eigene Formen der Welt- und Sinndeutung, Mission &amp; Vergemeinschaftung (z.B. Brights) etc. Insofern finde ich eine eigene Forschung gerade aus evolutionärer Perspektive sehr interessant und bin wirklich gespannt, ob es auch einmal über Generationen hinweg demografisch erfolgreiche Bewegungen des Atheismus geben wird.</description>
			   <link>http://www.chronologs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=702&amp;blogId=12#comment-5430</link>
                        <guid>http://www.chronologs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=702&amp;blogId=12#comment-5430</guid>
                        <dc:creator>Michael Blume</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 20:39:56 +0100</pubDate>
		          <source url="http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens">Natur des Glaubens</source>
                </item>
                                <item>
                        <title>kulturelle Evolution/ @Balanus</title>
                        <description>Da ist mit meiner Anwort beim Senden anscheinend etwas schief gegangen. Also noch einmal:
Ich halte den Begriff &quot;kulturelle Evolution&quot; für angemessen, weil Überlieferungen häufig Funktionen aufweisen, die ihren Trägern gar nicht bekannt sind. Menschliche Fertigkeiten beruhen häufig nicht auf Kenntnissen, sondern auf inhaltlich falschen Überlieferungen. Religionen verbreiten eine Menge Unsinn, bringen es aber dennoch fertig, dass diejenigen, die diesen Unsinn glauben eben deswegen als erfolgreiche Gemeinschaft auftreten. Wir begegnen hier funktionaler Komplexität, die zum Zeitpunkt ihrer Entstehung den geistigen Horizont der mitwirkenden Menschen bei weitem Überstieg, womit das menschliche Gehirn als Quelle dieser funktionalen Komplexität ausscheidet. Es wird also eine andere Quelle benötigt und ich denke, dass Dawkins hier mit seinem Mem-Konzept auf der richtigen Spur war.
Allerdings ergibt sich aus dem Mem-Konzept nicht automatisch, dass es sich bei Religionen ihrem Wesen nach um schädliche &quot;Viren&quot; handeln muß. Worauf es ankommt, ist zu beachten, dass neben Genen auch noch andere Replikatoren im Spiel sind. Dies kann über Anreicherungsprozesse zur Entwicklung funktionaler Komplexität führen. Noch wichtiger sind die unterschiedlichen Vermehrungs- und Verbreitungsmethoden von Genen und Memen. Sie sitzen Reproduktionstechnisch nicht &quot;in einem Boot&quot;. Eine Verhaltensweise, die der Ausbreitung der Meme eines Menschen dient muß daher nicht automatisch der Ausbreitung seiner Gene dienen. Im metaphorischen Sinne müssen wir also davon ausgehen, dass es zwischen Memen und Genen zu &quot;Interessenskonflikten&quot; kommen kann.
Dies kann dazu führen, dass Meme sich wie Viren verhalten und auf Kosten der genetischen Fitness ihrer Träger ausbreiten - aber das ist eher ein zunehmendes Problem unseres Informationszeitalters. Bei der Entstehung religiöser Überlieferungen war meinem Ansatz zufolge eine andere Strategie für die Meme erfolgreicher - die memetische Verwandtenselektion. Die einfache Ausbreitung kultureller Informationen innerhalb von Gruppenverbänden sorgte dafür, dass Menschen memetisch mehr gemeinsam hatten, als genetisch. Hier kam zum tragen, was auch im biologischen Bereich funktioniert (siehe eusoziale Insekten): wenn Träger der gleichen Information miteinander Kooperieren, dann steigt der Ausbreitungserfolg dieser Information. Sind die Mitglieder einer Gruppe memetisch näher miteinander verwandt als genetisch (dies ist vor allem mit zunehmender Gruppengröße der Fall), dann führt die kulturelle Evolution zu einem höheren Maß an Kooperation als dies genetisch gerechtfertigt erscheint - das menschliche Verhalten sprengt dann den Erklärungsrahmen der Soziobiologie. Dies geschah nach meiner Ansicht beim Übergang zum modernen Verhalten des modernen Menschen und bereitete den Boden für die Entwicklung zunehmend komplexer religiöser Überlieferungen.
Virale Anpassungen konnten sich dagegen nicht durchsetzen, weil der Fluß kultureller Informationen über die Gruppengrenzen hinweg kaum stattfand. Der Erhalt kultureller Überlieferungen setzte daher den Erfolg ihrer Gruppe voraus. Dennoch haben wir es hier auf evolutionstheoretischer Ebene meines Erachtens nicht mit Gruppenselektion zu tun, sondern mit memetischem Nepotismus.</description>
			   <link>http://www.chronologs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=702&amp;blogId=12#comment-5429</link>
                        <guid>http://www.chronologs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=702&amp;blogId=12#comment-5429</guid>
                        <dc:creator>Eduard Kirschmann</dc:creator>
                        <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:52:54 +0100</pubDate>
		          <source url="http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens">Natur des Glaubens</source>
                </item>
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