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Swarowski-Kristalle vom ÖWF sollen zur ISS fliegen

9. September 2014 von Susanne M. Hoffmann

Am 28. August überreichte das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) drei Tiuterra Kristalle an die italienische ESA-Astronautin Samantha Cristoforetti. Sie wird im November zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegen, um dort 6 Monate lang zu forschen.Mit im Gepäck hat sie drei Swarovski-Kristalle, in die Gesteinsproben aus der ganzen Welt und ein Mars-Meteorit eingebettet sind. Möglich macht das ein eigens entwickeltes Verfahren des bekannten Kristallherstellers. Die Gesteinsproben hatte das ÖWF 2013 während der World Space Week, die jährlich von den Vereinten Nationen ausgerufen... weiter

 

“enjoy physics” mit James Bond und im alten Schloss

26. August 2014 von Susanne M. Hoffmann

Heidelberg, älteste Universitätsstadt Deutschlands war dieses Jahr Gastgeber der jüngsten Physikerinnen und Physiker aus aller Welt. Die International Conference for Physics Students (ICPS, webseite der Verantstaltung) wird federführend organisiert von der Nachwuchsgruppe der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, der jDPG. In enger Zusammenarbeit mit dem DPG-Vorstand und der Verwaltung der Uni Heidelberg wurde ein einwöchiges, sensationelles Programm ausgerichtet, das in den Geisteswissenschaften seinesgleichen sucht. Der Vorsitzende der DPG, Herr Prof Dr Eduard Krubaski, lobt seine Jugendgruppe dementsprechend in den Himmel. Den jungen... weiter

 

Sidewalk-Astronomy Berlin

10. August 2014 von Susanne M. Hoffmann

Insgesamt zeigen sich die Veranstalter sehr zufrieden: "Etwa die Hälfte ist Laufkundtschaft", sagt Oliver Hanke von der WFS, "die andere Hälfte hat es aus den Medien erfahren und kommt gezielt hier her". In der Tat haben mehrere Radiosender tagüber das Happening angekündigt, haben die Zeitungen darüber geschrieben und hat die Tagesschau wohl angeblich auch etwas gezeigt. Super, dass die Astronomie im Sommer mit solchen Events etwas Interesse wecken kann. In den ca. 3 Stunden, die ich auf dem Platz war,... weiter

 

Straßenastronomie in BERLIN

2. August 2014 von Susanne M. Hoffmann

save the date: Nächste Woche, am Samstag, dem 09. August von 17 Uhr bis 23:55 Uhr (MESZ, nehm ich an), bieten die Berliner Hobby-Astros eine große Aktion an: In Tradition von "für'n Jroschen den Mond" zeigen sie (inzwischen gratis) mit ihren Teleskopen alles, was so am Himmel kreucht und fleucht, so es nicht dicke Gewitterwolken sind. "Nun kann ich es ja verraten," schreibt der Blog über das Strassenastronomie-Event in Berlin : Da "...  können alle Berlinerinnen und Berliner in den... weiter

 

50 Jahre IAYC – aktuelles Camp in .at

28. Juli 2014 von Susanne M. Hoffmann

Das International Astronomical Youth Camp (IAYC) wird dieses Jahr ein halbes Jahrhundert alt. Die 50ste Sommerschule dieser Art ist gerade seit einer Woche im Gange. Drei Wochen lang jeden Sommer, irgendwo in Europa ... da treffen sich Jugendliche aus aller Welt (und das meine ich ganz buchstäblich, nicht übertrieben) und bestaunen den Sternhimmel nachts, während tags die Köpfe rauchen, wenn man versucht, den Geheimnissen des Universums mit modernen wissenschaftlichen Methoden auf die Spur zu kommen: da wird gerechnet, gezeichnet, Tafeln... weiter

