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Wissenschaftskommunikation, Marketing und Journalismus

Die Meta-Diskussion über Wissenschaftskommunikation, Wissenschaftsjournalismus und Wissenschaftsmarketing ist alles andere als neu; ich hatte hier zuletzt unter dem Titel Wissenschaftskommunikation jenseits von PR und Journalismus darüber gebloggt. Jetzt bin ich über einen Tweet von Volker Stollorz auf den Beitrag A Looming Rift in Science Journalism gestoßen (in Undark, einem elektronischen Magazin des  Knight Science Journalism Program), bei dem insbesondere die Diskussion in den Kommentaren lesenswert ist. In dem Text selbst geht es um die Frage, ob in Zukunft alle Mitglieder ... weiter

 

Selbstversorger auf dem Mars

Wann werden die Menschen zum ersten Mal auf einem anderen Planeten siedeln? Wenn es nach Elon Musk geht, fangen sie bereits in zwanzig Jahren damit an. Er möchte noch zu seinen Lebzeiten eine selbst-versorgende (self-sustaining) Stadt auf dem roten Planeten gründen. Wie stehen die Chancen dafür? Musk ist nicht der einzige, den diese Idee umtreibt. Auch der berühmte Physiker Stephen Hawking drängt darauf, Siedlungen auf anderen Himmelskörper zu errichten. Er befürchtet einen Untergang der irdischen Zivilisation und hofft, dass Städte ... weiter

 

Mond bedeckt Neptun in der Nacht vom 25. auf den 26.6.

Der Syzygienkönig gibt bekannt: In der Nacht vom 25. auf den 26. Juni 2016 wird der abnehmende Mond den Planeten Neptun bedecken. Eintritts- und Austrittszeit hängen etwas vom Beobachtungsstandort ab. Für Darmstadt ist der Eintritt um 1:07 MESZ und der Austritt um 1:39 MESZ. ... weiter

 

Überfremdungsrhetorik–eine kleine Analyse einer kleinen Bemerkung

In diversen deutschen Nachrichtenmedien lese ich heute kurz nach dem Aufstehen: Gauland beleidigt rassistisch Nationalspieler Klingt erst einmal glaubwürdig. Der Ex-CDU-Mann und heutige Gauleiter der AfD beweist immer wieder eine grundsätzlich rassistische Weltsicht. Er ist da nicht weniger platt und offen als der Immer-noch-SPD-Mann Thilo Sarrazin. ... weiter

 

Die Kultur der Hominiden

Haben Neandertaler in der Brunique-Höhle in Frankreich Stalagmiten und Stalagtiten abgebrochen, bearbeitet und zu Ringstrukturen aufgeschichtet? Irgendwer hat das jedenfalls getan, und zwar vor 176000 Jahren. Offenbar war das kein Akt des Vandalismus, denn in der Mitte des größten Rings liegen zwei weitere kleinere Stalagmitenhaufen, auf denen Feuer brannten. Die Fundstelle liegt mehr als 330 Meter tief in der Karst-Höhle, gut versteckt und angenehm trocken. In der Zeitschrift Nature haben französischen Archäologen unter Führung von Jacques Jaubert von der Universität ... weiter

 

Rezension zu Gideon Böss: Deutschland, deine Götter!

Hier haben wir also einen Autor, der gar nicht erst versucht, sympathisch rüberzukommen. Schon die Widmung zeigt die eingeübte Art des Skeptikers, der der Welt und sich selbst gerne demonstriert, wie weit er über den Dingen (und Menschen) stehe: „Für Christine. Warum auch nicht.“ Und gleich der erste Satz offenbart auch den Grund des böss-schen Nichtglaubens: „Kann Gott mich nicht leiden?“ Klar, dass ein solcher Gott eigentlich undenkbar, zumindest unglaubwürdig sein muss! Was bildet der/die/das sich eigentlich ein! Und so ... weiter

 

From Science to Communications

Das Wissenschaftsbloggen scheint sich zu lohnen, besonders bei den SciLogs. Zumindest für mich! Wie ich vom Wissenschaftsblogger zum Redakteur in einem Berliner Forschungszentrum wurde – eine kurze Statusmeldung.  ... weiter

 

Berlin-Babylon-Bagdad

Im Rahmen des Sonderforschungsbereichs "Transformation der Antike" der Humboldt Universität zu Berlin wird eine ca. einwöchige Woche voller kultureller und geistreicher Veranstaltungen (Lesungen, Konzerte, Vortrag) angeboten. Die Reihe heißt "Berlin-Babylon-Bagdad" und Informationen finden Sie hier: http://www.berlin-babylon-bagdad.de/ Das sind öffentliche Veranstalungen an verschiedenen Orten Berlins und ein lustiges "Teleporter"-Zeitreisespiel namens Zeitstromland im Internet. Drei große "B"s stehen tatsächlich in engem Zusammenhang, denn das alte Babylon liegt ja direkt vor den Toren der heutigen Stadt Bagdad und viele der sehr erfolgreichen deutschen ... weiter

