Unverantwortlichkeit mit beschränkter Haftung

21. März 2011 von Gunter Dueck in Allgemein

Die Finanzkrise hat vieles vernichtet, gar nicht einmal so sehr die Banken. Nun droht in Japan noch Schlimmeres. Ein Futtermittelbetrüger mischt zwecks Ersparnis Dioxinhaltiges ein und ruiniert tausende Bauern. Alle haften nur mit ihrem Eigenkapital. Da stimmt doch etwas nicht mit dem Kapitalismus?

Ich schaue verwundert auf meine Haftpflichtversicherungspolicen. Ich bin als privater Mensch für Millionenschäden versichert, auch bei Autounfällen. Es ist bekannt, dass Autos Unfälle mit einer grässlichen Schadenshöhe verursachen können, die ein Einzelner kaum bewältigen kann. Deshalb zwingt uns der Gesetzgeber, alle Risiken unseres Autofahrens für ANDERE zu versichern. Mein eigener Schaden bleibt mir überlassen. Ich kann dafür per Vollkasko vorsorgen oder nicht. Aber der Schaden, den ich potentiell anderen zufüge, muss auf jeden Fall über eine Versicherung wiedergutzumachen sein.

Warum aber zahlen wir als Volk die Schäden der Banken? Warum die der Atomgaus? Es gibt in der ganzen Welt etwa 450 Atommeiler, von denen inzwischen drei (Harrisburg, Tschernobyl, Fukushima) schwere Katastrophen verursacht haben. Der Bau eines Atommeilers kostet um die fünf Milliarden Euro. Alle 450 Kraftwerke zusammen haben folglich 2250 Milliarden gekostet. Der Schaden von Fukushima wurde schon in den Nachrichten im Billionenbereich vermutet. Also kosten dann die Schäden der drei Unfälle doch mehr als der Bau von allen zusammen? Ist das so? Ich meine, dann lohnt sich doch der Atomstrom eventuell ökonomisch gar nicht! Er lohnt sich dann nur deshalb, weil die Energieerzeuger den Schaden nur bis zur Höhe ihres Eigenkapitals bezahlen müssen. Den Rest zahlen immer wir. Das ist eine Folge des Kapitalismus der AGs und GmbHs („mit beschränkter Haftung“), die den Anleger schützt, der nur höchstens um seine Aktien oder Einlagen fürchten muss – nicht aber, dass er die volle Verantwortung trägt.

Das bin ich jetzt leid. Wir haben doch die Banken zu einem Einlagensicherungsfonds gezwungen, dass wenigstens jeder Privatmensch sein Geld bis 50.000 Euro wiederbekommt, wenn seine Bank Pleite macht. Warum heben wir die 50.000 nicht auf beliebige Höhe an und erzwingen das gleiche Verfahren für alle anderen Industriezweige auch? Das klingt jetzt sehr hart, aber die Rückgabe der Einlagen oder das Entschädigen bei Katastrophen ist doch noch der kleinste Teil der Schäden. Die Aktien praktisch aller Unternehmen gingen bei jeder Großkatastrophe in den Keller, die müssten die Verursacher doch eigentlich auch zahlen?

Ich fordere, dass alle potentiellen Verursacher sich unbegrenzt versichern müssen.

Geht das in Deutschland allein? Sie werden gleich alle laut zetern, dass es den Wettbewerb verzerrt. Wahrscheinlich gründen die potentiellen Verursacher von Großunglücken dann kleine autonome Staaten, die davon prächtig leben, nur unsichere, ganz billige Kernkraftwerke zu betreiben und uns den Strom zum Dumpingpreis zu liefern? Statt Steueroasen gründen sie Umweltoasen, in die die Kernkraftwerke fliehen, weil sie dort sicher sind – vor der von mir geforderten Haftpflichtversicherung? Was machen wir, wenn alle deutschen Kraftwerke abgeschaltet sind, aber eines der vielen französischen plötzlich per Westwind herübergeweht wird? Wer zahlt das? Frankreich? Also ich finde: die Haftpflichtversicherung.

Wahrscheinlich ist die aber so irre teuer, dass sich das Betreiben von Atommeilern nicht lohnt. Wenn das so ist, sollte man es lassen, oder? Vielleicht wäre es schon einmal gut, wir würden die Industrie zwingen, sich einmal nach ihren Haftpflichtversicherungsprämien zu erkundigen. Dann schauen wir, wie viele Business-Modelle überhaupt valide sind. Okay? Hören Sie auf, immer so idealistisch vage von Zukunft und Nachhaltigkeit zu babbeln, eine einfache Haftpflichtversicherung wird konkret.


20 Kommentare zu “Unverantwortlichkeit mit beschränkter Haftung”

  1. Mona Antworten | Permalink

    AKW-Versicherung

    Keine Versicherung wollte bisher ein AKW versichern, da denen das Risiko zu hoch ist. Und auch die Betreiber müssen bei einem Unfall nur einen Bruchteil der Kosten bezahlen, den Rest zahlt die Bevölkerung.

