Vision 2100 – Blick in die Zukunft

7. März 2011 von Andreas Müller in Gedanken

Wie könnte die Welt in knapp 100 Jahren aussehen? Klar, eine Spekulation, aber spinnen wir doch mal.

Politik

Die Welt wird dominiert von vier Mächten: China, Indien, den USA und Europa. Die EU hat die Schweiz, die Türkei und Norwegen und die Länder des ehemaligen Jugoslawiens als neue Mitgliedsstaaten. Politische Entscheidungen zu Klima, Energie, Wirtschaft u.a. werden in einem Weltparlament getroffen, das sich anteilig aus den genannten vier Weltmächten zusammensetzt. Das Weltparlament ist richtungsweisend für die EU und Deutschland. 

Die deutsche Bundeskanzlerin ist die Urenkelin von Theodor zu Guttenberg, Maria-Helene Magdalena Esmeralda Claudia Annemarie-Anastasia Viktoria Elisabeth Katja Amelie Franziska Joséphine Johanna Madelaine die Dritte nach der Zweiten von und zugenäht zu Guttenberg. Der Urenkel von Dieter Bohlen, Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Sauerland, ist Bundespräsident.

Zu den Schattenseiten: Der Terrorismus hat seinen Ursprung in den armen Regionen der Welt. Afrikanische Terroristen halten Europa in Atem und der vorderasiatische Terrorismus richtet sich immer noch gegen die USA, aber mittlerweile auch gegen Indien.

Natürlich gibt es Kriege, aber sie werden subtiler geführt, z.B. als "Wirtschaftskriege" oder "Informationskriege", indem der Gegner wirtschaftliche Repressalien erleidet bzw. Opfer von gezielter Desinformation oder Fehlinformation wird.

Klima

Der Treibhauseffekt konnte zunächst nicht aufgehalten werden wie geplant. Die Wüstenregionen in Nord- und Mittelafrika sowie Südamerika haben sich extrem vergrößert. Die meisten Afrikaner flüchteten nach Europa und stellten große Teile der spanischen, französischen und italienischen Bevölkerung. Afrika ist bis auf den Süden, vor allem Kapstadt, entvölkert und dient als globale Energiequelle (s.u.).

Südamerikaner flüchteten nach Nordamerika. Die USA haben fünf neue Bundesstaaten bekommen: Karibik, Neu Brasilien, Neu Venezuela, Südafrika und Antarctica. Mexiko wurde in New Mexico eingegliedert. Chile und der südliche Teil Südamerikas sind Wüstenland und entvölkert. Die Rohstoffquellen Südamerikas und Afrikas werden mit Robotern ausgebeutet. Unbemannte Drohnen fliegen die Bodenschätze direkt in die Metropolen der Erde. 

Das Ozon-Loch über Australien und den australischen Wüsten hatte sich vergrößert. Die australische Bevölkerung zog in geschützte Metropolen wie Sydney, Melbourne, Brisbane, Perth und Adelaide, die mit gigantischen Glaskuppeln geschützt und künstlich klimatisiert werden. 

Der Mittelatlantische Rücken bebt, und die Vulkane Islands zeigen eine erhöhte, regelmäßige Aktivität. Damit sie den Flugverkehr nicht behindern, wurden gigantische Absaugvorrichtungen für Rauch und Staub in Vulkannähe installiert.

Viele Gletscher gibt es nicht mehr, und dort wo sie waren dominieren Moränen die eintönige Landschaft. Sie wird erschlossen und bevölkert. Die Eisreservoire an den Polen sind auf ein Minimum geschrumpft. Das Eisschild der Antarktis legte um 2073 große Landmassen frei, die nun mit Metropolen wie "South Angeles" bevölkert werden.

Mit Techniken des Geo-Engineerings werden gezielt weitere Schwefelverbindungen in die Atmosphäre gebracht, die das Ansteigen der weltweiten Durchschnittstemperatur aufhalten sollen. Einige spezielle Meeresregionen werden gezielt trocken gelegt, um dort neue Metropolen entstehen zu lassen.

Energie

Die Kernfusionsenergie und die Solarenergie sind die Energieressourcen des 22. Jahrhunderts. Klassische Kernkraftwerke, die auf der Kernspaltung beruhen, wurden alle abgeschaltet, auch weil die Vorkommen spaltbaren Urans so gut wie erschöpft sind. Die wenigen noch vorhandenen Ölreserven werden noch industriell genutzt, aber nicht für Kraftstoffe. Damit wurde auch das E10-Problem schnell gelöst: ohne Grundstoff Benzin auch keine E10-Beimischung. Das ITER-Projekt in Südfrankreich brachte den Durchbruch in der Fusionsforschung, so dass jedes Land mehrere Fusionskraftwerke hat, die im Wesentlichen vom Wasser der Weltmeere gespeist werden. Jedes diese modernen Fusionskraftwerke entfaltet eine Leistung von 100 Gigawatt - so viel wie 90 klassische Kernkraftwerke des 20./21. Jahrhunderts. Die Energieprobleme der Menschheit sind damit trotz Überbevölkerung vorerst gelöst.

