AKTUELLE POSTS RSS

 

Ebola: Ungeklärte Fragen

Woher kommt das Ebolavirus? Vermutlich stammt das Ebolavirus von Flughunden (Flughunde gehören, anders als der Name vermuten lässt, wie Fledermäuse zur Ordnung der Fledertiere). Es wird angenommen, dass durch den Verzehr von Flughunden als Buschfleisch das Virus auf den Menschen übertragen wurde. Allerdings steht der Beweis noch aus: die Isolierung eines infektiösen Ebolavirus aus einem lebenden Flughund.   Wie verbreitet ist das Virus? Das Ebolavirus konnte auch in Schweinen und Menschenaffen nachgewiesen werden. Welche Tiere von Virus infiziert werden können ... weiter

 

Wie klingt eine Landung auf einem Kometen?

Hören Sie selbst. Teil des SESAME-Instruments auf den Philae-Lander ist CASSE, ein Instrument, mit dem die auf die drei Füße einwirkenden Kräfte beim Aufsetzen per piezoelektrische Aufnehmer in elektrische Signale umgewandelt werden. Und sonst? Es ist nicht sicher, dass das Bohren im Untergrund und die Probenentnahme wirklich funktioniert haben. Vielleicht hat der Bohrversuch auch nur die Lage von Philae leicht verändert - anstatt in den harten Boden einzudringen, an dem das MUPUS-Experiment scheiterte, hätte das andere Ende des Bohrers die ... weiter

 

Symposium: Neuromodulation gegen Kopfschmerzen – Biologische Begründung und klinische Wirksamkeit

Heute eröffnet das Scottsdale Headache Symposium und schon gestern gab es einen halbtägigen „Advanced Pre-Course“ zum Thema „Neuromodulation gegen Kopfschmerzen – Biologische Begründung und klinische Wirksamkeit.“ Unter dem Hashtag #AHS14AZ kann man auf Twitter den Tag gestern nachvollziehen und bis Sonntag weitere Infos zur aktuellen Kopfschmerzforschung  verfolgen.     ... weiter

 

AstroGeo Podcast: Die erste Kometenlandung

Am 12. November 2014 landete erstmals in der Geschichte eine Raumsonde auf einem Kometen: Philae. Nach zwei ungewollten Hüpfern stand Philae - und begann wissenschaftliche Daten der  unbekannten Kometenwelt zu sammeln. Leider arbeitete die Sonde nur 56 Stunden - danach war die Hauptbatterie an Bord erschöpft. Sechs Tage später traf ich mich mit Fred Goesmann für ein Interview: Er ist leitender Wissenschaftler für das Instrument COSAC auf Philae (Cometary Sampling and Composition Experiment). Es ist so etwas wie die Nase der Sonde: Sie kann die vielen ... weiter

 

Hemd. Komet. #Shirtstorm

Tja, was soll man da sagen. Philae ist das erste menschengemachte Objekt, ... weiter

 

Kurz & Knapp KW 47/2014

Unter der Rubrik "Kurz & Knapp" finden sich Hinweise und Links auf Meldungen und Webseiten, die mir nebenbei auffallen, aber auf die Schnelle keinen eigenen Blogeintrag hier erhalten. Sei es, weil mir die Zeit fehlt, sei es, weil sie am besten für sich selbst stehen oder das Thema Raumfahrt eher am Rande betreffen: Airbus entwickelt Service-Modul für US-Raumkapsel Orion - "Airbus Defence and Space hat mit der ESA den Industrievertrag für die Entwicklung und den Bau des Service-Moduls für die ... weiter

 

Jähn, Nespoli & Co in Meckpomm

Ich hab eine schlechte Nachricht für Sie: Sie haben die 30. Raumfahrttage in Neubrandenburg verpasst. Das ist echt bitter. Rekapitulieren wir mal kurz im Überblick, was Sie da versäumt haben. Und außerdem noch gleich zur Einleitung: Das Ereignis „Raumfahrttage Neubrandenburg“ schließt automatisch auch immer die Orte Neustrelitz und Peenemünde mit ein. Alles im schönen MeckPomm gelegen. In der Nordostecke der Republik. Am Donnerstag, dem 13. November fand im School-Lab des DLR in Neustrelitz der traditionelle Jugendtag der Raumfahrttage am dortigen ... weiter

 

Schwarmfinanzierte Mondlandung im Jahr 2024?

Ambitioniert, was die britische Firma "Lunar Missions Ltd." da vorhat: Bis zum Jahr 2024 einen Lander auf dem Mond absetzen, finanziert durch Spendengeber aus der ganzen Welt. Eine Crowdfundingaktion auf kickstarter.com, heute gestartet, soll die ersten 770000 Euro heranschaffen, um das Projekt anzuschieben. Die restliche Mission soll später von Sponsoren und durch den Verkauf digitaler „Erinnerungsboxen“ finanziert wird, in denen man dann zum Beispiel sein Selfie für die Ewigkeit als Datei auf dem Mond deponieren kann. Oder auch seine DNA ... weiter

 