    "Die Bundesregierung und der Bundestag werden nun mittels einer Unterschriftenaktion dazu aufgefordert, eine volle Atomhaftpflichtversicherung für das Betreiben eines Atomkraftwerks vorzuschreiben. Diese Initiative wird getragen von der Ärzteorganisation IPPNW, der neuen Richtervereinigung NRV, dem Bund Naturschutz in Bayern und dem BUND."

    Siehe hier:
    http://www.versicherungsarchiv.de/...versicherung/

  2. Anton Maier Antworten | Permalink

    Genau das ist meine Argumentation gegen AKW. Auch mit besseren AKW ist Atomkraft einfach zu teuer. Nach wie vor ist die Finanzierung des Atommülls nur unzureichend geklärt etc....

    Was das Futtermittel angeht, bin ich der Meinung, dass die Bauern auch selber hätten was tun können. Schließlich ist das nicht der erste Dioxinskandal und wenn man Maßnahmen nicht als einzelner Bauer bezahlen kann, dann macht man das über Verbände und Stiftungen. Eine Stiftung Warentest für Bauern ist vergleichsweise günstig einzuführen und vernünftiger als Versicherungen etc....

  3. Jonas Weiss Antworten | Permalink

    Dass der Schaden der Katastrophe in Fukushima (nicht der des Erdbebens und des Tsunamis insgesamt) im Billionenbereich liegt, halte ich für sehr unwahrscheinlich: Das BIP Japans liegt insgesamt bei "nur" etwa 5 Billionen US$/Jahr und die gesamte Weltwirtschaftsleistung lag 2010 (laut CIA World Factbook https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/xx.html) bei ca 75 Billionen US$. In diesen Größenordnungen wird der Schaden der durch Fukushima verursacht wurde (so groß er auch sein mag) mit Sicherheit nicht liegen. Dieser "Billionenbereich" dürfte entweder ein Übersetzungsfehler (engl. billion ist meist 10^9) oder eine Übertreibung durch die Medien o.ä. sein.

    Ob Ihre Forderung, "dass alle potentiellen Verursacher sich unbegrenzt versichern müssen", überhaupt realisierbar wäre, wage ich zudem zu bezweifeln:
    Geht man davon aus, dass sich der Beitrag zu einer Versicherung im Wesentlichen berechnet als "im Schadensfall zu zahlende Summe" mal "Wahrscheinlichkeit, dass der Schaden in der Versicherungszeit eintritt" (+ Verwaltungskosten, +Profit des Versicherers), so müsste der Beitrag bei unbegrenzter potentieller Schadenssumme bei jeder noch so kleinen nichtverschwindenden Eintrittswahrscheinlichkeit beliebig hoch sein. Daher wäre eine solche Versicherung (die ein reales Risiko absichert) nicht mehr bezahlbar. Auch Ihre Fahrzeughalterhaftpflicht nicht.
    Diese "Rechnung" ist natürlich extrem naiv (auch da ein realer Schaden immer endlich ist); falls hier Fachleute mitlesen (Versicherungsmathematiker o.ä.), wäre ich daher sehr an deren Meinung zur grundsätzlichen Realisierbarkeit Ihrer unbegrenzten Haftpflicht für alle (jeder ist potentieller Verursacher irgendeines Schadens) interessiert.

  4. Samuel Antworten | Permalink

    Hirnschmelzen

    Hallo Gunter

    Wunderbar! :) Ich hab da eine ähnliche Rechnung gemacht: Mit widersprüchlichen Angaben (niemand scheint das so genau zu wissen) bin ich auf rund 10 Kernschmelzen gestossen, davon ja eine 100%ige. Seit 1942, d.h. alle 7 Jahre ein nicht kontrollierbares Ereignis; davon 3 resultierend in Grosskatastrophen (INES > 4) mit einem tüchtigen Schnitt von gut 23 Jahren.

    Wenn man wüsste, wie viele Meiler es durchschnittlich gab in den letzten 70 Jahren, könnte man ausrechnen, wann der nette Herr Super Gau zu Besuch kommt. Ich würde sagen, zumindest die Häufigkeit lässt sich schon schön schätzen. 3 Super-Gaus sind für eine Statistik zwar mager, aber mehr können wir noch nicht bieten. Entscheidungsträger wollen es immer erst ganz genau wissen. Ausser es sind Wahlen.

    Herr Normaler Gau wäre ja nichts Besonderes: Ein Unfall der Stufe INES => 4 ist ja das, womit wir rechnen – und was die Meiler von der Umwelt isolieren können müssten. Müssten. Sollten.

    Selbst die Japaner – wer hätte das gedacht – haben scheinbar bei der Wartung der Notstromversorgung gepfuscht. Schön, dass sowas bei uns sicher nicht passieren kann...

