Warum ich Chemie studierte
"Ihhhh Chemie, das konnte ich nie!" - mit größtmöglichem Abscheu schleuder(te)n mir beständig Freunde, Bekannte und sogar Verwandte ihr komplettes Unverständnis entgegen. "Wie kannst/konntest Du das nur studieren?" Ganz ehrlich, während des Studiums und danach habe ich mich das selbst oft gefragt, aber wohl aus ganz anderen Gründen.
Warum ich das gerade jetzt erzähle und mal so off-topic aus dem Nähkästchen plaudere? Nun, wie gestern bereits gebloggt, gibt es da diese unerwartet erfolgreiche #IamScience-Serie mit inzwischen 400+ teilnehmenden (Ex-)Forschern (hier der neue tumblr-blog von Kevin dazu), bei der ich hiermit mitmache.
Warum also habe ich Chemie studiert, ...
Meine grundsätzliche naturwissenschaftliche Begeisterung wurde, denke ich, insbesondere von zwei Faktoren gefördert. 1. Mein Vater vermisste wohl einen Jungen und hat mir als jüngster von vier Mädchen sägen, bohren, schrauben, schreinern, entwerfen, basteln etc. beigebracht und mich für's Segelfliegen mitsamt dessen Theorie begeistert. 2. Ich ging auf ein Mädchengymnasium und dort gab es eine begeisternde Mathelehrerin, die ab und an Alumnis, die etwas Naturwissenschaftliches studiert hatten, einlud. Das hat animiert (danke Frau Böhmer!).
Geschrieben in Allgemein | 3 Kommentare | 0 Trackbacks | Permalink





