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ROSETTA: NavCam-Bild vom 29.7.

Und noch das NavCam-Bild des Kerns vom 29.7.2014, wieder von der Richtung der Zehen aus betrachtet (der große Zeh auf der rechten Seite, da dies ein rechter Fuß ist, auf den man von vorne draufschaut). Ich verstehe ja, wie es dazu kommt, dass wir immer dieselbe Ansicht sehen - die Rotationsperiode ist etwa 12 Stunden. Wenn man immer zur selben Zeit die NavCam betätigt, kriegt man immer dieselbe Seite zu sehen. Eine andere Aufnahmezeit und damit ein anderer Anblick wären ... weiter

 

Stoppt Gewalt im Namen der Religion – Interreligiöser Aufruf gegen die Vertreibung von Christen und gegen die Gewalt im Irak, Syrien, Israel und Gaza

Vor wenigen Tagen hatte ich einen (inzwischen vielfach geteilten) FB-Beitrag auch auf den Blog gestellt, in dem ich darauf aufmerksam zu machen versuchte, dass leider gerade auch das Internet derzeit sehr stark genutzt wird, um Botschaften der Polarisierung und Radikalisierung bis hin zu blanken Falschmeldungen zu verbreiten - mit beobachtbaren Auswirkungen bis in meinen eigenen Freundes- und Bekanntenkreis hinein! So wichtig das Beklagen aber auch sein mag - konstruktive Beiträge zählen noch mehr. Der Nürnberger Religionspädagoge Prof. Johannes Lähnemann hat einen gemeinsamen Aufruf des ... weiter

 

Heute im ZDF: unsere Hochzeit (und dazu eine Stellungnahme)

Vor ca. zwei Monaten habe ich geheiratet und zwar Natalie, deren deutsche Familie aus Schlesien stammt (somit kommen wir quasi beide "aus Polen" ins heutige Deutschland). Im Rahmen der Reihe "37 Grad" hat sich das ZDF für unsere Hochzeit wie auch für zwei weitere interessiert. Die Sendung über alle drei Paare wird heute (Di.) um 22.15 Uhr ausgestrahlt. Unsere Hochzeitsfotos haben wir am Holocaust-Denkmal in Berlin aufnehmen lassen und zwar aus guten Gründen. Die Redaktion von 37 Grad hat so ... weiter

 

ROSETTA: NavCam-Bild vom 28.7.

Hier nun das NavCam-Bild von gestern, das heute publiziert wurde. Die Auflösung ist immer noch sehr niedrig. Wir schauen hier so ziemlich genau aus Richtung der Zehen den Fuß entlang, der Stiefelschaft zeigt nach oben. Der große Zeh ist rechts unten. Irgendwas helles ist da am äußeren Knöchel, also im Bild links - schwer zu erkennen, was es ist. ... weiter

 

Werden bei uns die Arzneimittel knapp?

Die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ ist eine Bastion seriöser Berichterstattung (meistens jedenfalls). Jetzt lese ich in der Onlineausgabe: „Lebenswichtige Medikamente in Deutschland werden knapp. Und niemand weiß, welche Arznei als nächstes fehlen wird“. Politik und Pharmaindustrie, heißt es weiter, reden das Problem klein. Müssen unsere Ärzte also damit rechnen, Patienten nicht mehr angemessen behandeln zu können, weil wir einfach keine Medikamente mehr bekommen? Das wären Zustände, wie man sie sonst nur aus Kriegsgebieten in der dritten Welt kennt. Das macht mir ... weiter

 

ROSETTA: Update des Kometenkernmodells

Auf Basis neuen Bildmaterials hat das Team der Wissenschaftler, die für die OSIRIS-Wissenschaftskamera zuständig sind, ein Update des Modells der Form des Nukleus herausgebracht. Dieses liegt auch als anaglyphe Version vor, die mit rot/blauen bzw. rot/grünen 3D-Brillen betrachtet werden kann. Das Ding ist wirklich ein Stiefel oder eine Socke, und zwar eine rechte. Ferse, Sohle, Zehen, Spann, Schaft mit Knöchel und Wade, alles da. Das Modell zeigt in der Tat einen flachen Krater über dem Fußrücken in Höhe des dritten ... weiter

 

Heilige-hehre Prinzipien schlechter Lehre an der Uni

Ab und an muss ich gegen „Lehre“ ätzen. Ich habe darüber schon 2007 eine längere Kolumne geschrieben, die finden Sie im neuen Sammelband Dueck’s Jahrmarkt der Futuristik. Professoren haben bestimmte ästhetische Prinzipien, nach denen sie ihre Vorlesungen gestalten. Diese Prinzipien sind Teil der Kultur der Lehre. Es ist für Professoren nicht unkritisch, eigenmächtig anderen Prinzipien zu folgen. Ich nenne ein paar. Habe ich welche vergessen? •    Abstraktion •    Redundanzfreiheit und exakte Terminologie •    Viel Stoff •    Zuerst alle Werkzeuge bereitstellen, ... weiter

 

ROSETTA: NavCam-Bilder vom 25-27.7.