    Persönlich wäre mir eine allgemeine Kostenwahrheit am liebsten. Oder besser: Realwertbereinigt, klingt nicht so negativ und teuer. Aber eine Haftpflichtpflicht lässt sich wahrscheinlich besser vermedialisieren.

    Neben bei, Frage: Kann man in den USA ein AKW verklagen, wenn man verstrahlt wurde?

    Grüsslich

  5. Mona Antworten | Permalink

    Endlager @bronte

    "Dass "die Finanzierung des Atommülls nur unzureichend geklärt" ist, sehe ich nicht so.(...) Die "Produzenten" des Atommülls zahlen für die Errichtung und den Betrieb des Endlagers)."

    Leider sieht da die Realität etwas anders aus. Laut Handelsblatt versucht EU-Energiekommissar Günther Oettinger immer noch die Mitgliedstaaten dazu zu zwingen, sich um die Entsorgung des Atommülls zu kümmern.

    Siehe hier: http://www.handelsblatt.com/...zahlen/3579992.html

  6. Gunter Dueck Antworten | Permalink

    @jonas weiss

    Heute steht in der SZ, dass der Schaden zwischen 122 Millarden und 235 Milliarden Dollar geschätzt wird. Bei BP hat man mit 5 bis 10 Milliarden angefangen zu schätzen, jetzt sind es wohl um die 60...

  7. RD Antworten | Permalink

    Ehrlichkeit

    Das mit der Verursacherhaftung finde ich auch sehr naheliegend.
    Das muss natürlich auch für die Folgen des Klimawandels, verursacht durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe gelten. Was ist dann wohl teurer, ein Kohlekraftwertk oder ein Kernkraftwerk?

    Dabe muß man wissen dass ein 'gefiltertes' also CO2 neutrales Kohlekraftwerk nur noch ein Drittel des Wirkungsgrades eines ungefilterten hat. Man muß also 3 mal soviel Kohle verbrennen um ein konventionelles zu ersetzen.

    Ich bin kein Kernkraftbefürworter, aber ich befürworte Ehrlichkeit in der Diskusion soweit dies der Wissensstand der Forschung erlaubt.

  8. Martin Holzherr Antworten | Permalink

    Grossrisiken auch versichern!

    Nicht nur Finanzkrisen oder Atom-GAU's, sondern viele andere Grossrisiken sind nicht versichert. Die Erdbeben in L'Aquila, Cristchurch oder in Chile waren auch kaum versichert, ein Staudammbruch in einem der norwegischen oder schweizerischen Kraftwerke ebenfalls nicht.

    Doch eine Versicherungspflicht für solche Grossrisikoprojekte könnte tatsächlich einiges zum Guten ändern. Und wenn auch ein einzelnes Grossrisiko in einem Land nicht versicherbar ist, eine global aufgezogene Versicherung wäre in den meisten Fällen schon möglich. Denn über längere Fristen bleibt beispielsweise die Häufigkeit und Schwere von Erdbeben konstant und über längere Frist sind Atomunfälle wohl ebenfalls kalkulierbar.

    Was wäre nun der Effekt einer Versicherungspflicht für beispielsweise Atomkraftwerke. Ich meine, die Risiken für die Bevölkerung würden wohl schon beim Bau bedacht, flössen sie doch in die Versicherungsprämie. Ein AKW direkt neben einer Grossstadt oder auf Meereshöhe bei bekannter Tsunami-Gefahr würde wohl nicht mehr gebaut, da die Versicherungsprämie nicht finnanzierbar wäre.

    Müsste sich die Finanzindustrie versichern, würden die Eigenkapitalanforderungen mit Sicherheit massiv steigen. Genau das wird ja von vielen Fachleuten sowieso gefordert, denn diese Eigenkapitalanforderungen befinden sich auf einem historischen Tief.

    Folgerung: Eine Versicherungspflicht kommt letzlich allen zugute, vor allem aber denjenigen, die nicht versicherte Grossrisiken jetzt tragen: der Staat nämlich und damit die Bevölkerung.

  9. rudimens Antworten | Permalink

    Haftpflicht

    Wenn der Verursacher pleite ist, gibt´s nichts mehr.
    Als Verursacher wird ja gerne zB. der Schlosser vorgeschoben, der als letzter dran schraubte.
    Eigentümerhaftung könnte helfen. Es müssen die Menschen! (nicht juristische Personen) haften, die die Gewinne einsteckten.

    Wer eine solche Haftung für CO2 will, wende sich bitte an die Erfinder des Feuers. zZt haften alle für die Schäden durch Klimagase.
    Mich interessiert inzwischen, wie viel der Dividenden sich die KK-Befürworter einstecken.
    Ich habe für Wärme einen Biosensor und auch steigendes Wasser erkenne ich ohne weitere Messgeräte. Strahlung nicht.
    Auf einem wärmeren Planeten ist Leben weiter möglich. Auf einem verstrahlten nicht, jedenfalls nicht mit so hoher Lebenserwartung und Gesundheit.
    Wenn die Pyramiden wieder zu Staub erodiert sein werden, strahlen heute schon verseuchte Gebiete noch immer so, daß sie nicht bewirtschaftet werden können.
    Für mich sind Kernkraftbefürworter Menschen, die auf die Gesundheit der folgenden Generationen für ihren persönlichen Profit sch...