Gesellschaft

Die Lebenserwartung ist enorm gestiegen und liegt im Durchschnitt bei 110 Jahren. Der älteste Mensch der Welt ist 134 Jahre alt, erfreut sich bester Gesundheit und heißt Saskia Fischer, Enkelin von Johannes Heesters. 

Jede Oma hat ein Arschgeweih. Defekte Organe werden mittels adulter Stammzellen reproduziert und ersetzt. Die Erforschung und Nutzung von embryonalen Stammzellen ist in China, Indien und den USA erlaubt und in Europa verboten. Auf ein weltweit einheitliches Abkommen konnte man sich nicht einigen, was immer wieder zu politischen und wirtschaftlichen Spannungen führt. Organhandel ist vor allem in China und Indien ein großes Problem. 

Nach wie vor sehen die meisten Menschen ihre Lebensziele in der Gründung einer Familie und einer monogamen Partnerschaft - allerdings stört sich die Gesellschaft nicht daran, dass man 3-4 solcher Partnerschaften im Leben hat. Der Anteil an Patchwork-Familien ist enorm gestiegen und hat sich im Vergleich zu 2005 vervierfacht - auf knapp 80% .

Die Menschheit ist dank Gentechnik intelligenter geworden und der Intelligenzquotient liegt bei mindestens 130 - kleinere IQs werden gentechnisch unterbunden. Genauso werden Körpergröße, -gestalt und Aussehen gentechnisch auf ein Optimum manipuliert. Von Brustimplantaten über Fettabsaugen und Botox-Spritzen bis zur Nasenoperation sind in der Regel keine chirurgischen Eingriffe aus kosmetischen Gründen mehr notwendig - nur noch in der Rekonstruktionschirurgie nach Unfällen. 

Die Medizin ist zu einer Hochtechnologie geworden, die auch extrem teuer ist. Allerdings wurden gesetzliche und private Krankenversicherungen in Deutschland vereinheitlicht. Medikamente werden subkutan in den Körper als Hypospray eingebracht.

Unterhaltung

Sport, Musik, Unterhaltung  können als die Konstanten menschlicher Zivilisation angesehen werden, denn bei ihnen hat sich nicht besonders viel verändert. Die klassischen Sportarten und Wettbewerbe, wie z.B. die Olympischen Spiele und Fußballmeisterschaften gibt es nach wie vor. Die Tour de France ist zwar dopingfrei, kämpft aber mit gentechnisch manipulierten Superradlern, der Wadenumfang typischerweise bei 63 cm liegt.  

In der Musik hat sich vom Angebot nicht viel geändert: Von der klassischen Musik bis Elektrobeats ist alles vertreten. Die Musikindustrie hat Urheberrechtsverletzungen in Form der Piraterie mit Raubkopien überwunden, indem jedes Musikstück eine eigene opto-elektronische ID erhält, die erkannt und registriert wird - egal, wo das Stück auf der Welt gespielt wird. Der Nutzer muss eine faire Gebühr an den Produzenten abführen. Ähnlich wird mit Videomaterial, Filmen und Filmsequenzen verfahren. 

Wikipedia enthält den Wissensschatz der Menschheit und kann im Geist von "OpenAccess" von jedermann genutzt werden. Wissenschaftliche Publikationen sind ebenfalls für alle kostenlos abrufbar, denn Wissen gehört im 22. Jahrhundert allen und ist dank hohem IQs auch von den meisten Menschen zu verstehen.

Facebook und Twitter haben weltweit jeweils acht Milliarden Nutzer. Die gesamte Kommunikation - vom Chatten, Bloggen, über das Terminieren des nächsten Arztbesuchs bis zur Stellenbewerbung - wird fast alles über solche sozialen Netzwerke abgewickelt - egal wo sich der Nutzer befindet. Die Welt ist ein Dorf und Kommunikation ist grenzenlos, dank erschwinglicher Flatrate für Global Roaming.

Youtube, Wikipedia, Facebook und Twitter sind stark miteinander vernetzt. Damit ein Medienmonopol verhindert wird, kontrolliert sie ein Medienministerium, das von der Weltregierung einsetzt wurde und sich aus Vertretern aller Weltmächte zusammensetzt. Der Medienminister im Jahr 2100 heißt Francesco Berlusconi.

Das Fernsehen ist mit dem Internet verschmolzen. Fernsehsendungen und Filme werden ganz nach Wunsch abgerufen und per monatlicher Flatrate gezahlt. Die Internetverbindungen geschehen über Glasfaser und Funk mit Übertragungsraten von bis zu 100 Exabit pro Sekunde.

Die Ansprüche an Unterhaltung sind allerdings gestiegen, weil die Weltbevölkerung im Durchschnitt schlauer geworden ist. Es ist daher nicht verwunderlich, dass im deutschen Fernsehen die großen Erfolgsendungen Namen haben wie "Germany's Next Top-Denker", "Deutschland sucht das Super-Hirni" (DSDSH) oder "Schlauer sucht Frau".