Auf dem Rosetta-Blog der ESA sind die Bilder der Rosetta-NavCam vom Freitag bis zum Sonntag hinterlegt worden. Heute (Montag, 28.7.) ist der Abstand vom Kern auf nur noch rund 2000 km geschrumpft. Im Folgenden meine Versuche der Nachbearbeitung. Bin ich eigentlich der Einzige, der sich an sowas versucht? ... weiter

 

Das Konzept der QALY: Wenn Gesundheitsökonomie auf Medizinethik trifft

Ein Jahr nach seiner Nierentransplantation zieht mein Nachbarblogger Lars Fischer eine Zwischenbilanz und schreibt: “Was man sich klar machen muss ist einfach, dass man nach einer Transplantation nicht wieder gesund ist. Im Gegenteil. Der Vorteil ist einfach, dass man sich nicht so * fühlt und vor allem der Allgemeinzustand für eine ganze Weile nicht schlechter wird. Das ist schon viel wert.” *von mir eingefügt Das ist schon viel wert. Das ist zu vage für den Gesundheitsökonom einer Krankenkasse, der eine ... weiter

 

Kein Markt und miese PR – Tierwohl am Ende

Innerhalb von zwei Tagen gingen Anfang letzter Woche drei Jahre meiner Blog-Tätigkeit zum Thema Tierwohl den Bach runter. Da kann man schon mal frustriert sein. Natürlich kann man aus der Wut heraus auch erstmal die Verbraucher hauen, die das offensichtlich nicht bezahlen wollten. Meiner Meinung nach ist das aber viel zu einfach. Alles begann mit der Meldung über das Ende der Aktion Tierwohl von Westfleisch. Das kam nicht gerade aus heiterem Himmel. Obwohl die unter diesem Label produzierten Produkte im ... weiter

 

50 Jahre IAYC – aktuelles Camp in .at

Das International Astronomical Youth Camp (IAYC) wird dieses Jahr ein halbes Jahrhundert alt. Die 50ste Sommerschule dieser Art ist gerade seit einer Woche im Gange. Drei Wochen lang jeden Sommer, irgendwo in Europa ... da treffen sich Jugendliche aus aller Welt (und das meine ich ganz buchstäblich, nicht übertrieben) und bestaunen den Sternhimmel nachts, während tags die Köpfe rauchen, wenn man versucht, den Geheimnissen des Universums mit modernen wissenschaftlichen Methoden auf die Spur zu kommen: da wird gerechnet, gezeichnet, Tafeln ... weiter

 

Das heutige APOD für die Freundinnen von Pony-Postern

Das heutige APOD zeigt den Pferdekopfnebel, eine 1500 Lichtjahre entfernte Dunkelwolke, die einen Teil des rötlich leuchtenden Emissionsnebels IC 434 verdeckt. Weshalb der Pferdekopfnebel so heißt, ist ziemlich offensichtlich. IC 434 findet man am linken der drei Sterne, die den auffälligen Gürtel von Orion bilden. Das APOD-Bild ist eine Kompositaufnahme einer Infrarotaufnahme aus dem Hubble-Space-Telescope-Archiv und Aufnahmen mit Blau-, Rot-, Grün und H-Alpha-Filter des Observatorio Astronómico de Córdoba in Argentinien. Nach meinem Dafürhalten ist die Bearbeitung vielleicht ein klein wenig ... weiter

 

Auf dem Weg in eine andere Moderne: Warum die Alten studieren – und die Jungen das gut finden sollten

Michaela Brohm Vorbemerkung: Wie man lange lebt. Glauben wir dem britischen Anthropologen Ashley Montagu, so ist es die Idee des Lebens, jung zu sterben – und das so spät wie möglich. Und wie das? Wie stirbt man so spät wie möglich? Da helfen uns junge, katholischen Nonnen: Sie wurden beim Eintritt in ein Kloster aufgefordert, ihre persönliche Lebensgeschichte aufzuschreiben: Eltern, Geschwister, Schule, Freunde, Entscheidungen und, und, und. Es ist das Jahr 1930 und wir sind in den USA. Über sechzig ... weiter

 

Wie die Unesco mit dem Label “Weltkulturerbe” unsere Städte zerstört …

..., erklärt der italienische Journalist Marco d'Eramo in einem erfrischend polemischen Artikel in der Wochenendausgabe der taz. Pulsierende Städte seien dem tödlichen Fluch des Tourismus preisgegeben, sobald sie den Unesco-Titel "Welterbe der Menschheit" erhielten, so sein Credo. Der Wunsch, das „Erbe der Menschheit haltbar zu machen“ gehe zwangsläufig einher mit der Verhinderung von weiterer Entwicklung. Die Akropolis von Athen, die bewundernswerte Mischung aus Antike, Barock und Manierismus in Rom, das Centre Pompidou in Paris, all das wäre mit dem Welterbe-Titel ... weiter

 

Was mich hier (auf Facebook & im Netz allgemein) nervt

Wie wohl die meisten Menschen mit Herz gehen auch mir die Nachrichten aus Gaza und Israel, aus Syrien, dem Irak sowie der Ukraine emotional nahe. Die neuen Medien, die uns mit immer neuen Meldungen und Bildern zuschütten, tun ihr übriges. TRAURIG finde ich es jedoch, wie viele Freundinnen und Freunde nur noch für eine Seite Partei ergreifen und oft völlig einseitige, verletzende und wiederum aufpeitschende Nachrichten weiterverbreiten - manchmal sogar Falschnachrichten und übelste Verschwörungstheorien. Und klar ist doch: Der Nachrichtenstrom ... weiter