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Spanien: Über das Machtmotiv, Kolonialmächte und Fußball

20. Juni 2016 von Michaela Brohm

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Michaela Brohm Als „Konquistador-Muster“ bezeichnet der US-amerikanische Motivationsforscher McClelland (1975) ein Verhalten, das rücksichtslos daher kommt, um andere zu dominieren. Benannt ist es nach den spanischen Eroberern der Kolonialzeit, die stellvertretend für die übrigen Kolonialmächte stehen, und deren Verhalten genau das in diesem Muster beschriebene brutale, auf Prestige, Reichtum und Gewalt angelegte Muster zeigt. Verankert ist es im Machtmotiv des Menschen. „Peru shocked Brazil“ titulierten US-amerikanische Seiten kürzlich im Netz. Brasilien, hoch gehandelt als potenzieller Copa-America-Sieger scheitert an Peru, dem... weiter

 

Heiße Leistung – kalte Leistung: Warum wir Leistung neu denken sollten

22. Mai 2016 von Michaela Brohm

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Michaela Brohm Wertvoller Zustand: Wir sind wach, selbstaufmerksam, nehmen andere Menschen wahr und denken über die Auswirkungen unseres Verhaltens nach. Reflexion meint genau dieses Nachdenken über das Selbst, die eigenen Handlungen und Handlungskonsequenzen. Und dafür braucht es Zeit. Eine ruhige Zeit des Denkens. Erstaunlich ist, dass das Maß der Reflexion mit der Leistungsstärke zusammenhängt: In einer aktuellen Studie untersuchten wir den Einfluss der Reflexionsfähigkeit auf die Leistungsmotivation und fanden bedeutsame Zusammenhänge: Von der Grundschule bis hin zum Abitur (N=654) zeigten... weiter

 

Erste Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Positiv-Psychologische Forschung (DGPPF)

3. Mai 2016 von Michaela Brohm

Einladung zur Teilnahme an der Konferenz State of the Art Zum Stand der positiv-psychologischen Forschung im deutschsprachigen Raum Ganz herzlich laden wir alle SciLogs-Leser/innen ein, an der ersten Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Positiv-Psychologische Forschung (DGPPF) teilzunehmen. Sie wird vom 19. – 21. Mai 2016 an der Universität Trier stattfinden. Die Deutsche Gesellschaft für Positiv-Psychologische Forschung ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund mit dem Zweck der Förderung und Verbreitung der wissenschaftlichen Positiven Psychologie. Es geht dabei insbesondere um positive Emotionen, Engagement, stärkende Beziehungen, Sinnerleben und Wirksamkeit.... weiter

 

Sich selbst motivieren – über Willenskraft und energetisierende Menschen

11. Februar 2016 von Michaela Brohm

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In diesem Interview geht es um die Geheimnisse der Selbstmotivierung: Warum ist Motivation wichtig und wie schaffen wir es, uns selbst zu energetisieren? Das Interview führte Julian Greve mit mir in der Print Media Academy, Heidelberg, während der Bundesfachkonferenz Sprachen (November 2015). Den youtube-Link finden Sie hier. Print Media Academy, Heidelberg Interview: Julian Greve Aufzeichnung während der Bundesfachkonferenz Sprachen, November 2015. ... weiter

 

‘Deutsche Gesellschaft für Positiv-Psychologische Forschung’ gegründet

3. Dezember 2015 von Michaela Brohm

  Im Oktober 2015 gründeten wir in Trier die Deutsche Gesellschaft für Positiv-Psychologische Forschung (DGPPF). Die DGPPF ist eine Vereinigung der in Forschung und Lehre im Kontext der Positiven Psychologie tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener wissenschaftlicher Fachdisziplinen und Forschungskontexte. So geht es beispielsweise um positiv-psychologische Bezüge in der Architektur, Arbeit, Bildung, Erziehung, Gesundheit, Kunst, Literatur, Medizin, Musik, Philosophie, Psychologie u. a. Sie ist somit ein interdisziplinärer Forschungs- und Lehrverbund, der die Förderung der wissenschaftlichen Positiven Psychologie anstrebt. Daher wollen wir in... weiter