Technologie

In der elektronischen Unterhaltungsindustrie setzten sich die virtuellen Realitäten durch: Der Anwender dringt mittels Visor (s.u.) und Cave in eine komplett gestaltete 4D-Welt ein, die er sehen, im vollen Raumklang hören und mittels spezieller Handschuhe fühlen kann. Hierbei dominieren Spielekonsolen wie die PS 21 und Wii 17 den Unterhaltungsmarkt. Psychologen behandeln Computergeschädigte, die 23% der Weltbevölkerung stellen und sich in virtuelle Realitäten geflüchtet haben, um dort ihr erfolgreiches Leben mit Schönheit, Reichtum und Ruhm zu führen.

Das Internet dominiert alle Lebensbereiche. Wir gehen fast ausschließlich im Internet einkaufen und bestellen online. Home-Computer gibt es nicht mehr, denn sämtliche IT-Services in einem deutschen Haushalt werden mittels Cloud-Computing bewerkstelligt. Die Cloud-Server haben keine klassischen Festplatten mehr, sondern Kristalle, in denen optisch große Datenmengen bis zu Yottabyte (= 1 Billion Terabyte) gespeichert werden können. Die Computerleistung wird mit typischerweise 100 Prozessoren mit Taktraten im Exahertz (= 1 Mrd. Gigahertz) erzeugt.

Das höchste Gebäude der Welt "Babylonia" ist 3,2 Kilometer hoch und steht in Neu Delhi, die zu einer Megametropole mit 100 Mio. Einwohnern angewachsen ist. Babylonia ist fast viermal größer als der Burdsch Chalifa in Dubai.

Die Robotik ist im Alltag angekommen. Für jeden Handgriff gibt es die technischen Helfer: sie helfen beim Einkaufen, tragen schwere Gegenstände, putzen samtweich den Hintern ab und erleichtern hilfebedürftigen Menschen den Alltag. Natürlich werden intelligente Roboter im großen Stil in der Industrie eingesetzt, wo sie Fertigungsprozesse und Logistik optimieren. Mikro- und Nanoforschung waren gestern; jetzt steht die Piko-Wissenschaft und Piko-Robotik im Vordergrund. Winzige opto-mechanische Bauteile kommen vielerorts zum Einsatz - auch in der Medizin. Allerdings wird hier auf einen Einsatz der Piko-Technik verzichtet, weil sie die Blut-Hirn-Schranke überschreitet und dem Hirn gefährlich werden könnte. Um das Jahr 2050 herum kam es zu massiven Protesten von Piko-Gegnern gegenüber Piko-Technikern, die das Weltparlament zur Verabschiedung des Hirn-Schutz-Gesetzes veranlasste.

Die Technikfeindlichkeit ist so verbreitet, dass es immer wieder zu Demonstrationen und Streitigkeiten kommt. Die Roboter haben eine recht hoch entwickelte, künstliche Intelligenz, die es ihnen erlaubt sehr autonom zu agieren - zu selbstständig, wie einige Technikkritiker meinen, und sie befürchten die technologische Singularität.

Verkehr

Selbstbestimmte Mobilität ist den Menschen nach wie vor sehr wichtig. Autos gibt es daher noch im Jahr 2100, aber sie werden ausschließlich durch Solarenergie und elektrischen Strom angetrieben. Es gibt sehr leichte und doch extrem leistungsfähige Batterien, die deformierbar in der Fahrzeugkarosserie untergebracht werden können. Sie entfalten Leistungen bis 250 PS, aber Tempolimits haben sich weltweit durchgesetzt, so dass die leistungsstärksten Antriebe gar nicht zum Einsatz kommen müssen. Jedes Fahrzeug ist serienmäßig mit Abstandshaltern, Tempomaten sowie Brems- und Beschleunigungsassistenten ausgestattet, was die Zahl der Unfälle auf ein Minimum reduziert hat. In der Windschutzscheibe der Autos befindet sich ein Head-up Display (HUD), das den Fahrer optisch unterstützt und wichtige Zusatzinformationen einblendet. Bewegte Gegenstände im Gesichtsfeld werden erfasst und optisch hervorgehoben. Bei Fahrten in Dunkelheit verbessern Restlichtverstärker die Sicht. Alle Fahrzeuge sind serienmäßig mit Navigations- und Kommunikationssystemen ausgestattet. Mitfahrer haben jederzeit Zugriff auf Internet und videobasierte Freisprechanlagen. 

Der Flugverkehr dominiert nach wie vor die Welt, weil Beamen erst 2199 erfunden wird. So gestattet Fliegen den globalen Wirtschafts- und Wissensaustausch auch im Jahr 2100. 

Die Besiedelung des Weltraums schreitet voran. Den USA gelang mit den Chinesen und Indern die erste Landung auf dem Mars im Jahr 2069 - genau 100 Jahre nach der Mondlandung. Der erste Mensch auf dem Mars, die auch tänzerisch begabte Inderin Bolli Woud Shankaranayanyanyanyan, sprach beim Betreten des roten Planeten die legendären Worte: "That's one small step for a woman, but where the f*** is the kitchen?" (etwas frei übersetzt: "Satt hab ich den Flug ohne zu steppen, aber wo man ist das Gefängnis?"). Auf dem Mars flattert allerdings keine Fahne der drei Weltmächte, weil sie die heftigen Marsstürme längst weggerissen hätte, sondern die drei Mächte hatten sich per Laser im Marsgestein verewigt.