  10. RD Antworten | Permalink

    @rudimens

    'Erfinder des Feuers'
    Leider kann ich nicht lachen.

    Erstaunlich wie einfach manche es sich machen können die die Verantwortung auf andere zu schieben.

    Haben Sie eine Ahnung wieviel der durchschnittliche CO2 Verbrauch eines Mitteleuropäers pro Tag ist? Können Sie abschätzen wie hoch ihr eigener ist?
    Offenbar nicht.

    'Auf einem wärmeren Planeten ist Leben weiter möglich. Auf einem verstrahlten nicht, jedenfalls nicht mit so hoher Lebenserwartung und Gesundheit.'

    Schön für Sie, dass sie mit dieser Einschätzung gut klar kommen.
    Können Sie die Folgen des Klimawandels abschätzen, mit zunehmenden Dürrekatastrophen Überschwemmungen (Zuletzt in Pakistan) etc.?
    Haben sie im Zusammenhang mit dem Klimawandel schon einmal von möglichen Kippeffekten gehört?

    Verstrahlung:
    Können Sie eine grobe Abschätzung der Folgen von Tschernobyl machen?
    Kennen sie den den qualitativen Unterschied der Tschernobylkatastrophe und der von Fukushima?
    Haben Sie eine Ahnung wieviele Menschen mittelbar und unmittelbar an der Kohleverstromung sterben, den Klimawandel noch gar nicht eingerechnet?

    All das lässt sich im Internet leicht herausfinden.

    Ich bin nach wie vor kein Beführworter der Kernenergie, finde die Selbssicherheit überzeugter Kerngraftgegner immer wieder verblüffend.

  11. Dr. H.R. Goetting Antworten | Permalink

    Zensur

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Mein in Englisch geschriebenes Enthüllungsbuch ‘University Spy - A True Story‘ hatte ich bis zum 18. Februar 2011, 7:12 MEZ, auf meiner Internetseite universityspy.com als eBuch zum Kauf angeboten.

    Dann wurde die Webseite angegriffen und mit Schadprogrammen zerstört.

    Auf der Webseite war ausserdem eine Zusammenfassung (siehe Anhang), eine 10-seitige Leseprobe des Buches, Impressum und mein Lebenslauf einzusehen.

    Wie kam ich dazu, ein Buch über amerikanische Spionage an Universitäten zu schreiben? Nach meiner Promotion 1984 an der Uni Freiburg arbeitete ich für zwei Jahre als Gastwissenschaftler an der Stanford Universität in Kalifornien, und lebte danach für weitere 21 Jahre in der Bucht von San Francisco.

    Dort lernte ich den Erben und Aufsichtsratsvorsitzenden eines Milliarden-Dollar Konglomerats kennen, für den ich 18 Monate zwischen 2001 und 2003 als persönlicher Assistent arbeitete. Sein Unternehmen operiert weltweit als wissenschaftlicher Universitätsdienstleister.

    Wie sich nach kurzer Zeit im täglichen Umgang mit dem Aufsichtsrats-vorsitzenden herausstellte, ist besagter Universitätszulieferer ein verdeckt arbeitendes Subunternehmen des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes. Die Firma spioniert weltweit Forschungen an Universitäten aus.

    Ich bin offen Schwul und der Aufsichtsratsvorsitzende ein heimlicher Schwuler, der mir auf der Sofakante aus seinem Leben erzählte. Aus meinen Aufzeichnungen seiner Plaudereien ist nach vielen Jahren Arbeit dieses Enthüllungsbuch über ein globales Verbrechen entstanden.

    Es ist naheliegend, dass entweder die Abzocker des Universitätsdienstleisters oder jene des amerikanischen Auslandsgeheimdienst ein gesteigertes Interesse daran haben, meine Webseite aus dem Internet zu entfernen.

    Es ist dreist und unerträglich, dass das Recht auf freie Meinungsäusserung im Internet und die Veröffentlichung von Büchern im Jahr 2011 in Deutschland von Amis zensiert werden können.

    Ich bitte Sie um gute Ratschläge, wie ich mich wehren kann - und um aktive Solidarität gegen Zensur.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Dr. Helmut Richard Götting
    Anhang:
    Investigative Journalism! I am blowing the whistle and put the dots together on the worldwide espionage at universities by an American Shadow Company. This investigation will cause upheavals of staggering proportions in the classrooms and laboratories at universities. It penetrates the criminal minds of the ruthless Paterson clan, who took over a benighted university supplier by out-maneuvering former stockholders and then turned that company into a globally operating intelligence empire - and into a graveyard for academic freedom. In a fantastic 1950s symbiosis, the gruesome twosome of Paterson Inc. and C.I.A. married to bring home what America historically lacked - scholarship. In the year 2011, the Paterson Inc. espionage vehicle still fulfills its unilateral mission - the worldwide skimming of university research!

