From Stars And (Green) Stripes (2.Teil)

26. Dezember 2015 von Kevin Gräff in Allgemein, Sonnensystem

Nach dem Besuch des Bryce-Canyons folgte ein Besuch bei einem echten Canyon. Eigentlich ist dieser Canyon das, was sich jeder unter einem Canyon vorstellt – der Grand Canyon. Wir kamen gegen Abend an und konnten bei herrlichem Wetter einen schönen Sonnenuntergang beobachten.

Sonnenuntergang am Grand Canyon

Sonnenuntergang am Grand Canyon

Nach einer Stärkung im Restaurant fuhren wir in der Nacht noch einmal an den Rand der gigantischen Schlucht, um Sternfeldaufnahmen mit atemberaubender Kulisse zu generieren. Doch um bei fast völliger Dunkelheit – nur der gerade aufgehende Mond spendete etwas Licht- an besagten Rand zu kommen ist nicht gerade einfach. Das Hauptproblem waren hierbei allerdings die allgegenwärtigen Wapitihirsche. Laut sämtlichen Nationalparkbröschüren und Regelungen darf man sich ja eigentlich nicht näher als ca. 25 Meter an sie heranwagen. Doch wenn man auf einem schmalen Weg läuft und auf einmal eine ganze Gruppe ca. 2 Meter neben einem auftaucht, hat man nicht mehr unbedingt nur das Erreichen des Ziels vor Augen.

Die Wapitigruppe schien aber friedlich zu grasen und wir konnten uns leise an ihnen vorbeischleichen. Sie sind Touristenmassen gewohnt und so war ein kurzer Blick einzelner Tiere das einzige, was wir mit unserer Anwesenheit auslösten.

Nach dieser Begegnung erreichten wir ein wenig später dann doch noch das Ziel: Der Beobachtungspunkt „Mather Point“. Was tagsüber absolut überlaufen ist, war natürlich Abends/Nachts angenehm menschenleer. Lediglich eine andere Gruppe, ebenfalls mit Kameras uns Stativen tauchte an dem Abend noch auf. So konnte man mit Ruhe und dem Fernglas den Grand Canyon und die nördliche Himmelshälfte erkunden.

Sternfeldaufnahme vom Mather Point aus

Sternfeldaufnahme vom Mather Point aus

Trotz der Tatsache, dass die Region um die große Schlucht des Colorado Rivers sehr dünn besiedelt ist, erkennt man auf den Bildern eine deutliche Aufhellung im Horizontbereich. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um eine anthropogene Lichtglocke eine Stadt, sondern um von der Landschaft reflektiertes Mondlicht, das im bodennahen Dunst noch einmal gestreut wird. Dies wird besonders deutlich, wenn man sich die Lichtfärbung genauer anschaut. Es erscheint bei Städten eher rötlich, was von den herkömmlichen Natriumdampflampen herrührt. Das Streulicht des Mondes ist eher silberfarben.

Mather Point

Mather Point

Der nächste Stopp war dann die Astronomenhölle Las Vegas. Obwohl hier bei fast 40 Grad Celsius und strahlendem Sonnenschein das beste Wetter herrschte, konnte man nachts kaum einen Stern erkennen. Erstaunlich war auch, dass man den tief stehenden Mond kaum von den Leuchtreklamen unterscheiden konnte.

Luxor - Der große Lichtverschmutzer

Luxor - Der große Lichtverschmutzer

Las Vegas nutzten wir als Ausgangspunkt, um die Gegend um Rachel und Alamo etwas näher zu untersuchen.

Die winzige Stadt Rachel liegt direkt am „Extraterrestrial Highway“ und ist direkt neben dem Hintereingang zur berühmten Area 51 gelegen. Es gibt außer einem sehr netten Restaurant namens „Little A’Le‘Inn“ einigen alten Minen und wenigen Feldern nichts außer karger Landschaft und eben dem Mythos Area 51.

Rachel, Nevada

Rachel, Nevada

Alte Mine, Rachel

Alte Mine, Rachel

Schon auf dem Weg nach Rachel bemerkt man auf dem höchsten Berg der Umgebung eine Radarstation. Sie dient wohl hauptsächlich der Registrierung und Überwachung des Flugraums bis nach Las Vegas. Die Verbindungslinie zwischen dem Extraterestrial Highway und dieser Radarstation auf dem folgenden Bild gibt ziemlich genau die Richtung zum Runway 14R/32L an, von genau dem aus die Prototypen der legendären SR-71 Blackbird des Projekts Oxcart zum Jungfernflug starteten. Diese liegt vom Ort der Radarstation auf dieser Strecke noch ca. 40 Meilen hinter dem Berg in einem Tal.