Der Mond wurde bei Marslandemission als Zwischenposten genutzt. Das Mondlandeprogramm wurde in Kooperation aller führenden Weltraummächte 2025 wieder aufgenommen und führte zunächst zur Errichtung einer internationalen Mondbasis (International Moon Station, IMS). Sie wurde ausgebaut und 2050 wurde die erste Stadt auf dem Mond gegründet: Luna City. Es leben ca. 350 Menschen auf dem Mond, vor allem Techniker, Naturwissenschaftler und Ingenieure, die das Marsprogramm vorangetrieben hatten. Außerdem halten sie sich 33 Wölfe, die den ganzen Tag heulen vor Glück. Komponenten für "Mars Rendezvous 1", eine Rakete für 10 Marsonauten mit dem Lander "Ares", wurden auf der Erde gefertigt und auf dem Mond zusammengebaut. Nach gut einem Jahr Flugzeit erreichten die Marsonauten ihr Ziel. Die Lebensbedingungen sind auf dem Mars deutlich besser als gedacht. Die Besiedlung des Mars ist eines der großen, nächsten Ziele der Menschheit, denn auf der Erde wird es durch die Überbevölkerung langsam eng. NASA und ESA planen die Mission FETOM2222, "From Earth to Mars 2222".

Neben der betagten ISS gibt es fünf weitere Weltraumstationen, die für Kommunikations- und Forschungszwecke betrieben werden. Vor allem China, Indien und die USA sind Weltraummächte und betreiben Weltraumteleskope in allen Wellenlängenbereichen. 

Kommunikation

Wie bei Star Trek trägt jeder Mensch einen Kommunikator mit sich, allerdings nicht sichtbar. Es gibt subkutane Nanosender und -empfänger, die ein Mikro-Lautsprecherimplantat im Ohr ansprechen. 96% der Menschen trägen eine "Brille", vielmehr einen "Visor". Dieses Multifunktionsgerät ist weniger eine Sehhilfe, als ein Gerät mit halbdurchlässigem HUD, Mikroskop-/Teleskop-Funktion, elektromagnetischer Breitbandempfänger uvm. Computer senden kabellos Daten auf den Visor, so dass z.B. Internet und Fernsehen problemlos empfangen werden können. Der Visor kann das gesamte elektromagnetische Spektrum für das menschliche Auge sichtbar machen. Navigationssysteme folgen dem Menschen auf Schritt und Tritt. Je nachdem, in welcher Umgebung er sich befindet, werden drahtlos Angebote übertragen: vom Shop um die Ecke, vom Freund in der Nähe, von öffentlichen Einrichtungen. 13% der Visor-User leider an einem nervösen Augenzwinkern und wiederum 66% von ihnen haben mit diesem Tic ihren Partner kennen gelernt. Kommunikationsgebühren wurden weltweit vereinheitlicht und sind für jeden bezahlbar.

Wirtschaft

Die Weltbevölkerung ist auf knapp 14 Milliarden Menschen gestiegen. Die Versorgungslage wird schwierig. Die Meere wurden in Küstennähe einiger Metropolen bewohnbar gemacht. Es ist schick das kulturelle Leben in Unterwasser-Locations zu betreiben. "Down Under" meinte früher Australien und in 2100 die Kneipe 200 Meter unter dem Meer.

Die Globalisierung ist weiter vorangeschritten. China und Indien sind die größten und wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt. Ihre Produkte dominieren die Märkte. Reißenden Absatz findet "Nachbarshund Tandoori süß-sauer", zubereitet als dehydriertes Knabberzeugs.

Der Zahlungsverkehr geschieht ausschließlich bargeldlos, aber nicht mit Karten, sondern biometrisch mit dem Fingerabdruck: "Zahlen Sie mit Ihrem guten Daumen". 

Erkenntnisse in Physik und Astronomie

Viel geschah in 100 Jahren, hier nur die absoluten Durchbrüche: Am CERN gelang mit dem Superteilchenbeschleuniger LHC der Nachweis von Dunkle-Materie-Teilchen im Jahr 2013. Die neue Teilchenspezies "Squarks" hat eine Masse von 1,2 TeV.

Im Jahr 2016 wurde ebenfalls mit LHC-Daten zweifelsfrei das Higgs-Teilchen nachgewiesen. Damit ist das letzte Teilchen des Standardmodells der Teilchenphysik endlich entdeckt. Noch im gleichen Jahr wurde der 87jährige Peter Higgs, der Erfinder des Teilchens, mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.