    The Chief’s Own Private C.I.A.! Greed, hatred, imperialism and nationalism were the forces that swept ‘Daddy‘ Paterson and later his son, the Chief, into the clandestine arms of the C.I.A.! These interviews with the Chief will plunge You, the reader, into the murk of the abnormal psychology and mind boggling career of W. B. Paterson from whisky besotted taxi driver to undercover Chief-of-university-spies!

    ‘Deep Throat’ Imitator or Blithering Idiot? The Chief, with a Caligula-like indulgence, sent more whisky gurgling down his throat, smacked his boar-lips, opened his mouth for a long, loud burp - to the tune of the American anthem - and settled some old business with the learned: “University people are late-term abortions who crawl out of classrooms”. Taking this dehumanization as his license for spying on academicians, the jaw-dropping profanity from the Chief’s uncivil tongue is breath-taking not only in its anatomical crudeness. What’s more, the Chief is re-fertilizing the American language and that makes him one quotable fella, but unfortunately his juicy oral history is off the record. Walt Blair Paterson’s real name, his official job, his U.S.-whereabouts and the name of his exceptionally nasty company were changed and rendered anonymous – to protect me, Your Citizen Journalist, for good reasons!

    Befitting for a U.S. University Supplier, Paterson Inc. acts as Censor! Mubarak was America‘s dictator in Egypt for 30 years. When on February 18th 2011 the U.S. government called upon the U.S.-backed police state in Egypt to switch the Internet on again, I got the Mubarak treatment from the Chief‘s censorship unit. Using standard operating procedure, the Chief‘s high-tech sociopaths hacked into my universityspy.com website and riddled it with malicious software. My oppressed Internet-presence resembled what is written above. It also offered my investigative eBook [€ 3.95], which does not ask what a U.S. spy contractor can do for you, but asks what you can do against it!

    Academic World Community fattened wrong Pig! Chief Paterson is the inheritor of American multi-billion dollar conglomerate Paterson Inc., a globally operating university supplier which doubles - under deep cover - as banality-of-evil! Chief-master-of-deception, using Cold War-era spy tactics, has the command over a hidden espionage archipelago - populated with downright mean spies - stretching across the world from university to university. It’s scary, very scary, I said traumatized. “Shut up” the Chief explained!

    Exiting the Closet and Watching a Live Orgasm! Behavioral science teaches that small changes in a man’s sex-life can have large effects on keeping secrets. Turning his office into a creepy strip bar, unwashed - from snout to tail - Chief Paterson made a lightning quick transition from homoerotic closet-virgin to homosexual piggishness and behaved like an animal on steroids. Let‘s go for a visit to one of the Chief’s great moments – although You, the reader, may feel a little dirty afterwards. C’mon, have a look through the crack between the frame and his office door as the Chief works himself into a sweaty frenzy until he is red in the face, his thinning hair flailing, eyes blinking nervously; occasionally he is mopping sweat from his forehead. Bring It On! Frantically, frenzied, Heaven only knows how he finished it. With an unforgettable swinish groan the semi-naked Olympic wanker collapsed in spastic throes onto the sofa - and a repulsive odour drifted up from him. Eau de Chief! Like a defecating pig with a besotted belly, the semi-obese stinker [with a poor muscle-to-fat ratio] began smearing spilled seeds over his shaved pubic bristles - as if icing on a cake. Observing his small budget jelly-masterpiece and with the corners of his mouth sagging in disappointment, he stammered: ”I manage secret worldwide spying operations at universities and research centers”. The Chief-minister-of-propaganda didn’t understand what ‘secret’ means and so the C.I.A. code of silence was broken – in rich detail – by the practiced horizontal exhibitionist. He held his juice-less balls in one hand, coughed as if testing for hernia, tried to get his soggy undergarments back on and stumbled on his heels in circles. And that‘s the way I got to sit down with the Chief at his coming-out party. Thanks to all voyeurs peering in on the Chief‘s little vulgarity!

    Whenever I hear the Name ‘Paterson’ I reach for my Gun! With his pants at half-mast, Chief Paterson wobbled back and forward like a drunken tip-over doll, his jaws loosened by a bottle of whisky. “We are a covert operations contractor for the C.I.A.”. Even loose-tongued C.I.A. contractors typically do not advertise themselves as spies. With a disgusting snort, the wham-bam-boozled C.I.A-Führer cleared his nose and throat simultaneously, laughed hysterically in shrieks and hit with his foot a garbage bin across the floor. ”We are kicking academic ass since five decades” he barked with a demagogy usually reserved for Adolf Hitler!