Radarüberwachung von Area 51

Radarüberwachung von Area 51

Der offizielle Funkname von Area 51 lautet übrigens „Dreamland“ ;-)

Laut Aussagen der Einheimischen fliegt die Airforce des Öfteren Zielübungen entlang des Highways und wenn man zu genau diesem Zeitpunkt auf der Straße ist, würden einem garantiert die Flugzeugbilder seines Lebens gelingen. Frei nach dem Motto: Es kommt eine F-22 in 30 m Höhe direkt auf einen zugeflogen.

Wir konnten aber leider nur diese „einheimischen“ UFOs sichten (Die Tiefflugbegegnung mit einer F-16 kam dann tatsächlich auf der weiteren Reise…):

Ein UFO- ich meinte Vogelschwarm

Ein UFO- ich meinte Vogelschwarm

Auf der Rückfahrt von Rachel nach Las Vegas kamen wir dann wieder bei Alamo vorbei.

Alamo ist bekannt für ein Impaktereignis, welches vor rund 367 Millionen stattfand und eine sogenannte Megabrekzie hinterließ. Brekzien sind Gesteine der Erde, die durch eine sehr große Energiezufuhr, wie sie durch Vulkanismus oder eben Meteoriten ausgeht, verändert werden. Dabei wird das Gestein stark gestaucht, sodass zum Beispiel Fossilien oder Kristalle im Muttergestein brechen. Zudem geschieht oftmals eine Durchmischung verschiedener Gesteinsschichten beim Impakt selbst, die dann in einem vom Gefüge her Beton mit Kieselsteinen sehr ähnlich erscheinendem Gestein resultieren.

Die Alamobrekzie stellt sich als relativ dunkle Gesteinsformation dar. Von weitem betrachtet stellt sich dies wie folgt dar:

Alamo-Brekzie

Alamo-Brekzie

Natürlich machte ich mich auf die Suche nach der einen oder anderen Gesteinsprobe. Als Ausgangspunkt nutzte ich einen Geocaching-Punkt, den wir auch problemlos fanden. Von dort aus (der Punkt liegt direkt auf der Straße) begann ich, einen Hügel der Hancock-Summit hochzuklettern. Es fiel auf, dass sämtliche Gesteine dieses Hügels relativ leicht mit der Hand zu zerbröseln waren. Ein klares Zeichen für geschocktes Gestein.

Zuvor konnte ich auch schon eine Probe eines dunklen, schroffen, leicht glasähnlichen Gesteins nehmen, welches sich in der Hand wie Schmirgelpapier anfühlte. Von Gesteinen dieser Spezifikation habe ich bereits bei meinen Vorbereitungen gelesen.

 

links: Alamo-Brekzie, rechts: geschocktes Gestein

links: Alamo-Brekzie, rechts: geschocktes Gestein

Der nächste, wieder sehr astronomenfreundliche Punkt auf der Reiseroute war das Death Valley.

Hier ist eigentlich einer der dunkelsten und am wenigsten lichtverschmutzte Ort der USA, daher wären hier perfekte Milchstraßenbeobachtungen möglich. Allein auch schon einmal durch die sehr guten Wetterbedingungen, die hier vorherrschen – oft sehr gutes Wetter und vor allem sehr trockene Luft. Nur leider hatten wir schon fast Vollmond:

Mondaufgang im Death Valley

Mondaufgang im Death Valley

Daher musste man gar nicht erst versuchen, die Milchstraße zu fotografieren, man hatte von vornherein keine Chance, sie fotografisch festzuhalten. Der Mond hellte den Himmel zu sehr auf. Das jedoch eröffnete andere Möglichkeiten: Durch das Mondlicht konnte man bei der Sternenfotografie auch noch interessante Objekte in den Vordergrund einbauen, die dann gut beleuchtet sind. Und interessantes gibt es im Death Valley reichlich:

20 Mule Team

20 Mule Team

Dies ist ein Wagengespann eines sogenannten 20-Mule Team, mit dem man 1883-1889 Borax aus dem Death Valley zur nächsten Eisenbahnstation im 275 km entfernten Mojave transportiert hat. Wie der Name schon sagt, wurden hier 20 Esel als Zugtiere genutzt und in dem großen Tank wurde der Wasserproviant für die ca. 10 Tage langen Märsche deponiert.