Eines der größten Rätsel der Physik, die Natur der Dunklen Energie, ist gelöst. Die Kosmologen entdeckten im Jahr 2018, dass es die Dunkle Energie gar nicht gibt - sie entpuppte sich wie der Weltäther als ein Phantom. Die Messergebnisse um die Jahrtausendwende herum gaukelten die Existenz einer Dunklen Energie vor. Die schon 1998 beobachtete beschleunigte Expansion des Kosmos stellt sich nur als lokaler Effekt heraus, der nicht im ganzen Universum gilt. Wir beobachten ihn, weil wir an einem ausgezeichneten Ort mit verhältnismäßig hoher Dichte im Kosmos sind.  

Der erste Kontakt

Im Jahr 2099 findet eine hochentwickelte, außerirdische Lebensform in 2,5 Lichttagen von der Erde entfernt die "Goldene Schallplatte", die 1977 mit der Raumsonde  Voyager ins All flog. Sie entschlüsseln den trivialen Binärcode, bauen einen Schallplattenspieler und lauschen den Klängen der Erde. 2,5 Tage später regnet es auf der Erde grünen Schleim...

(Inspiriert von dem Song "Sekundenschlaf" und der Zeile "Jede Oma in Berlin hat'n Arschgeweih".)


24 Kommentare zu “Vision 2100 – Blick in die Zukunft”

  1. Karni Walli Antworten | Permalink

    hahahahahahaha

    hahahahahahaha ist das eine spassige "spinnerei", sie sind ja ein richtiger Scherzkeks!

  2. Florian Freistetter Antworten | Permalink

    Das mit dem Schleim aus dem All wundert mich nicht. Immerhin spricht ja auf der goldenen Schallplatte Kurt Waldheim zu den Aliens... ;)

  3. Kai Neuhaus Antworten | Permalink

    GeweihträgerInnen

    Viele interessante oder lustige Prognosen.
    Aber der Satz des Artikels ist für mich "Jede Oma hat ein Arschgeweih."

    Als ich ein kleiner Junge war, hatte jede Oma noch das Bild eines röhrenden Hirsches an der Wand.
    Wenn ich Opa bin, hat jede Oma den Hirsch am Steiss.
    So ändern sich die Zeiten! ;o)

  4. Martin Holzherr Antworten | Permalink

    Alles zu glatt, darum unwahrscheinlich

    Im 20. Jahrhundert gab es zwei Weltkriege, in hundert Jahren aber soll es keine Erinnerung an dunkle Phasen des 21. Jahrunderts geben (?) und es bleiben nur der bekannte Terrorismus und "subtile" Wirtschafts- und Informationskriege: Unwahrscheinlich. Wir kommen sicher nicht stromlinienförmig durch dieses Jahrhundert.
    Wahrscheinlicher ist folgendes Szenario: 1) Schwere Wachstumskrise in der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts : Peak Oil und andere Rohstoffverknappungen führen vorübergehend zu einer schweren Rezession/Depression, die erst nach Jahren durch einen globalen konzertieren Effort unter Einsatz von neuen Technologien und einem für alle Staaten geltenden ökonomisch/politischen Umgang mit Knappheiten überwunden wird.
    2) 2 Hälfte des 21. Jahrhunderts: Entwicklung einer Ökonomie der geschlossenen Kreisläufe. Die Mehrzahl der Menschen lebt schliesslich in Megalopolen, die alle Stoffe zu fast 100% rezyklieren und kaum noch etwas mit der Umgebung austauschen, denn der wachsende Wohlstand in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts führt dazu, dass die Menschheit insgesamt 70 Mal so viel Güter umsetzt wie zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Diese Steigerung erzwingt eine Entkoppelung der Warenkreisläufe von den Naturkreisläufen, da sie die Toleranz der natürlichen Ökosysteme übersteigt.
    3) Technologische Umwälzungen ermöglichen erst das Leben von Milliarden von Wohlhabenden auf der nun als begrenzt erlebten Erde:
    a) Der Flugverkehr wird durch den energieffizienten (nur 10% der für einen Flug nötigen Energie), emissionsfreien und schnellen (3000 km/h) Transport in evakuierten Röhren ersetzt.
    b) Die meiste Nahrung wird nicht mehr angepflanzt, sondern stammt aus Bioreaktoren.
    c) Die Sicherheitsbedürfnisse erzwingen eine weitgehende, automatisierte, dafür aber auch anonymisierte Kontrolle aller Personen in den Megalopolen: Nur so können Terroranschläge verheerenden Ausmasses verhindert werden. Waffenbesitz ist stark eingeschränkt -sogar in den USA
    d) Es gibt Zonen mit mehr Freiheit und weniger Kontrolle ausserhalb der Megalopolen. Dort gibt es auch wieder viel mehr wilde Natur. Doch diese Zonen werden von den Menschen wie heutige Naturparks behandelt.
    e) Roboter und intelligente Computersysteme stehen den Menschen als Assistenten zur Seite. Menschen gegen Ende des 21. Jahrhunderts beziehen einen grossen Teil ihres Selbstbewusstseins und ihrer Selbstbestätigung daraus, dass sie als Chefs dieser Assistenten ihre eigenen Projekte verfolgen - ähnlich wie früher der Schlossherr über einen Dienerschar verfügt hat.

