Wie (mich) Facebook gewann – durch meine Frau, Charles Darwin und Herder

21. Januar 2013 von Michael Blume in Charles Darwin

Nun hat mich Facebook also doch noch gekriegt. Jahrelang hatte ich Widerstand geleistet - aus Datenschutzgründen, Vorbehalten gegen jeden (Beinahe-)Monopolisten und aus der Befürchtung, Zeit zu verplempern, die beispielsweise beim Schreiben von sciebooks besser eingesetzt wäre.

Die erste Abwehrlinie knackte meine Frau, die über das soziale Netz Kontakte pflegte und wieder knüpfte, wie es sonst kaum möglich gewesen wäre. Freunde aus Amerika, der Türkei und sogar aus Berlin (soviel Schwabylon muss sein) - jetzt bekommen wir wieder mehr voneinander mit. Dennoch hielt ich noch Stand: Immerhin konnte ich doch darauf verweisen, dass Zehra ja bereits tat, was ich also nicht auch noch tun müsste.

Doch dann kam - Charles Darwin, besser gesagt; mein neues Buch über "Evolution und Gottesfrage. Charles Darwin als Theologe" (Herder 2013) heraus. Und der Herder Verlag fragte an, ob ich nicht am 1. Februar Lust und Zeit hätte, mit Interessierten (und vielleicht auch schon den ersten Leserinnen und Lesern) auf Facebook zu diskutieren...

Online über Darwin und seine so vielfältigen Arbeiten und Gedanken zur Religion diskutieren? Klar habe ich darauf Lust! Tja, und so habe ich mich von meiner Gattin an der Hand nehmen lassen und übe unter Klarnamen "Michael Blume" die ersten Schritte in dieser Region der Online-Welt. Durch die Gestaltung der Titelseite habe ich zumindest versucht zu verdeutlichen, dass ich auch dort v.a. über Wissenschaft und Bücher berichten mag - wobei ich schon erlebe, wie einen das Teil weit darüber hinaus anspricht. Ein Stück Entdeckungsreise ist allso angesagt. Glückwunsch, Mister Zuckerberg - ich bin dann wohl "drinnen". Über Besuch freue ich mich - und bin gespannt, was am 1. Februar beim Herder-Verlag (Gefällt mir!) so ablaufen wird...


4 Kommentare zu “Wie (mich) Facebook gewann – durch meine Frau, Charles Darwin und Herder”

  1. Kai Antworten | Permalink

    Na dann nicht..

    Wieder ein Unternehmen, welches meint seine Informationen nur mit einer geschlossenen Benutzergruppe kommunizieren zu wollen. Na dann gehöre ich halt nicht zum Kundenkreis. Jeder wie er möchte. Es gibt ja auch noch andere Töchter, aeh Anbieter...

  2. Jordanus Antworten | Permalink

    Aber geben Sie nicht zuviel preis - wer weiß, wie lange es Facebook noch gibt...

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