Old

Old Dinah

Dies ist „Old Dinah“, ein Dampf-Traktor. Hier wurde so fotografiert, dass der Mond ziemlich genau im Rücken steht. Wir schauen also in Richtung Norden.

Auch die Weitläufigkeit der Landschaft ließ sich gut festhalten:

angrenzende Berge im Osten

angrenzende Berge im Osten

Blick nach Westen mit einem vorbeifahrenden Auto

Blick nach Westen mit einem vorbeifahrenden Auto

Der nächste Stopp war dann am 27.9.2015 das Skigebiet Mammoth Lakes in der Sierra Nevada. An diesem Tag sollte die totale Mondfinsternis stattfinden, aber nicht wie in Deutschland mitten in der Nacht, sondern zur Prime-Time gegen 20:00 Uhr Ortszeit.

Es ist interessant, wie beliebt solche Ereignisse mittlerweile überall werden – ein sehr guter Weg! Man bewegt sich weg vom Fernseher und geht aus dem Haus und tut dann noch etwas sinnvolles wie Astronoimie!

Auf unserem Weg nach Mammoth Lakes wurden wir zum Beispiel schon einmal vorgewarnt, dass es an diesem Tag eine Mondfinsternis geben werde, und wir sollten doch mal hochschauen. Als wir dann erwähnten, dass wir das sogar schon von Deutschland aus planten, bekamen wir dann noch einen sehr guten Beobachtungsplatz vorgeschlagen: Minaret Summit. Dieser Ort liegt auf einer Anhöhe, von der aus man den Mondaufgang schon besonders früh beobachten kann, da die Sicht nach Osten nur durch den Horizont begrenzt ist. Des Weiteren ist dieser Ort besonders beliebt, da im Westen die Minaret Rocks liegen, eine besonders schroffe Bergkette, die einen sehr dramatischen Sonnenuntergang betont:

Minaret Rocks bei Sonnenuntergang

Minaret Rocks bei Sonnenuntergang

Als die Sonne dann hinter dem Horizont verschwunden war, konnte es nicht mehr lange dauern, bis der Mond aufging. Anders als in Deutschland, wo der Mond gegen 3 Uhr nachts (Ortszeit) noch hoch am Himmel steht und gerade am Beginn des Untergangs ist, als er sich langsam verdunkelt, geht er in Mammoth Lakes bereits fast voll verdunkelt auf.

Da es an diesem Tag leicht neblig war, wurde das auffinden des lichtschwachen Mondes viel schwieriger als erwartet…

Am Minatet Summit versammelten sich mehr und mehr Menschen, die den Blutmond mit eigenen Augen sehen wollten, es kam schon fast Volksfeststimmung auf, doch irgendwie konnte niemand auch nur eine Spur des Mondes ausmachen.

Mit Fernglas und Teleobjektiv ausgerüstet und mit dem Wissen, wo der Mond genau stehen müsste, konnte ich ihn dann über einem kleinen Busch letztendlich doch auffinden. Dabei war der Mond schon fast 30° über dem Horizont, aber noch immer viel zu verschleiert, um ansehnliche Bilder zu erzeugen. Nach wenigen Minuten stieg er dann ausreichend weit über den Dunst und es entstanden folgende Bilder:

Mondfinsternis

Mondfinsternis

Mondfinsternis über dem Dunst

Mondfinsternis über dem Dunst

Auf diesen Bildern befindet sich der Mond gerade genau im Kernschatten der Erde. Normalerweise wäre ein Objekt im Kernschatten eines anderen Objektes absolut dunkel und man würde es vom schattenerzeugenden Objekt aus gar nicht mehr sehen können. Doch hier hat der Mond eine deutliche rote Färbung. Diese stammt daher, dass die Erde als schattenerzeugendes Objekt eine Atmosphäre besitzt. Bei der Transmission des Sonnenlichts durch die Erdatmosphäre wird der kurzwellige Anteil des Lichts in die Atmosphäre hinein gestreut und somit aus dem transmittierten Anteil herausgefiltert (genau wie beim Sonnenuntergang, bei dem nur noch der langwellige rote Lichtanteil zum Beobachter gelangt, da das Sonnenlicht eine sehr lange Strecke tangential zur Erdoberfläche zurücklegt und somit besonders viel kurzwelligeres Licht gestreut wird). Durch die Schichtung der Erdatmosphäre, deren optische Dichte nach oben hin geringer wird, wirkt die Erdatmosphäre wie eine Linse, die das transmittierte Licht in Richtung Mond bricht. Dadurch wird der Mond mit dem roten Restlicht der Sonne beleuchtet und erscheint dunkel und rötlich.

