Zum Welttag des Glücks: Powder Days und Prävention!


Heute feiert der UN- "Welttag des Glücks" seinen ersten Geburtstag. Sport ist ein genialer Glücksbringer, allerdings nicht ohne Risiken. Wer wie ich gern mit Tourenskiern auf Pulverschneesuche geht, braucht nicht nur Kondition in den Beinen, sondern auch Lawinenkenntnisse und eine gute Tourenvorbereitung.

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Auf dem Weg zum Gipfelglück: White Risk-Camp-Teilnehmer am Chörbschhorn (2650 m, Davos, Schweiz)

Wie viel Spaß es macht, das Schicksal verantwortungsvoll in die eigenen Hände zu nehmen, durfte ich Ende Februar auf dem "White Risk"-Camp in Davos erleben:

Diese Glücksformel gilt übrigens nicht nur für den Skisport, sondern lässt sich auch auf die Gesundheitsprävention allgemein übertragen.

Apropos Welttag des Glücks

Den Weltglückstag verdanken wir Bhutan, einem kleinen Königreich im Herzen des Himalaya. Dort ist seit 2008 das "Bruttonationalglück" in der Verfassung verankert. Ein Index aus neun Punkten schätzt ein, wie glücklich die Menschen sich wirtschaftlich, gesellschaftlich und emotional fühlen.

Dabei geht es den Bhutanern jedoch nicht um ein Streben nach technischem Fortschritt und Wohlstand, sondern um ein friedliches Leben im Einklang mit der Natur, sogar unter Verzicht auf den einen oder anderen Standard der Moderne. Der kleine Gebirgsstaat gab den Anstoß zum "Welttag des Glücks", den die UN-Vollversammlung seit vergangenem Jahr jeweils am 20. März feiert.

In diesem Sinne: Happy Day of Happiness!


3 Kommentare zu “Zum Welttag des Glücks: Powder Days und Prävention!”

  1. Martin Holzherr Antworten | Permalink

    Glück ist ein zartes Pflänzchen, das behütet werden muss, könnte man gerade auch meinen wenn man die jüngste Geschichte Bhutans - des Landes, welches den Glücks-BIP eingeführt hat und dem wir den Weltglückstag verdanken - kennt.
    So hat Bhutan 1990 1/5 seiner Bevölkerung des Landes verwiesen, nämlich die in den Süden des Landes eingewanderten Nepali. Begründet wurde dies mit der Gefährdung der bhutanischen Identität und Kultur und als abschreckendes Exempel für das, was bei ungebremster Zuwanderung drohe, wurde das Schicksal des benachbarten Königreichs Sikkim genannt, welches 1975 in Folge einer übermächtigen nepalischen Einwandererschar kollabierte.

    Ein Glücksprojekt wie es in Bhutan ins Leben gerufen wurde, bedeutet wahrscheinlich immer auch, dass man die Glücklichen vor den Neidischen beschützen muss - und das notfalls mit Gewalt.
    Ein globales Glücksprojekt kann es wahrscheinlich nicht geben. Wenn es nur noch die globale Ebene gibt und lauter gleichberechtigte Individuen, dann will jeder für sich selber das Glück was wahrscheinlich zur Folge hat, dass dieses scheue, Anschluss suchende Tier (das Glück), bei kaum jemanden eine Heimat findet, denn ein einzelnes Zimmer reicht nicht als Heimstatt für das Glück.

    • Dr. Webbaer Antworten | Permalink

      Es gibt üblicherweise in kollektivistischen Systemen viel Glück, auch individuelles; gesichert wird dieses Glück durch gewisse Einschränkungen, die naturgemäß nicht alle glücklich machen.
      Die müssen dann raus oder in den Knast.
      MFG
      Dr. W

  2. Michael Antworten | Permalink

    Ich glaube fast jede Sportart hat so seine Risiken, die einen mehr, die anderen weniger. Aber hauptsache ist, dass der Sport uns gut tut und vor allem beim Schnee kann man erstmal vor Ort über die Wetterlage informieren. Vorsicht ist immer geboten.

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