    Collateral Spying! In vicious violation of student and professor privacy, Paterson Inc. is giving the C.I.A. globally thousands and thousands of prying eyes and ears on intelligentsia‘s scientific studies and experiments. Paterson‘s Special Forces personnel also performs more personal screening techniques on You, which means you are strip-searched for biographic and biometric information like a criminal. The intrusive frisking by American contract spies involves soul-theft and surveillance of: Your home life, political activities, race, religion, fingerprints, friends, enemies or any failings, sexual preference, travels, bank accounts, pressing needs for money, computer communications, email contents, research activities/ objectives/ and results. These ghastly assaults on privacy and scientific competence entangle You with millions upon millions of innocents in a web of high stakes espionage. “The intelligence we collect flows into a sort of gigantic encyclopedic software in our computers” bragged the Chief. This is where Paterson’s spies pool their in-depth target dossiers. Millions of overseas scientists have the results of their scientific labor snatched away and the spy-harvest is transferred to U.S. humbug factories – I mean, American universities. Or, God forbid, the C.I.A. dispatches its drones or special Kill Teams to hunt for ‘high-level’ targets at universities. Chief-Judas didn’t kill anyone. Chief-Judas kills with his treachery!

    America‘s espionage at Universities; Organized asymmetrical Combat! The combination of intellectual and high-tech deficits is so dangerous for the U.S., it produces a real witch’s brew, in which America fights fiercely on an enormous scale with legions of trained, well financed contract spies, protected by armed private U.S. security guards - against disadvantaged, open-minded, unsuspecting academicians, scattered at universities around the earth. America‘s cul-de-sac intellectuals need academic emergency medicine, because America‘s annual high-tech trade deficits reached $61 billions in 2008. To predict the needed performance of U.S. science thieves at overseas universities, let‘s use a quantitative macroeconomic model. If Paterson‘s spies steal $1 worth of scientific results, let‘s say in Switzerland, it will produce $1.50 worth of high-tech manufacturing stimulus in America. To salvage its crippled advanced technology industry, the U.S. has to steal about $40.000.000.000,00 – You are right: $40 billion worth in high-tech/science from the rest of the world - every year! Paterson’s contract spies steal it one burglary at a time, at YOUR university laboratory or research center!

    Whistle-Blowing on vast Conspiracy! In order to stay in business, C.I.A. espionage troopers such as corrupt Paterson Inc. are NOT SUBJECT to America’s Freedom of Information Act! No freedom of information in the so-called ‘land of the free‘, because Americans have to check their freedom at America’s door. An obscure law allows the C.I.A. to block all congressional and public inquiries into the secret files, the budget, the number of cloak-and-dagger agents and the entire power structure of the Pater$on Shadow Company, a ‘valued asset’ for the C.I.A. and the recipient of a vast, dark stream of dollars from a cold blooded U.S. government with very special interests!

    Paterson’s University Supplies; Instruments of Betrayal! The Chief, a latter day J. Edgar Hoover, wearing cowboy hat, pink feather boa and trench coat, is the world’s largest science thief, stealing every original research-idea and scientific innovation he can find overseas – not to mention thousands of person-years invested. Like spit on academic values and a slap in the face of students and professors, the Paterson spy files are treated as private property by the Chief’s university supplier company. Both the C.I.A. and Paterson Inc. will uphold their secrecy claim over the Paterson Papers similar to the Pentagon Papers, which the U.S. government refuses to declassify. But an outraged academia is ready for answers amidst class cancellations forced by students worldwide to protest the presence of rotten Paterson Inc. on their campus! Are social websites Facebook, Twitter, YouTube going to give young and not-so-young academic protesters the connective muscle to chase U.S. spy Paterson Inc. and its private U.S. security guards off every university on earth? Get Involved!

    Betrayal worthy of Judas! That betrayal went so far that Americans were admired for their intelligence – or was it espionage, plain old theft of intellectual property, a.k.a. academic freeloading? America‘s seedy ‘exceptionalism‘ is a double standard for turning stolen ideas into borrowed academic glory at struggling U.S. hinterland universities, who add nothing to science. As a significant espionage personage, the Chief gets a tactical thrill from the collaborative madness between U.S. espionage and U.S. professors. That kind of mobster cronyism between Paterson Inc. and U.S.research-imitators is a perfect match-up with America’s un-democratic ideals - it‘s the new normal from beyond a banana republic. The silence of America‘s university teachers reminds of the ‘code of omertà‘, the pledge not to expose secrets of the science-mafia! Scores (one third is a guess) of American university professors ‘Had to Know’ and are profiteering accomplices in this Ponzi scheme of science fraud. Since the burly men from beastly Paterson.cia tilted - inch by inch - the global academic playing field in favour of U.S. ’hocus-pocus-scientists’, and if this helps explain America’s unparalleled share of Nobel prizes during that curiously energetic U.S. ’research’ period over the past five decades, synchronized with Paterson’s university espionage history, then so be it!

