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Unter Planetariern

09. Mai 2012, 15:35

Neben allgemeinverständlichen Büchern hat das Planetarium Hamburg bei meiner frühen astronomischen Sozialisation eine wichtige Rolle gespielt. Ich kann es zeitlich nicht genau eingrenzen, aber es muss in den frühen 1980er Jahren gewesen sein, dass ich meine Eltern fast jeden Freitag (?) zu den populärwissenschaftlichen Vorträgen verschiedener Wissenschaftler ins Planetarium schleifte.

Die Details erinnere ich ebenfalls nur noch verschwommen: Wurden bei diesen Vorträgen tatsächlich noch Dias projiziert? Was waren eigentlich die Themen? Was ich noch erinnere ist (a) ein  » weiter

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Über die allmähliche Verfertigung der Wissenschaft beim Bloggen

06. Mai 2012, 21:30

Ich habe die bisherigen Beiträge zum Bloggewitter "Bloggen und Karriere: Unvereinbar?" mit Interesse gelesen; dass ich mich jetzt spontan doch noch selbst mit einem Beitrag beteilige, liegt daran, dass ich einen der für mich persönlich wichtigsten Gründe, zu bloggen, bislang noch vermisse.Bloggen und Karriere - Unvereinbar?

Ich habe schon lange vor Blog-Zeiten Texte geschrieben, um meine Gedanken zu ordnen. Als ich mich z.B. für meine Doktorarbeit in ein für mich neues Thema (Supergravitation!) einarbeitete, habe ich immer direkt aufgeschrieben, was ich da neu verstanden hatte. Umgekehrt war für mich die Fähigkeit, ein Thema nachvollziehbar und verständlich beschreiben zu können, ein wichtiger Indikator dafür, ob ich es hinreichend verstanden hatte. Auf Lücken in meinem Verständnis » weiter

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Weltraumtechniksinfoniejazz

23. März 2012, 21:30

Eigentlich war ich gestern aus ganz anderen Gründen am ESTEC in Noordwijk, dem Technologiezentrum der europäischen Weltraumagentur ESA. Aber dann hat unser Betreuer uns noch vorgeführt, worin seine Hauptarbeit besteht, und das war dann doch zu faszinierend, um nicht darüber zu bloggen. "Concurrent design" heißt das Stichwort - und es geht darum, wie neue Satellitenmissionen, aber z.B. auch Trägersysteme und andere weltraumtaugliche Systeme entwickelt werden.

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Einstein verstehen Teil III: Gleichzeitigkeit

13. März 2012, 22:35

Dies ist Teil III einer Online-Einführung in die Spezielle Relativitätstheorie, die hier im Blog einen "Testlauf" absolviert und später – u.a. durch Feedback der Blogleser verbessert – ein Teil des Webportals Einstein Online werden soll. Nähere Informationen zu den Hintergründen finden sich in Einstein verstehen: Ein Blogexperiment, Teil I. Bislang geht es in der Einleitung noch um die "Vorarbeiten", genauer: um die Beschreibung von Raum, Zeit und Mechanik, wie sie in der klassischen Physik gültig ist. Wenn es dann zur Speziellen Relativitätstheorie weitergeht, werden wir eine Reihe der hier eingeführten Konzepte übernehmen, einige allerdings modifizieren.

[Bislang sind online: Teil 1, Teil 2, Teil 3]

Im ersten Teil hatte ich Grundlagen der Beschreibung des Raums eingeführt. Im zweiten Teil war es um die Grundlagen der Zeitmessung gegangen, insbesondere um den Begriff der Gleichmäßigkeit und um Uhren. Auch in diesem Abschnitt bleiben wir weitgehend auf dem Boden der klassischen Mechanik, beschäftigen uns aber mit einem Thema, das vor der Wende zum 20. Jahrhundert eher stiefmütterlich behandelt wurde: mit der Gleichzeitigkeit.  » weiter

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Einstein verstehen Teil III: Hintergrundseite

13. März 2012, 22:34

Dies ist die Hintergrundseite zum Blogeintrag Einstein verstehen Teil III: Gleichzeitigkeit. Wie dort beschrieben, hat die Seite mehrere Funktionen: Sie versammelt ein par zusätzliche Textteile, in denen Aussagen aus dem Haupttext genauer erklärt werden, und sie zeigt die ursprüngliche Version des Blogeintrags – vor Einarbeitung etwaiger Änderungen, die sich aus den Kommentaren der Leser ergeben haben. Abweichend vom Vorgehen in den ersten beiden Teilen gilt diesmal aber: Kommentare zum Haupttext, die ich dort nicht veröffentlicht habe, da sie der Schritt-für-Schritt-Erklärung vorgreifen oder in anderer Weise unkonstruktiv oder unangemessen sind, finden sich nicht mehr auf der Hintergrundseite (die lief letztes Mal über!), sondern extern auf einer Unterseite meiner Webseiten am Albert-Einstein-Institut. » weiter

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Exoplaneten und Minimal-Recherche

08. Februar 2012, 20:55

In meinem letzten Beitrag "Neuer Exoplanet - wer ist der Entdecker?" hatte ich ein Beispiel dafür beschrieben, wie man wichtige Teile der Story verpassen kann, wenn man sich zu sehr auf wissenschaftliche Pressemitteilungen verlässt. Es war dort um einen möglicherweise lebensfreundlichen Exoplaneten gegangen, der in einer ganzen Reihe von Medien als Neuentdeckung gemeldet wurde - ein Artikel einer anderen Forschergruppe vom Ende letzten Jahres geriet dabei irgendwie unter die Räder.

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Neuer Exoplanet - wer ist der Entdecker?

04. Februar 2012, 01:00

"Ein gemütlicher Felsbrocken", so titelt die Süddeutsche Zeitung von heute (3. Februar, online hier), und berichtet von der Entdeckung des Exoplaneten GJ 667Cc – eine so genannte Supererde und damit per Definition massereicher als unser Heimatplanet, aber möglicherweise durchaus mit flüssigem Wasser, sprich: mit Voraussetzung für Leben, wie wir es kennen. Aber wird da wirklich über die Entdeckung berichtet? Das ist weit weniger klar und betrifft unter anderem ein deutlich allgemeineres Problem der Art und Weise, wie Wissenschaftler ihre Ergebnisse heutzutage veröffentlichen. » weiter

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Universelle Bestandsaufnahme

01. Januar 2012, 23:10

Wie nach Ende eines Jahres üblich, ist es Zeit, Bilanz zu ziehen. Zu diesem Jahreswechsel ist meine Bilanz etwas größer ausgefallen: Ich habe mich daran gemacht, grafisch darzustellen, was es so alles an Energie gibt im Universum. Anlass der Übung ist ein Astronomiekurs, den einige Kollegen und ich Anfang 2012 für Lehramtsstudenten halten; das Ergebnis dürfte aber von allgemeinerem Interesse sein. Die Zahlenwerte habe ich aus dem Artikel The Cosmic Energy Inventory von Masataka Fukugita und Jim Peebles, entnommen, erschienen 2004 im Astrophysical Journal (Bd. 616, S. 643ff.). Stil und Aufbau der Grafik habe ich von der Radiation Dose Chart übernommen, die Randall Munroe (xkcd) kurz nach der Kernschmelze in Fukushima erstellt hatte. » weiter

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