WISSENSlogs Kommentar Feed http://www.scilogs.de/wblogs/summary.php WissenLogs - Science unplugged de-de answer this topic Following my own investigation, thousands of people all over the world receive the business loans at various creditors. Thence, there's great possibilities to receive a credit loan in every country. http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=2251&blogId=39#comment-39320 http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=2251&blogId=39#comment-39320 HesterCHRYSTAL 2012-05-26 15:27:12 Bierologie Zweiter Nachtrag In dem Science-Fiction Roman von Jack Williamson, Seetee Ship, wird relativ korrekt mit der Antimaterie umgegangen. Der Ausgangspunkt dieser Geschichte ist, dass ein kleiner Teil der Planetoiden unseres Sonnensystems aus Antimaterie besteht. (Vielleicht sind diese Planetoiden aus Antimaterie erst lange nach der Entstehung unseres Sonnensystems dazu gekommen.) Weil diese Planetoiden nur sehr selten mit Planetoiden aus normaler Materie zusammen stossen, gibt es nur sehr selten Explosionen und Gammastrahlungs-Ausbrüche. Weil diese Planetoiden im Vakuum des Weltraums die Sonne umlaufen, kann man dort relativ ungestört mit ihnen arbeiten, zum Beispiel, um mit ihrer Hilfe Energie zu gewinnen. Weil diese Planetoiden genau so aussehen, wie de Planetoiden aus normaler Materie, bestrahlt man jeden Planetoiden schon vor der ersten Berührung vorsichtshalber mit schwacher Alphastrahlung, und überprüft, ob dabei Gammastrahlung aus der Reaktion mit Antimaterie frei wird. Die Greifer und die sogenannten Bettungen für die Antimaterie beruhen auf der Anwendung des atomaren Diamagnetismus, der einen direkten Kontakt zwischen Materie und Antimaterie verhindert. (Bei uns auf der Erde kann man mit dem atomaren Diamagnetismus sogar Frösche schweben lassen.) (Ferromagnetische Eisenmeteoriten aus Antimaterie würden auf Magnetfelder allerdings sehr unangenehm reagieren.) Irgendwann nähert sich dann ein irdisches Raumschiff einem besonders grossem Objekt aus Antimaterie, und macht völlig verwirrende Beobachtungen, weil es in den Bereich der rückläufigen Zeit gerät, die jede Antimaterie umgibt. (Mehr verrate ich nicht von dieser Geschichte.) (Streng genommmen läuft nicht die Zeit in der Umgebung der Antimaterie zurück, sondern es laufen die Teilchen der Antimaterie in der Zeit zürück, bezogen auf die Richtung in der Zeit, in der sich die Teilchen aus normaler Materie bewegen.) Jack Williamson hat diese Geschichte schon im Jahre 1942 geschrieben, vermutlich kommt auch er aus der Zukunft. http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=3634&blogId=21#comment-39318 http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=3634&blogId=21#comment-39318 Karl Bednarik 2012-05-26 06:18:08 Quantenwelt Kommentar zu Zeig mir deine Fotos und ich zeige dir deine Freunde Erstmal vorneweg: Äußerst interessanter Artikel, dem Grundtenor würde ich durchaus zustimmen (ich hoffe, dass ich alles verstanden habe). Als langjähriger Flickr-Nutzer kann ich vielleicht noch ergänzen, dass die Nutzung von Flickr als soziales Netzwerk sich regional sehr stark unterscheidet. Meine us-amerikanischen Bekannten vernetzen sich etwa (in der Regel) sehr viel stärker als die deutschen Kollegen. http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=2232&blogId=39#comment-39317 http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=2232&blogId=39#comment-39317 Fotograf aus NRW 2012-05-26 05:49:58 Bierologie Kommentar zu Pippi Langstrumpf, Negerprinzessin und Übersetzungsproblem Viele Kommentatoren und auch der Blogautor selbst sind anscheinend der Meinung, Astrid Lindgren sei eben ein Kind ihrer