    Putting the Dots together! It’s Morning in America with stunning images of urban decay. The alcoholic Chief had just finished vomiting, suffered from a ferocious hang-over and felt a pathological need for homosexual intercourse. Working part-time in the Chief‘s office was as if visiting a U.S. war-of-aggression zone where sexual degradation, torture and rape flourish. Instead of forcing thumbscrews and waterboarding upon me, my office duty was interrupted by the Chief’s disgusting demonstrations of affection and while his ungentlemanly hands fondled among my pink boxer-shorts. As the homosexually harassed male employee of perverted Chief Paterson I unlocked sinister secrets ripe for a journalistic tour de force.

    Hear no Spy, See no Spy, and Speak no Spy? This is the story of Walt Blair Paterson, whose fictional name has become shorthand for an American era of espionage, cowboy capitalism and deceit around the world. How should the University Enemy No. 1 be treated? Will vigilantes unapologetically identify and expose the predator ‘university supplier’, to which ‘Paterson Inc.’ lent its fictional imprint? Will investigative journalists expose more secret operations by Paterson Inc. and its perverse alcoholic blabbermouth Chief? Grab a torch - the clock is ticking! Will a targeted global boycott of Paterson’s products starve the beast into a low-calorie beggar? Is it time to show a little scissor steel and cut to pieces the Chief‘s commercial products? Will Paterson Inc. end up at the university supplier junkyard – sans cash for clunkers? Will justice be done and truth prevail, edged-on by this terrifically entertaining book? Nobody knows, but future answers will be absolutely right!

    Yours, Truly
    Dr. rer. nat. H. R. Goetting

  12. rudimens Antworten | Permalink

    Re zu RD 10.31:Erfindung des Feuers:
    Die Erfindung, eigentlich besser: Die Nutzung des Feuers hat erst unseren heutigen Zustand ermöglicht. (Ernährung, Wärme in kälteren Erdteilen, Metalle etc) Da ist es normal, brennbare Steine und Flüssigkeiten auch zu verbrennen, in besondere wenn Tran und Holz knapp werden und Pflanzenöl zu wenig nachwächst. Das ist seit hunderten Jahren gängig und immer weiter entwickelt worden. Mit Millionen Toten und mit großen Umweltschäden die aber alle keine Landstriche langfristig unbewohnbar machen. (zb. Rußfilter/Schwefelfilter)
    Kernenergie nutzt der Mensch erst seit ca.60 Jahren friedlich. Und sie hat bereits ganze Landstriche verseucht. Da glaube ich mehr den illegalen Zahlen von privat als der Regierung und der Behörde(IAEA). Das haben die sich verdient.
    -Ich habe am Wochenende ca. 20 kg CO2 aus Fossilien erzeugt, nur für mein Vergnügen.
    -Fluten und Dürren werden "Völkerwanderungen" auslösen.
    Dazu habe ich zwei Hoffnungen: Die Menschen können ohne Probleme Ländergrenzen überschreiten und sich im Ausland ansiedeln und sie gehen so früh los, daß sie noch etwas haben zum mitnehmen. Für meinen Wohnort erwarte ich noch heißere Sommer und Winter wie die beiden vergangenen, eher kälter und länger und Rheinhochwässer höher 12,5 m Kölner Pegel, ich werde meinen Keller räumen müssen und möglicherweise einen unten wohnenden Nachbarn und deren wichtigste Möbel vorübergehend aufnehmen müssen.
    -Tschernobyl und andere Ereignisse (Bombentests, andere Unfälle und Rumsauereien) sind plantenweit messbar. Die Folgen in den dortigen Krankenhäusern.

    Deswegen: Ausstieg aus Kernkraft UND fossiler Energie, in dieser Reihenfolge. Ausstieg heißt für mich: Keine Neuen Atom, Kohle oder Öl-Kraftwerke mehr bauen und gebaute schnellst!möglich durch erneuerbare ersetzen. Rund um die Erde.

    Ich bin mir dieser Meinung so sicher, WEIL ich mich damit beschäftigte, und als einer der gegen die Lobby und Regierung spricht/schreibt, mehr wissen und mehr selbst gedacht haben muss, als einer der der Regierung glaubt und die Argumente von Brückentechnologie ernst nimmt. Wie weit das für Sie zutrifft weiß ich nicht.
    Wenn Fukushima nicht passiert wäre, wäre in der nächsten Legislatur bei gleicher Regierung Kernkraft wieder das Mittel der Wahl.
    (Es ist mir völlig klar, daß so etwas Jahrzehnte dauert. Wenn aber der Wille dazu fehlt....)

    Ich bin nicht bereit, mich vom Restrisiko einholen zu lassen.

  13. Anton Maier Antworten | Permalink

    @bronte Kosten Atommüll

    Naja, gesetzlich ist es geregelt. Allerdings sind die getroffenen Verträge so, dass der Atommüll für eine jährliche Pauschale abgegeben wird und der Staat kümmert sich darum. Dabei ist die Pauschale viel zu gering ausgefallen. Das ist genauso politisch gewollt, wie die Versicherungsfreiheit. Die Kosten werden uns noch Jahrzehnte begleiten....