 

Motiviert studieren

30. September 2015 von Michaela Brohm

Michaela Brohm Jetzt ist es da. Vielleicht ist es das Nützlichste, was ich je geschrieben habe. In "Motiviert studieren" habe ich zentrale, anwendungsorientierte Impulse der Leistungsmotivations-, und Volitionsforschung (Forschung zur Willenskraft) zusammengefasst. Hier die kommentierte Gliederung: Basics: Motivation kommt zu dem, der sie ruft ... weiter

 

Abenteuerland: Im Rausch psychischer Energie

17. September 2015 von Michaela Brohm

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Michaela Brohm Voller Energie. Voller starker und permanent fließender Energie. Gemeint ist die psychische Energie; also die Fähigkeit, psychische Arbeit zu verrichten. Auch wenn uns das eventuell zu physikalisch anmutet, an Freuds „psychischen Apparat“ mit zirkulierender Energie erinnert und wir Maschinenmodelle angesichts der Interpretation menschlichen Verhaltens für viel zu schlicht halten (wie ich auch), so können wir doch vielleicht zu dem Schluss kommen, dass die Vorstellung, es gäbe so etwas wie psychische Energie, anzieht, ja, vielleicht berauscht. In einem hypothetisch... weiter

 

Das große JA! Vier Schritte zu starkem Sinn-Erleben

10. Juli 2015 von Michaela Brohm

  Michaela Brohm Ist das was wir tun persönlich relevant, bereichernd und plausibel? Viele erleben ihr Tun anscheinend eher als sinnlos. Rund 20 % der Gesamtbevölkerung leiden, so der Begründer der Logotherapie Viktor Frankl bereits in den späten vierziger Jahren, an einer noogenen Neurose - also einer aus dem Geist entstehenden, mit Sinnverlust einher gehenden, nicht auf psychische oder physische Ursachen basierende Neurose. Eine Sinnlosigkeitsneurose sozusagen... ... weiter

 

Meisterwerker oder die Motivation für kognitive, emotionale und psychosoziale Entwicklungen

11. Juni 2015 von Michaela Brohm

Michaela Brohm Meisterwerker® ist ein kognitiv-verhaltensorientiertes Trainingsprogramm, welches Antworten auf die Frage zu geben sucht, warum sich manche Menschen deutlich wahrnehmbar entwickeln, während andere still zu stehen scheinen. Warum also arbeiten einige kontinuierlich an ihrer Entwicklung, während andere sich eher von einem spontanen Impuls zum nächsten treiben lassen? Welche Ansätze fruchten wirklich, um kognitive, emotionale und psychosoziale Entwicklungen anzustoßen?® ... weiter

 

Wie man sich ins Tun verliebt. Über intrinsische Motivation und innige Beziehungen

24. Mai 2015 von Michaela Brohm

Michaela Brohm Eine Schriftstellerin steht nachts auf einer New Yorker Brücke – nehmen wir einfach an, es war die Brooklyn Bridge – und schaut einem fremden Mann vier Minuten in die Augen. Dieser Blick ist das abenteuerliche Finale eines Selbstversuchs der mit 36 Fragen in einer Bar begann und zum Ziel hat, dass sie sich ineinander verlieben. Detailliert schilderte die Schriftstellerin, Mandy Len Catron, kürzlich dieses aufregende Experiment in der New York Times. Was dubios klingt, hat zuvor im Labor des Psychologen Arthur Aron geklappt: Wildfremde Menschen verliebten sich ineinander – unter Anweisung. Und hier meine leicht riskante These: Wenn es tatsächlich klappt, dass spezifisches Verhalten (hier provoziert durch die Versuchsanweisungen) Verlieben begünstigt, und wir dieses Verhalten auf unsere Aktivitäten übertragen würden, hätten wir fast alle Motivationsprobleme gelöst. ... weiter