 

babylonische Entdeckung: “astronomische Zahlen”…

20. Juli 2014 von Susanne M. Hoffmann

... sind nicht schon immer riesengroß! Auch sie haben klein angefangen. Dass es ein Astronom war, der nun auf Tontafeln die bisher größten Zahlen des Altertums entdeckt hat, ist hingegen eher Zufall, denn im alten Babylon waren solche Zahlen eher ein Resultat hochentwickelter Mathematik. Die heutige Redensart, dass "astronomisch" metaphorisch für "(gehoben) unermesslich; (bildungssprachlich) exorbitant; (oft emotional) riesig; (umgangssprachlich emotional) kolossal, sagenhaft" (Zitate aus dem Duden) zu nutzen, entspringt ganz offensichtlich dem modernen Denkstil von einem riesengroßen Universum, unvorstellbar gigantischen... weiter

 

Wie wird ein historisches Buch reproduziert?

11. Juli 2014 von Susanne M. Hoffmann

Jahrhunderte alte Bücher kann man manchmal gar nicht mehr richtig aufschlagen, d.h. man kann sie nicht platt drücken und auf einen Scanner legen, um den Inhalt zu digitalisieren. Da gehen die Probleme schon los: Man braucht alternative Verfahren. Das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte hat z.B. eine eigene Konstruktion gebaut, bei dem ein Glaskeil aus zwei Platten in verstellbarem Winkel das Buch so weit es geht offen halten und gleichzeitig plätten, so dass es man dann Seite für Seite abfotografieren kann. Andere... weiter

 

Zu Besuch bei Albireo in Köln

6. Juli 2014 von Susanne M. Hoffmann

Der Fax. des historischen Goldbach-Himmelsatlanten letztes Jahr war eine Qualitätssensation. Jetzt hat der Albireo-Verlag ein nächstes Projekt: Doppelmayr (1742). Der ist farbig, großformatig (53 x 34 cm²) und daher noch viel komplizierter in der Reproduktion: Modernste Bildbearbeitung der Werbeindustrie, Digitalisierungsverfahren moderner Archive, hochwertige Papierauswahl und das Herzblut einer kleinen Gruppe von super-erogatorischen Menschen kommen hier zusammen. Das Ergebnis wird ein Buch sein, das zwar eine Reproduktion ist, aber sich fast so anfühlt wie ein Original. So geht's: Man nehme: einen... weiter

 

Liber instrumentorum iconographicus – Raketen der Renaissance

29. Juni 2014 von Susanne M. Hoffmann

Ein Maschinenbuch ... genauer gesagt: eine Sammlung von "technischen Zeichnungen" des 15. Jahrunderts. Man erkennt klar den graphischen Stil der Zeit: keine Zentralperspektive, aber stets mit der Botschaft, dass das Abgebildete tatsächlich funktionieren soll. Es scheint, die Dinge seien in Funktion abgebildet. Das so genannte Buch von Johannes Fontana (ca1390-ca1455) ist eine ungeordnete Zusammenstellung von verschiedenen Geräte-Abbildungen. Da fliegt wirklich alles durcheinander: Kriegsmaschinen, verschiendenste Sorten von Springbrunnen, eine Wasserleitung, Kombinationschlösser, wie man sie heute von Fahrrädern kennt, Burgen, Verteidigungsanlagen, Spielzeuge... weiter

 

Praxistest: russisches Dekoteleskop ./. westliches Werbeprodukt

8. Juni 2014 von Susanne M. Hoffmann

gestern Abend hab ich einmal den Test gemacht: zwei kleine Teleskope, beide nicht wirklich für Spechtelmeister. Welches ist besser? Das eine habe ich mir 2012 aus Sibirien als Souvenir mitgebracht, das andere war sozusagen ein "Werbegeschenk", d.h. für umera zehn Euronen mehr bei irgendeiner Bestellung im Versandhandel hinzukaufbar. Das zweite ist also im Grunde dafür gedacht, dass Eltern mit astro-interessierten Kids für ihre Kinder ein billiges Spielzeug kaufen können: Dieses Linsenteleskop sollte also zur Beobachtung einsetzbar sein ... sozusagen, um... weiter