Migranten, psychologisch

10. September 2015 von Arvid Leyh in Allgemein, Orientierung

Braincast 340

Wer seine Heimat verlässt, hat es schwer, denn woanders ist es … anders. PTSD und Psychosen sind nicht seltene Folge und auch die Bewohner des Ziellandes stehen vor Herausforderungen. Ein Jubiläums-Braincast mit hoher Schwerkraft, aber mit Verlosung.




MP3 File Dauer: 15:00 min

Hier der angesprochene Link zum Science-Artikel über die künftige Demographie der Industrienationen (paywall).
 Und der zum GuG-Artikel Von der Last, ein Fremder zu sein (frei).
 Und zum Ärzte-Cover Schrei nach Liebe von den Goldiges.

SHOWNOTES
Tja, da ist mal ein Jahr weg, und prompt versiegt meine Quelle für podsafe Musik. Musik alley, vorher mevio, vorher das podsafe music network, ist fort. Im Bestand allerdings sind Third Drone von Jeff Rosina – ziemlich gelungen und passend. Heaven to earth von Kalderen ist gleichfalls ungespielt und bleibt angenehm ruhig. Ich hoffe, Sie finden Sie noch irgendwo.


3 Kommentare zu “Migranten, psychologisch”

  1. Dr. Webbaer Antworten | Permalink

    Ich will die Sache mit den fremden Kulturen auch nicht weiter ausführen, verweise stattdessen auf die Episode 127 mit dem schönen Titel 'Hell is other People' [1], oder auf die Episoden 253 und 54 über Vorurteile. - Wollten wir jemals zwischen summieren, ist das Dasein als Flüchtling ein einziges großes Elend, in der Heimat konnten sie nicht bleiben, die Flucht selbst ist oft mit vielen Ängsten und Entbehrungen verbunden, und die Sicherheit am Ziel ist keine. Auch nicht mit Asylstatus.

    Sie müssen derartige Wanderungsbewegung auch kulturalistisch [2] betrachten, Neomarxismus wirkt hier nicht ersetzend, zumindest dann nicht, wenn es um Handhabe der Bewegung, gar Lösung geht.
    Versuchen Sie mal zu verstehen, warum genau sich wer von A nach B bewegt, die Antwort darauf evoziert nicht direkt dazu von Flüchtlingen zu reden oder zu schreiben, sondern von Gründen für die Emigration.
    Die Richtung der Migration ist zudem wichtich, es gibt E- und Immigranten, der Schreiber dieser Zeilen ist bspw. zweifacher Remigrant bzw. "Remigrant", wobei die Anführungszeichen ein gewisses Mischverhältnis seiner Herkunft meinen.

    Ansonsten, als bundesdeutsch Gut-Meinender haben Sie sich ja nun schon zur Genüge aufgelöst, noch besser könnten Sie dies, wenn Sie dem eigentlichen Grund dieser zeitgenössischen Wanderungsbewegung nachspüren könnten, inwieweit diese vielleicht mit einem neu erstarkenden Kollektivismus, einem theozentrischen, zu tun haben könnte und vor allem auch wie Immigration derartiger Weise verwaltet werden könnte, manchmal auch in ablehnender Form.

    Ihr Kommentatorenfreund hat zwar etlichen Nachrichten Ihrerseits gelauscht, fand einige ganz ausgezeichnet, insbesondere, wenn es um den Konstruktivismus ging, andere wiederum ethnozentrisch, klar, jeder ist ein Kind seiner Zeit, nicht jeder ist polyglott und in mehreren Kulturen erfahren, äh, ..., wo war er stehen geblieben?, ..., ..., ..., ach ja, Kultur, sind Sie kulturell fit, kennen Sie, global sozusagen, die Leutz?

    MFG
    Dr. W (der 'Asylstatus' in der BRD schon als sicher einschätzt, Sie wollen (wiederum: ethnozentisch?) auf böse Deutsche hinaus, die auch dann angreifen, woll?)

    [1]
    Jean-Paul Sartre

    [2]
    Es geht hier schon um den Mohammedanismus *, der nicht nur diametral zu den Ideen und Werten der Aufklärung steht, sondern umfänglich ernst gemeint ist, als Wort Allahs, die Anhänger betreffend und auf eine lange Kriminalgeschichte verweisen kann.

    *
    Der Schreiber dieser Zeilen unterscheidet fein zwischen dem Islam, der eine Art theozentrische (das Fachworr) Unterwerfungsveranstaltung meint, die individuelle Vernunft explizit ausschließend, und dem Mohammedanismus, der weit darüber hinausgehend auch mit Nicht-Involvierten, sogenannten Kuffār, entscheidend vorhat.

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