Zeit gewesen und habe deren kolonialistische Werte naiv reproduziert. Und weil sie ja nichts dafür kann, müsse man ihr Werk eben jetzt den aufgeklärten, neuen Zeiten anpassen. Wofür man allerdings abwarten musste, bis die Autorin gestorben war, denn zu Lebzeiten hatte sie sich stets dagegen gesperrt. Naiv ist hier vor allem das Literaturverständnis. Nicht die Autorin spricht hier, sondern Pippi, eine literarische Figur. Und Pippi ist - aufgemerkt! - keine Diplom-Sozialpädagogin, sondern ein junges, starkes Mädchen, das aus Prinzip zu jedermann respektlos ist und eine blühende Fantasie hat. Deswegen ist es auch vollkommen schnurz, welche Hauttönung die Bewohner der Südseeinseln in Wirklichkeit haben. In Pippis Fantasie leben dort eben die Neger, und ihr Papa ist dort Negerkönig. Im frühen Nachkriegsdeutschland galt Pippi Langstrumpf vielen konservativen Eltern als schlechtes Kinderbuch, weil Pippi eben kein gutes Vorbild für ihre Kinder abgeben würde. Inzwischen sind wir offensichtlich wieder im Verhätschelungsmuff der 1950er angekommen. Überall treiben die wohlmeinenden Prusselieses ihr Unwesen, auch hier in diesem Blog. http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=2997&blogId=42#comment-39316 http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=2997&blogId=42#comment-39316 Mark 2012-05-26 00:01:41 Sprachlog Kommentar zu Alles, was Sie wissen, ist falsch Wer eine WIRKLICH originelle Zeitreisegeschichte lesen will, dem empfehle ich "Die Landkarte der Zeit" von Felix Palmer. Die hat mich echt begeistert http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=3634&blogId=21#comment-39315 http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=3634&blogId=21#comment-39315 Florian Freistetter 2012-05-25 21:30:18 Quantenwelt @ björn lohman Der Glaube stirbt zuletzt! Regenerative Energien in ihrer jetzigen Form tragen gerade zur Entstehung einer gigantischen Finanzblase bei! Für die Energieproduktion sind sie zu vernachlässigen, da außer die Wasserkraft(die es Übrigens schon vor den jetzigen gab und durchaus sinnvoll ist) und die Biomassekraftwerke (Obwohl bei Biogaskraftwerken wieder Konkurrenz zu Lebens- und Futtermitteln) alle anderen in der Größe wie sie momentan sind, bzw. noch ausgebaut werden unsinnig bzw. nicht zu rechtfertigen sind! Würden sie ein Auto kaufen das nur fährt wenn die Sonne scheint? Genauso verhält es sich nämlich mit Photovoltaik und Windenergie! Jetzt kommen sie mir nicht damit das wir irgendwann Speichertechniken haben werden! Die gibt es noch nicht! Und wenn es sie gäbe, benötigen diese auch Ressourcen! Ganz schön ist immer auch von den GUDs als Backup Kraftwerke zu hören, leider geht der Wirkungsgrad dieser Anlagen in Kombination mit Wind und Sonne ins bodenlose, so dass wenn man diese gleich ganz durchlaufen lassen würde genauso viel CO2 produzieren würde! Ist es für sie sinnvoll das es durch den Abnahmezwang des EEG auch zu negativpreisen an der Strombörse in Leipzig kommt? Zuerst sollte eine verlässliche und bezahlbare Möglichkeit des Speicherns von Strom gefunden werden, bevor man weiter ausbaut! Aber man kann den Gaul auch von hinten aufzäumen, allerdings begeht man dann die durchaus reale Gefahr das es mit der Akzeptanz nichts mehr wird! So wie es sich jetzt immer mehr abzeichnet. Denn der einfache Mann so wie uns jedwede Werbung dieser Lobby beschreibt, wird sicher nie zum Stromerzeuger. Aber die Menschen die sich eine Solaranlage leisten können und natürlich auch wieder die Stadtwerke/größere Unternehmen machen kurzfristigen Gewinn aufgrund dessen, das uns der Strompreis durch eine schöne Umlage verteuert wird. Ich würde sogar wagen hier eine