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Gibt es das Leib-Seele-Problem gar nicht? Oder: Eine Hommage an mein Studium bei Thomas Metzinger

8. Juni 2016 von Stephan Schleim

Frank Rösler, Vorreiter der Neurokognitionsforschung, hält das ›Leib-Seele-Problem‹ für eine »irrige Idee«. Jagen Philosophinnen und Philosophen nur einem Gespenst hinterher? Nicht so schnell, Herr Rösler! ... weiter

 

Warum verbreitet sich Hass im Netz?

22. April 2016 von Stephan Schleim

Wissenschaftler diskutieren die Verbreitung von Ausländerfeindlichkeit. Insbesondere Hasskommentare in den neuen Medien stehen im Zentrum ihrer Aufmerksamkeit. Dabei wird häufig über Gefühle und deren Ansteckungsgefahr spekuliert. Ihren Ursachen nähert man sich dabei aber nicht. Meiner Meinung nach äußert sich in der Wut – oft berechtigte – Angst vor Ausgrenzung. Ein Plädoyer für mehr Solidarität. ... weiter

 

Sexuelle Lust – Wie Wissenschaft das Phänomen verschiebt

18. April 2016 von Stephan Schleim

Zärtlichkeit zu zweit: schöner als Masturbieren im Hirnscanner. Quelle: Jörg Brinckheger  / pixelio.de

Wie oft wünscht der Chefredakteur eines populären Wissenschaftsmagazins seiner Leserschaft »gute Gefühle«? In diesem Fall geht es sogar um das Titeltheme weibliche Sexualität. Leider erfahren wir in Folge vor allem etwas über gestörte Sexualität. Analog zur Positiven Psychologie setze ich mich daher für positive Sexualität ein. Die Wissenschaft reduziert das Phänomen auf das, was sie einfach messen kann. So kommt es dann zur wenig anregenden Masturbation im Gehirnscanner. ... weiter

 

Nette Nachbarn werden Henker? Was wissen wir wirklich von Milgrams Experimenten

5. März 2016 von Stephan Schleim

Die Milgram-Experimente gehören zu den bekanntesten Versuchen aus der Psychologie. Oft werden Sie herangezogen, um menschliche Gräueltaten zu erklären: Unter den richtigen Voraussetzungen würde jeder zum Mörder. Doch stimmt diese Darstellung überhaupt? Testen Sie Ihr Wissen hier bei MENSCHEN-BILDER. ... weiter

 

Menschliche Sexualität – was wissen wir wirklich?

13. Februar 2016 von Stephan Schleim

Aktuelle Zahlen aus den USA: Vaginalen und oralen Geschlechtsverkehr haben nahezu alle Befragten ausprobiert. Beim Analverkehr waren es etwa ein Drittel (Frauen) bis die Hälfte (Männer). Mindestens einen Kontakt mit gleichgeschlechtlichen Partnern gaben sechs (Männer) bis zwölf Prozent (Frauen) an.

Sexuelle Vorlieben werden häufig als genetisch determiniert angesehen. Dabei sprechen wissenschaftliche Befunde für einen starken gesellschaftlichen Einfluss. Sind Sie wirklich frei in der Wahl ihrer Sexualpartner? Es ist erstaunlich, wie wenig wir über uns selbst wissen. ... weiter

 

Vom Nachteil, »Homosexuell« zu sein

20. Januar 2016 von Stephan Schleim

Herrenliebe, liebe zwischen Männern, als Alternative für den Begriff Homosexualität. (Foto des Autors)

Woher stammt die Unterteilung in Hetero-, Homo-, Bi- und Transsexuell? Lassen Sie sich von den griechisch-lateinischen Wörtern nicht täuschen. Die Menschheit kam die längste Zeit ohne sie aus. Warum geben wir sie nicht endlich auf, anstatt jetzt zu lehren, alles sei »okay«? ... weiter

 

Gedanken über die Seele

25. Dezember 2015 von Stephan Schleim

Einladung zum Nachdenken über die Seele. Hier mit einem Sonnenuntergang auf der niederländischen Insel Texel, der mich im Frühjahr inspirierte.

Wer erklärt den Menschen? Brauchen wir dafür eine Seele? In der neuen Ausgabe von Gehirn&Geist wird von der Idee einer immateriellen Seele Abstand genommen. Diesen Standpunkt kann man vertreten, doch die genannten Begründungen halte ich für zweifelhaft. ... weiter

 

G8, G9? Das Leben als Experimentierwiese

26. April 2015 von Stephan Schleim

Schulreformen sind umstritten. Liegt das an den Gefühlen der Betroffenen oder daran, dass hier etwas Wichtiges auf dem Spiel steht? Die jüngste Reform des Gymnasiums wird nun stückweise zurückgedreht – und der Beitrag der Wissenschaft scheint enttäuschend. ... weiter

 

Lasst die Studierenden in Ruhe!

6. Februar 2015 von Stephan Schleim

Lehre braucht Freiheit. Lasst die Studierenden nicht die Systemfehler ausbaden. Meine Reaktion auf eine Diskussion auf ZEIT-Online. ... weiter

 

Das Internet macht vergesslich! Sokrates wusste schon lange, was Harvard-Psychologen jetzt herausgefunden haben

28. Juni 2014 von Stephan Schleim

Das Internet hat unsere Möglichkeiten zum Nachschlagen von Informationen multipliziert, macht uns aber auch abhängig. Psychologen haben in einer Studie herausgefunden, dass wir zudem Wissen eher vergessen, wenn wir davon ausgehen, dass ein Computer es speichert. Tatsächlich hat Sokrates sich vor zirka 2400 Jahren schon ganz ähnlich geäußert – und zwar über die Schrift. ... weiter