  5. Thorsten Schmidt Antworten | Permalink

    rosarote technologische Brille

    der interessante Artikel ist wohl absichtlich sehr optimistisch geschrieben, getreu dem häufigen Wissenschaftler Credo, die Technologie wird viele Probleme lösen (die sie mitverursacht hat). Zumindest der Wink auf die Dunkle Energie sorgt von etwas Skepsis gegenüber der momentanenen Lehrmeinung.

    Basiert der Text auf einem Buch oder anderen Text, teilweise scheint mir per copy paste "inspiriert" worden zu sein, zuviel Spezialwissen, dass ein einzelner "spontan" sich darüber Gedanken in all diesen Facetten macht, keine Kritik, aber Quelle wär eben nett ;) man ist ja misstrauisch in diesen Zeiten...

    Interessant ist es allemal, denn das 21 Jhdt. wird wahrscheinlich das entscheidende und spannendste für die Menschheit, was Lösung/Bewältigung fundamentaler Probleme einer exponentiell wachsenden Spezies angeht. Sowohl Technolgie als auch Zivilisation kulminieren in ihrer Jahrtausend langen Entwicklung (zufällige Korrelation oder kausaler Zush.? der Unabomber lässt grüssen)

    Da wir von Technologie abhängig sind, werden Fortschritte auf Feldern wie Quantencomputer, synthetische Biologie, Energie entscheiden, wie "gut" die Entwicklung verlaufen wird. Momentan seh ich eher, dass sich die Probleme exp. vermehren und die Physik/Technologie wie die Natur aber an Leistungsgrenzen gerät (Nanometer-Barriere, Ende von Moores Law) Eugenik und die immer stärkere Rückwirkung der Technologie auf den Menschen als Individuum und Gesellschaft kommen mir hier viel zu kurz...

    Sorry für den Pessimismus :)

  6. Berthold Fuchs Antworten | Permalink

    Nachtrag Sport

    Der FC Bayern ist in die Bezirksliga abgestiegen und kämpft gegen den Abstieg ( Trainer ist ein gewisser " Loddar ", Urenkel eines einstmals berühmten Fußballspielers ). Die olymischen Winterspiele sollen in München ausgerichtet werden. Es ist die 25. erfolglose Bewerbung - Bauern halten weiterhin 20m² Wiese der geplanten Zieleinfahrt besetzt. Die Weltmeisterschaft im Sackhüpfen um den Superbowl wird weltweit life übertragen.

  7. Lars Fischer Antworten | Permalink

    Kommunikator

    Wie bei Star Trek trägt jeder Mensch einen Kommunikator mit sich, allerdings nicht sichtbar.

    Da wär ich mir nun nicht so sicher. Wozu hat man n Handy wenn man nicht damit angeben kann?

  8. Dietmar Hilsebein Antworten | Permalink

    esoterische Glaskugel -kann gelöscht...

    ...werden.

    in Äonen gibt es keine Politiker mehr. Es begab sich, daß es zu einer Renaissance der Psychoanalyse kam und die Politiker auf einer riesen Couch auf einer einsamen Insel Platz nahmen. Das technische Zeitalter ging zu Ende, da der Mensch die Verbindung zwischen Seele und Körper erkannte und sich entmaterialisieren konnte. (in vergilbten alten Büchern hieß das noch "Verklärung") Eben war er noch da, dann war er wech. Verkehrsmittel waren dadurch obsolet. Die Erde ist zwar noch rund, aber sieht irgendwie weicher aus -sie wabert, keine Ahnung warum. Ernährung, wie wir sie heute kennen, gibt es in Äonen auch nicht mehr, da sich der Mensch ausschließlich durch Sex nicht mehr fortpflanzt, sondern ernährt. Aber auch er wabert und sieht uns nur noch entfernt ähnlich. Er sieht irgendwie milder aus -ohne Härten in den Gesichtszügen. Er hat keinen eigentlichen Körper mehr und Wände sind für ihn kein Hindernis. Es scheint, er hat das, was die Alten das "Böse" nannten, transzendiert, aber das kann ich in der Glaskugel nicht genau erkennen.

  9. Cyrill Harnischmacher Antworten | Permalink

    Zukunft kann man sich nicht vorstellen

    So war es schon vor 100 Jahren. Da schwebten Zeppeline durch die Lüfte, von Fahrrädern angetrieben. Vor 50 Jahren hatten alle prognostizierten Raumschiffe stromlinienförmige Heckflossen.
    Facebook und Twitter wird es in 100 Jahren schon lange nicht mehr geben. Das alles wird durch Dinge ersetzt werden, an die wir heute noch gar nicht denken, so wie wir uns das Internet, Computer, Mobiltelefone, Gentechnik, Raumfahrt usw. vor 100 Jahren nicht einmal ansatzweise vorstellen konnten.
    Zukunftsprognosen sind immer nur Projektionen des Hier und Jetzt, eine Überzeichnung der heutigen Realität.
    Auch in 100 Jahren werden wir uns nicht vorstellen können, was in 200 Jahren Alltag sein wird.