Zukunftsprognose abzugeben, dass wenn sich in nächster Zeit an dieser Art der Subventionierung und die daraus resultierende Erneuerung des Stromnetzes sowie schnellstmögliche Bereitstellung von Speichertechniken, nichts ändert werden nicht nur wir sondern gleich ganz Europa im dunkeln sitzen! Aber hey, auch schlechte Erlebnisse können zusammenschweißen, bloß glaub ich nicht das sich die anderen Staaten dann solidarisch mit Deutschland zeigen. Das mal eine Schwarzmalerei die sich lohnt! Denn die Gefahr das es so weit kommt liegt weitaus höher als die von diesem Report befürchteten Katastrophen. Und das schöne, es liegt nicht irgendwann in weiter Zukunft bei dem die Menschen längst vergessen haben was vor 40 Jahren prophezeit wurde, nein wir haben die gute Chance es zu erleben und auch noch den Grund warum das ganze Gemacht werden musste mitzubekommen. Ist dass nicht schön? Apropos Kernenergie, natürlich ist es eine Endliche Ressource, so wie irgendwann alles, auch übrigens Silicium für die Herstellung von Solarmodulen endlich ist! Aber diese Frage wird sich für Kernenergie in den nächsten Jahrzenten nicht stellen und ganz ehrlich gesagt würde ich mir nicht anmaßen für die nächsten Hundert Jahre vorzuplanen so wie in diesen Reports immer gemacht wird. Denn eines ist sicher, dass die Zukunft mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit anders kommen wird als wie wir sie uns ausmalen! Natürlich ist es aber richtig wie Martin H. sagt das man schon bevor eine Ressource nicht mehr vorhanden ist handelt und nicht erst wartet bis diese zu teuer zum Fördern Öl/Gas bzw. zum Nachwachsen (Überfischung der Meere) geworden ist. Aber durch keine Not heraus ein System das super geklappt hat durch ein ineffizientes zufällig produzierendes System ersetzten zu wollen muss unter der Handlung von Drogen passieren. Anders ist diese Haltung nicht zu erklären. Ich weiß das dieser Text sich nicht auf den Artikel von oben bezieht, aber die Weltrettung die uns immer im Zusammenhang mit Regenerativen Energien versprochen wird, nervt! http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=3631&blogId=20#comment-39314 http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=3631&blogId=20#comment-39314 Jochen 2012-05-25 19:32:45 Öko-Logisch? Immer das Gleiche OT Frank Wappler: > und feststellt, das die Signale nicht gleichzeitig gegeben werden. Nein! Aussagen zu Gleichzeitigkeit bzw. Ungleichzeitigkeit betreffen nicht Paare ganzer Signal-Ereignisse, sondern Paare von Anzeigen einzelner Beteiligter. Reiner Bergner: Frank, in diesem Blog geht es um Einstein verstehen und nicht um Reiner Bergner verstehen. Ich bemühe mich, mich an die Richtlinien der RT und damit an Einsteins Vorgaben zu halten um nicht aus Versehen mit persönlichen Vorstellungen vom abgesteckten Weg abzukommen. Leider ist es so, dass Einstein den Beobachter M1 feststellen lässt, dass die Signale nicht gleichzeitig gegeben werden. Richtiger: er sieht, stellt fest, registriert usw., das die Signale ungleichzeitig ankommen. Wenn der Boden für die RT schon vor bereitet wird, wie das Feld für das Getreide, dann müssen die Steine, die die Arbeit behindern, vom Acker geräumt werden, ansonsten fahre ich später eine schlechte bis gar keine Ernte ein. OT Frank Wappler: Da M1 entsprechend der Versuchsanordnung ausdrücklich nicht "Mitte zwischen" A und B war, kann M1 keinerlei nachvollziehbare Feststellung zu Gleichzeitigkeit oder Ungleichzeitigkeit der Anzeigen von A und B machen. Reiner Bergner: M1 ist, nach dem Gedankenexperiment von Einstein, Mitte Zug und gleichzeitig auf Höhe M während die Signale ausgelöst werden. (Vorgabe von Einstein) Also muss er