Ufos über der Wüste

14. März 2008 von Stefan Oldenburg in Science-Fiction

Durch die Gazetten geistert heute eine spaßige Meldung, über die ich eben zufällig stolperte: Popstar Robbie Williams kauft sich eine eigene Sternwarte in der Wüste von Arizona. Für umgerechnet 3,3 Millionen Euro. Wow!

Es stellt sich die Frage nach dem Grund dieser Aktion. Hat sich auch Robbie Williams mit dem Astrovirus infiziert? Oder will er gar mit Brian May gleichziehen, dem ehemaligen Queen-Gitarrist und Astrophysiker, der – nach musikbedingter, langer Unterbrechung seines Studiums – im vergangenen Jahr über das Thema "Radial Velocities in the Zodiacal Dust Cloud" promovierte?

Im zweiten Teil der Meldungen erfahren wir den Grund für das neue Hobby des Robbie Williams: Er will "Vollzeit-Ufologe" werden und mit Hilfe seines Observatoriums auf Ufojagd gehen. Ach so! Also geht es doch eher in Richtung Nina Hagen, die als Ufo-Gläubige ersten Ranges zum Beispiel gerne TV-Diskussionsrunden aufheitert.

Robbie Williams hatte – nach eigenem Bekunden – schon mehrfach in seinem Leben Begegnungen der dritten Art. So erschienen ihm in einer lauen Sommernacht Aliens über den Dächern von Beverly Hills. O-Ton Robbie Williams: "I was lying on my sun lounger outside at night. Above me was a square thing that passed over my head silently and shot off."

So etwas Aufregendes ist mir noch nicht passiert, allerdings vernebele ich mir mein Hirn auch nicht mit Drogen. Ich würde gerne das Gesicht von Robbie Williams sehen, wenn er beim Blick durch das Okular seines teuren Riesenteleskops (ein 1-Meter-Spiegel dürfte es schon sein...) all das nicht erblickt, was er erhofft hat zu sehen: Keine eckigen Ufos, keine runden Ufos, keine Aliens, auch keine farbigen Hubble-Bilder, nichts ...

Clear Skies! Stefan Oldenburg


2 Kommentare zu “Ufos über der Wüste”

  1. Fischer Antworten | Permalink

    Das...

    ...dürfte unterhaltsam werden, wenn er dann mit seinen UFO-Stories durch die Medienwelt tingelt.

    Aber vielleicht langweilt ihn das irgendwann und er verschenkt das Ding an jemanden, der es für seriöse Zwecke nutzt.

  2. Stefan Taube Antworten | Permalink

    Guter Standort

    Herr Williams ist schlau, denn da Ufos vor allem in den USA gesichtet werden ist Arizona ein guter Standort. Wenn wir Glück haben, nehmen die Aliens ihn auch gleich mit.

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