Blume des Jahres 2015 – der Gemeine Teufelsabbiss

So langsam neigt sich das Jahr dem Ende zu, und damit wird es auch wieder Zeit, die verschiedenen Tiere, Pflanzen und Dinge des nächsten Jahres zu betrachten. So was ist ja auch eine nette Gelegenheit, auf das eine oder andere Mauerblümchen hinzuweisen. Wobei es sich hier tatsächlich. um eine Blume handelt. Den Gemeinen Teufelabbiss (Succisa pratensis), der von der Stiftung Naturschutz Hamburg zur Blume des Jahres 2015 gekürt wurde. Als Geowissenschaftler neigt man ja durchaus dazu, den Blick ein wenig ... weiter

 

Neue UEFA-Regel – 3 Minuten zur Diagnose: Chronisch traumatische Enzephalopathie

„The new rules take effect immediately“, sagt die BBC. Unverzüglich, also heute Abend schon am Spieltag: Nationalteams Freundschaftsspiele, Anstoß 20:45. Ich bin gespannt, ob es zu längeren Pausen heute kommt. Die Kosten der Kopfbälle und Kopfschmerzen nach Gehirnerschütterung im Sport waren zwei Themen im Oktober bzw. Juni dieses Jahren hier im Blog. Gestern dann die Nachricht auf BBC: Concussion in football not taken seriously enough, say experts Concussion in football is not taken seriously enough, say brain experts http://t.co/7rlKXvEDxF pic.twitter.com/vP7fdzdZ3R — BBC Sport (@BBCSport) November 17, 2014 Und ... weiter

 

Tatort: Zeit der Spökenkieker

Die Tatort-Krimis im ARD loten gerne die schlammigen Tiefen der modernen Gesellschaft aus. Die Ermittler gehen mit großer Ernsthaftigkeit zu Werke, nur Ausnahmefällen dürfen die Zuschauer lachen (Münster – Thiel/Boerne). Meist wird alles sauber und ordentlich aufgeklärt. Am Sonntag, im Tatort „Vielleicht“ aus Berlin,  erhielt das Ermittlerteam dagegen geisterhafte Unterstützung und die Kriminalfälle gerieten zur Nebensache. Der Plot ist im Grunde simpel: Eine junge Studentin aus Norwegen (eindrucksvoll: Olsen Lise Risom) taucht bei der Polizei auf, um einen bevorstehenden Mord ... weiter

 

556 dicke Boliden in 20 Jahren

Sensoren im Besitz der US-Regierung (zumeist Infrarot-detektoren auf Satelliten, die Nuklearwaffentests oder Starts von Atomwaffenträgern registrieren sollen) haben im Zeitraum von 1994-2014 insgesamt 556 Boliden ab einer Energie von 1 GJ registriert. Boliden sind in der Erdatmosphäre zerplatzende Asteroiden so wie am 15.2.2013 über Tscheljabinsk oder am 30.6.1908 über Tunguska. 1 Gigajoule (1 Milliarde Joule) entspricht einem TNT-Äquivalent von etwa 25 kg. Die Hiroshima-Bombe mit einer Sprengkraft von rund 15 Kilotonnen TNT entspricht einer Energie von rund 60,000 GJ oder ... weiter

 

Neuer Schwung beim Klimaschutz

Die überraschende Übereinkunft zwischen den USA und China über ihre Klimaschutzziele bringt neuen Schwung in die internationale Klimadiplomatie, die im kommenden Jahr beim Klimagipfel in Paris endlich einen Klimaschutzvertrag erreichen möchte, der diesen Namen auch verdient. Zusammen mit dem 40% Reduktionsziel der EU haben sich jetzt die drei wichtigsten Treibhausgasverursacher, zusammen für 55% der Emissionen verantwortlich, substanzielle Reduktionsziele gesetzt. Dazu hier einige Zahlen und Fakten. Abb. 1. Anteil der CO2-Emissionen der Länder (2012). China, USA und EU sind für 55% ... weiter

 

Holtzbrinck-Preis 2014: Laudatio auf Reto Schneider

Am 14. Oktober wurden in Berlin die Preisträger des diesjährigen Georg von Holtzbrinck-Preises für Wissenschaftsjournalismus geehrt. Ich hatte das Vergnügen, die Laudatio auf den Kollegen Reto Schneider von "NZZ Folio" zu halten, den Sieger in der Kategorie "Print". Schneider hatte gleich drei exzellente Texte eingereicht, von denen "Die Rettung Angelinas" uns Juroren einhellig als der beste des gesamten Jahrgangs erschien. Nachgereicht sei an dieser Stelle die Laudatio: Lieber Herr Dr. von Holtzbrinck, sehr verehrte Gäste der heutigen Preisverleihung – und nicht zuletzt natürlich: ... weiter

 

Na also: OSIRIS-Bilder von Philae vor und nach dem ersten Touchdown

Es war lange klar, dass die OSIRIS-Kamera an Bord von Rosetta weit bessere Bilder von Philae auf der Oberfläche des Kometen gemacht haben musste als die NavCam. Die Frage war eher, wann wie sie sehen dürfen. Die Antwort: heute! Die Bilder sind wirklich beeindruckend, sie zeigen den Lander vor und nach dem ersten Touchdown, als er zunächst auf den Kometen zufiel und dann rund zwei Stunden lang und über einen Kilometer weit über die Oberfläche von 67P "hüpfte".   Von ... weiter