  10. Dietmar Hilsebein Antworten | Permalink

    @ Cyrill Harnischmacher

    "Zukunft kann man sich nicht vorstellen"

    Doch, im Sinne von: "I have a dream"

    Ob sich allerdings für den ganzen Cyberrobotertraum eine Mehrheit finden läßt, wage ich zu bezweifeln.

  11. Dietmar Hilsebein Antworten | Permalink

    Nachtrag

    Glauben muß anders übersetzt werden: nicht fürwahr halten, eher vertrauen und endlich kurz: Sehnsucht. So gesehen kann Sehnsucht Berge versetzen. Die Realität von morgen ist nicht die Fortsetzung der Gegenwart auf einem höheren Niveau, sondern Ausdruck unserer Sehnsucht. Nur: die Wahl der Mittel hat uns einen Planeten beschert, der kaum noch als liebens -und lebenswert empfunden werden kann. So ist gegen die Sehnsucht des Menschen nichts zu sagen, wohl aber gegen die Wahl der Mittel.

  12. Martin Holzherr Antworten | Permalink

    Die Zukunft ist nicht offen

    Den Alltag und die Technik in 100 Jahren könen wir nicht voraussagen. Trotzdem: Wenn wir als Basis unserer Voraussage die letzten 400 Jahre, die Biologie und das Wesen des Menschen nehmen, ist die vom Menschen angestrebte und mithilfe immer grösseren Wissens und Könnens auch realisierte Zukunft keineswegs offen.

    Der Weg führt vom Menschen, der Spielball seines Schicksals war zum Menschen, der sein Potential immer besser entfalten kann, weil er die alten Hindernisse wie Krankheit, vorzeitigen Tod, Dummheit, Krieg und Elend überwindet und zunehmend ein selbstbestimmtes Leben führt (andererseits wird er dann auch zur Selbstbestimmung verdammt).

    Doch auf dem Weg in diese bessere Zukunft gibt es auch neue Probleme, die unsere Vorfahren noch nicht hatten. Wir Menschen treten ins Zeitalter des Anthropozäns ein, wo der Mensch und seine Übermacht -relativ zu seiner natürlichen Umgebung - selbst zum Problem wird.

    Unsere Zukunft wird ein Ringen mit diesen neuen Problemen sein und es wird nicht auf Anhieb Lösungen geben.

  13. Arthur Noll Antworten | Permalink

    Warum machen wir uns sorge um unsere Zukunft, denn wir haben keine Zukunft mehr, weil die Welt am 21.12.2012 untergehen wird.

  14. ben.gt Antworten | Permalink

    IQ

    Wie kann der IQ bei mind. 130 liegen wenn der Durchschnitt immer mit 100 definiert ist? :)

  15. Andreas Antworten | Permalink

    An alle Kommentatoren

    Vielen Dank für die rege (An-)Teilnahme!

    Ich lasse das dann mal so stehen, denn sicher könnten wir uns über die Zukunft lange streiten, aber letztlich kommt es erstens anders und zweitens als man denkt.

    @Thorsten Schmidt
    Copy'n Paste? Ich bitte Sie! Sie sind hier beim Original; die Fälschung ist woanders. In der Tat hatte sich bei mir offenbar einiges zum Thema Zukunft aufgestaut, was ich so in den Nachrichten aufgeschnappt hatte und das musste hier raus.

    @ Berthold Fuchs
    Vielen Dank für Ihre Sport-Vision, über die ich mich köstlich amüsiert habe!

    @Lars Fischer
    Kannst ja dann mit Deinem Visor aus der limitierten Elton-John-Edition angeben!

    @ben.gt
    Selbstverständlich ist es so zu verstehen, dass der IQ von 130 auf den aktuellen Mittelwert von 2011 bezogen ist. ;)

    Weitere Visionen sind herzlich willkommen!
    Beste Grüße,
    Ihr Visionär Andreas Müller

  16. Tim Boson Antworten | Permalink

    Wer Visionen hat

    hat, soll zum Arzt gehen. Hier geht's um Realitäten:
    1. Das Cern wird 2012 zugemacht und nie wieder öffnen, weil die Quantentheorie als Realhalluzination und das Teilchenmodell als Glasperlenspiel erkannt wurde.

    h wird als technische "Hilfskonstante" erkannt, der aber keine kosmologische Verbindlichkeit mehr zukommt.

    2. Diese Erkentnis wird unweigerlich nach sich ziehen, dass die Gattung sich als kosmologisch verschränkt erkennt.

    3. Das wird global einen Bewusstseinswandel einleiten - der per verschränkter psychokollektiver Synchronisation sich innerhalb von 10 Jahren auf dem gesamten Planeten durchsetzen wird. Die Gattung verschmilzt zu einer Einheit.

    Sie forciert die zivile Kernfusion und beherrscht diese ab 2025 - was als energetische Schwelle der Beherrschung des Feuers gleichkommt. Energie kostet dann nichts mehr und steht praktisch unbegrenzt zur Verfügung.
    Die Folgen: Die Gattung verschmilzt zu einem hochentwickelten Ensemble und bildet eine Technosphäre als ein Ganzes auf dem Planeten aus.