zwangsläufig die Signale ungleichzeitig wahrnehmen. OT Frank Wappler: Wie käme man dazu, missverständlichere Darstellungsweisen zu bevorzugen!? ... Reiner Bergner: Eine Frage die mich schon seit 1972 beschäftigt. OT Chrys: Die Zerlegung einer auszumessenden Strecke in handliche Teilabschnitte ist für eine Meterstab-Messungen zulässig. Das Gesagte gilt dann entsprechend für die einzelnen Abschnitte, und am Ende wird summiert. Reiner Bergner: Soweit klar, aber es ist keine Gleichzeitigkeit mehr. Die gilt dann nur für die Teilabschnitte. (bedingt durch Länge des Meterstabes) OT Chrys: Die Verwendung einer Hochgeschwindigkeitskamera wäre hingegen unverträglich mit dem Meterstab-Prinzip. Die Einzelbilder geben ja keinen Zeitpunkt t wieder, sondern ein Zeitintervall, ”t;, entsprechend der Belichtungszeit. Bewegt sich nun während der Belichtungsphase ein Objekt quer durch die Bildebene, so resultiert daraus eine Bewegungsunschärfe im Abbild, sodass sich mitbewegte Punkte nicht exakt lokalisieren lassen. Reiner Bergner: Ich muss da schon wieder widersprechen. OT focus.de Sagenhafte eine Billion Bilder pro Sekunde fängt die schnellste Kamera der Welt ein. Ihre Zeitlupen sind so hochauflösend, dass sogar die Ausbreitung von Licht beobachtet werden kann. Jetzt gibt es erste Bilder. http://www.focus.de/...era-der-welt_vid_28658.html Sehen Sie sich mal diese Aufnahmen an und dann urteilen Sie noch mal. Wenn die Ausbreitung von Licht beobachtet werden kann, warum soll ich dann keine genauen Messungen machen können? OT Wikipedia: Seither ist also ein Meter definiert als "die Strecke, die das Licht im Vakuum in einer Zeit von 1/299.792.458 Sekunden zurücklegt". Reiner Bergner: Highspeed Kameras, die in der Lage sind die Ausbreitung des Licht zu dokumentieren, werden gewiss geeignet sein, einen, an einer Gardinenstange, vorbeifliegenden Meterstab so in Deckung bringen, das ich eindeutig deren Länge messen kann. OT Chrys: Jegliche "physikalische Geometrie" beruht ihrem Wesen nach auf irgendwelchen Postulaten, Reiner Bergner: Schön wäre es, wenn die Annahmen sich mit der physischen Welt decken würden, das wäre das Optimalste. Das Maximalste kann man sowieso nicht erwarten. An Dr. M. Pössel, Man kann auch Geschwindigkeiten irgendwelcher Körper, ohne A und B zu kennen, messen, ohne die Gleichzeitigkeit von A und B zu bemühen. Reiner Bergner: Ich mach es kurz - Radar. http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=2545&blogId=14#comment-39313 http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=2545&blogId=14#comment-39313 Reiner Bergner 2012-05-25 19:07:16 RELATIV EINFACH Tja Alles, was ich wusste, war falsch. http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=3634&blogId=21#comment-39312 http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=3634&blogId=21#comment-39312 Stefan 2012-05-25 17:47:05 Quantenwelt the.young.Marglarg.spake.wisely Chrys schrieb (23.05.2012, 10:16): > Nochmals zu seinen "ruhenden Uhren" A und B, die zweifellos auch "zueinander ruhen". > Wenn wir als deren Anzeigen tA = 0, t'A = 2, und tB = 4711 annehmen, Du verwechselst nach wie vor Anzeigen (an sich), die unterscheidbar benannt sind und die dadurch eindeutig unterscheidbar beschrieben werden, dass man angibt, welche Beobachtungsdaten darin enthalten bzw. damit verbunden sind, und andererseits (reelle) Zahlenwerte, die gegebenen Anzeigen als Parameter bzw. Koordinate zugeordnet wurden. Vermutlich meinst du ja drei Anzeigen "A_j", "A_sah_B_sah_A_j" sowie "B_sah_A_j", zusammen mit der Parametrisierung "t[ A_j ] := 0", "t[ A_sah_B_sah_A_j ] := 2" sowie "t[ B_sah_A_j ] := 4711". > ganz ähnlich wie NTP. Wenn man die Uhr