 

Der Dolch des Pharao, oder: Was man auch noch mit Meteoriten so anstellen kann

Meteorite sind natürlich (!) zunächst mal seltene wissenschaftliche Proben, die auch entsprechend behandelt werden sollten. Ist in der Regel selbstverständlich. Natürlich gab es Zeiten, wo man noch eine andere Sicht der Dinge hatte, und so ist es nicht verwunderlich, dass gerade Eisenmeteorite gerne mal anderen Verwendungszwecken zugeführt wurden.  Und das führt uns zu einer weiteren Verbindung zweier verschiedener Forschungsgebiete, dieses mal der Archäologie und der Meteoritenforschung. Da ist natürlich Vorsicht angebracht. Die Verbindung von Archäologie und Dingen extraterrestrischer Herkunft zieht ... weiter

 

Erde an Mars

"Guten Morgen Crew! Wie läuft's bei euch? Ich stehe euch für die nächsten 4 Stunden zur Verfügung, lasst mich wissen, wie ich euch helfen kann. FTS Lucie signing on!" So oder ähnlich werden wir regelmäßig von unserem Mission Support – der kein Mission Control ist, da Marscrews deutlich autonomer sein müssen als Crews in Erdnähe – begrüßt. Vier Teams aus Freiwilligen unterstützen uns per Email bei unseren alltäglichen (FTS) und nicht ganz alltäglichen (STS, MedS, ES) Problemen. FTS oder First ... weiter

 

Wie man dem Unterwasservulkan vor El Hierro seine Geheimnisse entlockt

Am 12. Oktober 2011 brach vor dem Fischerort La Restinga auf der Kanareninsel El Hierro ein Unterwasservulkan aus. Angekündigt hatte sich die Eruption schon längere Zeit durch eine steigende seismische Aktivität, so dass man einigermaßen vorgewarnt war und Maßnahmen ergreifen konnte. Doch warum gab ausgerechnet bei El Hierro auf den kanarischen Inseln ein Vulkan sein Inneres preis? Die Kanarischen Inseln liegen direkt über einer Zone im Erdmantel, einem so genannten Hot Spot (der möglicherweise weniger „heiß“ als „nass“ ist, aber ... weiter

 

Abgesang und Neubeginn – ILA und Space Film Festival

Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin wirft ihre Schatten voraus, wenngleich die Schatten kürzer sind als in den Vorjahren. Wer wie ich die ILA seit Jahrzehnten besucht, schon seit den Tagen, als sie noch in Hannover-Langenhagen stattfand, kann nur bedauern, dass sie jedes Mal ein wenig mehr gestutzt wird. In Hannover, in der "guten alten Zeit" lief die ILA noch über acht Tage und wurde von bis zu 300.000 Menschen besucht. Die allererste ILA übrigens, seinerzeit in Frankfurt, ... weiter

 

Wie „gerecht“ sind Leistungsanreize an Hochschulen?

Wenn es um Leistungsbewertungen und Leistungsanreize geht, wird oft auch deren (Leistungs-)Gerechtigkeit: „Es ist im Leben immer so, ... weiter

 

Wissenschaftler helfen Lesern, in der Berichterstattung zum Klima Fakten von Fiktion zu unterscheiden

Gastbeitrag von Emmanuel Vincent Während 2016 auf dem Weg ist, 2015 locker als das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen zu übertreffen,  behaupten immer noch einige Schlagzeilen in sonst renommierten Medien, dass „2015 nicht einmal annähernd heißestes Jahr seit Messbeginn war” (Forbes, Jan 2016) oder dass der "Planet sich nicht überhitzt ..." (The Times of London, Februar 2016). Solche Verfälschungen durch die Medien verwirren die Öffentlichkeit und behindern, dass unsere politischen Entscheidungsträger eine gut informierte Perspektive entwickeln und auf Evidenz ... weiter

 

Warum setzt man noch keine Phagen gegen Infektionen ein?

Kennen wir seit Jahren, können wir mitsingen: Osteuropa, lange in Vergessenheit geraten, hochspezifisch, Therapie der Zukunft gegen resistente Bakterien. Das geht jetzt aber schon so lange, dass mich immer wieder Leute fragen, was denn nun wirklich ist mit den Bakteriophagen. Heute hat mich Matthias Warkus auf Facebook wieder einmal wegen des Themas angestupst. ... weiter