    Die Äquivalenz von Energie und Information sorgt für ein globales Großhirn - ein sogenannter Kybiont entsteht. Der Planet ist jetzt im wahrsten Sinne des Wortes ein "Einzeller" zweiter Ordnung.

    Folgen: Unabsehbar.

  17. anton waldkircher Antworten | Permalink

    von wegen zukunft

    von wegen zukunft. die welt wird untergehen spätestens 2012 wenn die globale krhysotialisunktion ihren höhepunkt erreicht. so spricht die sprache der naturkatastrophen, der vielen planeten x die es gibt, aber auch die sprache der schlimmen verfehlungen wie beispielsweise cern oder e10. das ende ist nah alle menschen leben in schlimmer sünde. fleischliche lust, abschreiben, schwarze löcher, das sind alles vorzeichen des nahen endes wenn die erde zerplatzen wird durch den schrecklichen riesenplaneten der aus dem nichts kommen wird.

  18. Melanie Gatzke Antworten | Permalink

    Zukunft im 21. Jahrh.-

    Spannende Frage.
    Die Welt bleibt bestehen, sie geht jedenfalls nicht unter.
    Die EU wird es so nicht mehr geben-geht unter-
    Der Euro geht flöten-
    Die Bildung bleibt was sie ist- ein reines Wissenvermittlungs Paukstudio----
    Familien werden weiter zerbrechen----
    Die Menschen rennen im Hamsterrad der Zeit- der Arbeit- der Freizeit-weiter-immert schneller..noch schneller als heute schon. Am Ende brechen sie keuchend vor Erschöpfung zusammen und mit ihnen das ganze aufgeblasene Gefüge.
    Das ist die Chance für einen humanen Neuanfang- ohne Bankster-Gangster- Zocker und Ausbeuter. Es brechen goldene Zeiten an, die Arbeitswelt wird wieder normal. Der Turmbau zu Babel ist beendet-eingestürzt und mit ihm die dazugehörigen Architekten- Manager-Drücker und Treiber aller Arten.
    Ackermänner-Goldmänner-die Diener des Mammon werden heimgeleuchtet - zurück auf den Boden der Realitäten. Sie tun Buße und bitten um Vergebung-- vielleicht!!!

  19. starwolf Antworten | Permalink

    "...,but where the f*** is the kitchen?" - ...,aber wo zum Teufel ist die Küche?
    :-)

  20. Lukas Antworten | Permalink

    :-)

    Sehr interessanter und lustiger Artikel! Wie lange hast Du denn für die ganzen Namen der Guttenberg Enkelin gebraucht? :-) Geniale Anpielung!

    Vielleicht solltest Du noch erwähnen, dass es in 100 Jahren der Medizin möglich sein wird problemlos alle Körperteile durch Klone zu ersetzen...falls einem die Finger abgehakt werden, weil man seine Rechnungen nicht bezahlen konnte :)

  21. Peter Antworten | Permalink

    Lichttage

    ""Im Jahr 2099 findet eine hochentwickelte, außerirdische Lebensform in 2,5 Lichttagen von der Erde entfernt die "Goldene Schallplatte", die 1977 mit der Raumsonde Voyager ins All flog.""

    Meine Güte, Sie haben das doch tatsächlich nachgerechnet, denn die Distanz könnte so etwa hinkommen. :)

  22. Andreas Antworten | Permalink

    Zu den Rechnungen

    Natürlich habe ich das nachgerechnet ;) Aktuell ist die Sonde 17 Lichtstunden entfernt und ist das am weitesten entfernte Objekt, das von Menschenhand hergestellt wurde.

    Das wirklich Aufwändige am dem Artikel war für die gut absehbaren Dinge, die die Zukunft bringt, eine realistische Abschätzung zu bekommen, z.B. für die Computerchips der Zukunft (Stichwort: Mooresches Gesetz) oder Energiekraftwerke der Zukunft.

    Beste Grüße,
    Andreas Müller

  23. steffanie Antworten | Permalink

    zukunft der welt

    Von wegen die Welt wird untergehen am 24.12.2012,das weiss nur der Herr also Gott weiss es nur ob die an diesem datum untergehen wird oder nicht,weil er ist der mächtigste!!!!!!

  24. Klaus Gieg Antworten | Permalink

    Europa wird gar nichts mehr dominieren, sondern aussterben.
    Terrorismus wird durch hyperschlaue KIs, die den Menschen längst übertreffen, ausgelöscht. Menschen verlieren die Entscheidungsgewalt über Leben und Tod an die Maschinen.
    Eine klare Unterscheidung zwischen Menschen und Maschinen wird durch die Cyborgisierung obsolet, wer sich dagegen stellt, wird vollautomatisch getötet.
    Die Weltbevölkerung wird nicht einmal mehr die acht Milliarden erreichen und ab den 2030ern radikal schrumpfen.
    Die Auswanderung auf den Mars und Enceladus beginnt schon in den 2020ern, da wir dort aber gegen Gefahren wie Gammablitze nicht geschützt sind, müssen wir eine Flucht über mindestens 100 Lichtjahre in Betracht ziehen.
    Das nur so als groben Überblick.

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