A als "Client" nimmt und die Uhr B als "Server", der den Wert tB als timestamp dem rücklaufenden Signal mitgibt, dann kann A ihre Abweichung von B bestimmen gemäss tB - (tA + t'A)/2. Diesen Wert muss A zu ihrer eigenen Anzeige addieren, um mit B synchron zu sein. Der Wert dieses Ausdrucks ist entsprechend deinem Beispiel 4710. Falls eine bestimmte von As Anzeigen (als Variable im Folgenden "A_X" bezeichnet) mit "t[ A_X ] := 1" parametrisiert würde, dann wäre offenbar "tNTP[ A_X ] := t[ A_X ] + tB - (tA + t'A)/2 == 1 + 4710 == t[ B_sah_A_j ]" erfüllt. Aber genau welche von As i.A. zahlreichen verschiedenen Anzeigen nach "A_j" und vor "A_sah_B_sah_A_j" sollte so parametrisiert werden, falls überhaupt eine? Wie lautet deren Beschreibung hinsichtlich darin enthaltenden Beobachtungsdaten? (Merke: das erfordert die Betrachtung weiterer Beteiligter; insbesondere jemand, der dabei als "Mitte zwischen" A und B identifiziert werden konnte.) Übrigens: http://de.wikipedia.org/wiki/Network_Time_Protocol erwähnt auch einen Begriff (leider, wie dort nur allzuoft üblich, unverlinkt), der relevant sein dürfte: "Frequenz". > Henri Poincaré [...: We have] no direct intuition of the equality of two periods ("Praktiker" wie Ingenieure oder Biologen würden wohl zu recht widersprechen, dass eine gewisse diesbezügliche Intuition durchaus trainiert werden könne. Aber es geht hier eben um jeden einzelnen Vergleich, insbesondere im allerersten Versuch, der zwangsläufig ohne irgendein Training erfolgen müsste.) > Henri Poincaré [...: Saying] that two periods are equal [...] can only acquire a meaning by convention. Die Leistung von Physikern (nicht zuletzt Einstein) besteht natürlich darin, Konventionen zu entwickeln, die von allen Beteiligten gleichberechtigt anwendbar sind, und die ohne Anrufung irgendwelcher "Intuitionen" auskommen. Bekanntestes Beispiel sicherlich: Einsteins Definition wie "Gleichzeitigkeit" festzustellen ist. > Henri Poincaré [...] we have not even direct intuition of the simultaneity of two events which occur in two different places. (Entsprechend Einsteins Mess-Definition ist Gleichzeitigkeit ja sowieso keine Beziehung zwischen ganzen Ereignissen, sondern zwischen bestimmten Anzeigen; d.h. zwischen Anteilen von Ereignissen, die bestimmte einzelne Beteiligte betreffen.) > Dennoch kann Einstein in seinem "ruhenden System" mit Bezug auf die "Zeit des ruhenden Systems" berechtigt annehmen, dass dort die Newtonschen mechanischen Gleichungen gelten. Im Sinne der zitierten Bemerkung Poincarés (und noch deutlicher im Sinne der entsprechenden Bemerkung Einsteins, die oben schon mehrfach zitiert wurde) ist festzustellen, dass die Entscheidung, wer sich "geradlinig-gleichförmig bewegte", und wer nicht, keine "intuitive Selbstverständlichkeit" sein kann, sondern durch Anwendung einer konventionellen nachvollziehbaren Messdefinition erfolgen muss. Dein obiger Vorschlag (u.a. 11.05.2012, 15:30), "Koordinaten x,y,z [zuzuordnen, die] nicht von t abhängen", ist offensichtlich nicht nachvollziehbar, weil (bzw. sofern) auch Beteiligte denkbar wären, denen "Koordinaten x,y,z in Abhängigkeit von t" zuzuordnen wären. http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=2545&blogId=14#comment-39311 http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=2545&blogId=14#comment-39311 Frank Wappler 2012-05-25 16:53:08 RELATIV EINFACH @Klausi Natürlich darf er. Aber man darf ihn dafür auch verspotten. http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=3638&blogId=42#comment-39310 http://www.scilogs.de/wblogs/index.php?op=ViewArticle&articleId=3638&blogId=42#comment-39310 Dilettant 2012-05-25 16:40:29 Sprachlog