    Genauso war es von CDU-Abgeordneten gewollt (vor dem Ende der großen Koalition), die Regelungen für den Atomausstieg aufzuweichen und zwar in der Form, dass ältere Meiler länger offen bleiben und jüngere früher zu machen. (Im Gesetz zum Atomausstieg war dies möglich, obwohl darauf hingewiesen wurde, dass man es möglichst sinnvoll machen soll)
    Ziele dieses Kompromissvorschlages waren:

    -Sicherung der Gewinne aus alten komplett abgeschriebenen AKW. (Das sind wahre Gelddruckmaschinen. man spricht von 1Mio € pro Tag Reingewinn bei komplett abgeschriebenen AKW.)

    -Atomausstieg vor die Wand zu fahren, um dann am Ende der Fristen sagen zu können: kompletter Atomausstieg mit allen Meilern gleichzeitig kann vom Markt nicht aufgefangen werden oder die wirtschaftlichen Kosten wären zu hoch)

    Wenn man so Politik macht verliere ich jede Hoffnung und werde Demokratiegegner.

  14. rudimens Antworten | Permalink

    Das mit der Demokratie ist schon eine gute Idee, aber leider leben wir hier seit vielen Jahrzehnten in einer Lobbykratie, schätze, das war im alten Rom schon so.

  15. Heinz Rolf Antworten | Permalink

    Versicherung von AKWs

    Heute kam im Spiegel ein Artikel, in welchem die Versicherungssummen für Super-Gaus ausgerechnet wurden. Und eigentlich bestätigt die Studie nur wieder alte Aussagen Aussage: Kein Stromkonzern könne so eine Versicherung zahlen. Und wahrscheinlich würde auch kein Versicherungskonzern die Schäden begleichen können, wenn der Schadensfall eintritt.
    Und wie die Geschichte endet, kennt man aus der Finanzkrise: Der Staat, also der Steuern zahlende Bürger springt ein.

  16. Martin Holzherr Antworten | Permalink

    @Heinz Rolf: Versicherung von AKWs

    Aus dem Spiegelartikel Risiko Atomkraft habe ich geschlossen, dass AKW's durchaus versicherbar wären. Sie sind es allerdings nicht unter den Annahmen, die die Autoren der Studie getroffen haben. Die Autoren nehmen einen Maximalschaden von 6000 Milliarden Euro an, was nicht realistisch ist, da Versicherungssummen für Grosschäden typischerweise nach oben gedeckelt sind.

    Nehmen wir dagegen einen abgedeckten Maximalschaden von 500 Milliarden Euro an (Fukuhsima wird etwa 100 Milliarden kosten), so könnten die etwa 250 Kernkraftwerke weltweit mit einer jährlichen Zahlung von 40 Millionen Euro pro Kraftwerk den nötigen Betrag -500 Milliarden Euro - in 10 Jahren zusammenbringen.

    So eine Versicherung wäre realisitisch und kostentransparent: Der Strom würde etwas teurer werden.

    Meine Ansicht: Auch Grossrisiken sollten versichert werden, denn das hat positive Auswirkungen auf die gebauten Risiken. Atomkraftwerke beispielsweise müssten mehr Versicherungsprämie zahlen, wenn sie für bestimmte Unfallszenarien nicht sicher wären. Typischerweise sind das ältere Kraftwerke. Diese müssten also mehr Versicherungsprämie zahlen und gingen allein schon deswegen früher vom Netz.
    Müssten sich Grossbanken gegen einen Bankrott versichern hätte das ebenfalls positive Auswirkungen. Die Versicherungssumme wäre sicherlich von der Höhe des Eigenkapitals abhängig. Höheres Eigenkapital bedeutet ein kleineres Bankrottrisiko und damit geringere Versicherungsprämien. Damit würde auch der Steuerzahler entlastet.

  17. Versicherungsmakler Hinz Antworten | Permalink

    Die Risiken in diesem Bereich sind nicht kalkulierbar und deshalb wohl auch eher kein Thema für Versicherungen. Entstehende Kosten sollten vom Betreiber vollumfänglich übernommen werden und nicht auf andere abgewälzt werden.

  18. Karl-Michael Beck Antworten | Permalink

    Juristische Person

    Es gibt einen teilweise radikal ausgelegten Satz in der Bibel. Wir sollen mit niemandem etwas am Hut haben, der nicht "wahrhaftig den Namen Christi bekennt", heisst es dort sinngemäß. Nun man mag es auslegen, wie man möchte aber ich glaube man kann zu dem nachvollziehbaren Schluss kommen, dass eine juristische Person den Namen Christi in keinem Fall wahrhaftig bekennen kann.

    Mit weniger religiösen Symbolen ausgedrückt sage ich, dass man sich bei der Entmenschlichung der Verantwortung durch juristische Systeme nicht über die unmenschlichen und destruktiven Effekte zu wundern braucht, erst recht wenn man den unersättlichen Motor 'Finanzsystem' hinzunimmt.

Einen Kommentar schreiben


2 − = eins