Auf dem folgenden Bild erscheint der Mond bei fast vollständiger Verdunklung nahezu wie ein Stern. Immerhin ist seine ursprüngliche Helligkeit von -12,5 mag auf gerade einmal fast 2 mag abgefallen. Zum Vergleich: Der hellste Stern in diesem Bildausschnitt ist Mirach (links direkt über dem Dunstschleier) mit einer Helligkeit von 2,07 mag. Dadurch wird der Himmelshintergrund sehr dunkel.

Der Mond erscheint nicht heller, als die Sterne im Hintergrund

Der Mond erscheint nicht heller, als die Sterne im Hintergrund

Durch diese geringe Hintergrundhelligkeit war es Möglich, die Milchstraße bei „Vollmond“ doch zu fotografieren. Entstanden ist dann folgendes Bild:

Milchstraße während der Mondfinsternis

Milchstraße während der Mondfinsternis

Die Aufhellung am Horizont ist noch das gestreute Restlicht der untergegangenen Sonne. Der visuelle Eindruck der Milchstraße war wirklich überwältigend! Hierbei kamen mehrere Faktoren zusammen: Wenig Lichtverschmutzung in der Umgebung, große Höhe des Beobachtungsplatzes (d.h. weniger Luftschichten über dem Beobachter) und eben der abgedunkelte Mond. Lediglich der horizontnahe Dunst störte etwas, aber das ist Meckern auf sehr hohem Niveau ;-)

Mondfinsternis - Kernschattenausgang

Mondfinsternis - Kernschattenausgang

Mondfinsternis -  Sichel wird sichtbar

Mondfinsternis - Sichel wird sichtbar

Man bemerkt, dass die Bilder nicht ganz scharf sind. Dies liegt daran, dass ich enorme Schwierigkeiten hatte, durch den aufziehenden Dunst den sehr stark abgedunkelten Mond richtig fokussieren zu können.

Als der Mond dann langsam wieder aus dem Kernschatten austrat, und eine helle Sichel in fahlgrauem Licht sichtbar wurde, gelang das Fokussieren wieder ganz gut, nur waren die Wolken dann zu dick, um ein richtig scharfes Bild zu garantieren.

Dafür konnten wir allerdings folgenden 22° Mond-Halo bewundern, der dann mit zunehmender Mondhelligkeit immer mehr Farben zeigte:

Halo um den Mond

Halo um den Mond

Diese Erscheinung entsteht, wenn das Mondlicht auf eine Wolke trifft, die sehr viele, gleichmäßig gewachsene und zufällig orientierte sechseckige Eiskristalle enthält. Wie bei einem Prisma wird dann das Licht gebrochen. Die ringförmige Helligkeitsverteilung im radialen Abstand von 22° zum Leuchtobjekt (hier dem Mond) entsteht zum einen, da das Helligkeitsmaximum genau um 22° von der ursprünglichen Strahlrichtung abgelenkt wird und zum anderen aus der willkürlichen Orientierung der Kristalle.

Auf den folgenden Bildern ist das Ende der Finsternis zu sehen, bei der der Mond den Halbschatten letztendlich auch noch verlässt.

Austritt aus dem Halbschatten

Austritt aus dem Halbschatten

Austritt aus dem Halbschatten

Austritt aus dem Halbschatten

Zum Ende unserer Reise besuchten wir noch den Yosemite-Nationalpark. Doch hier zeigte sich dass Wetter nicht sehr astronomiefreundlich… Aber trotz Wolken waren einige Stimmungsbilder der Sonne möglich:

Sonne hinter Wolken

Sonne hinter Wolken

Dieses Bild entstand beim Aufstieg zu den Nevada Falls.

Sonnenuntergang über dem Yosemite-Park

Sonnenuntergang über dem Yosemite-Park

Dieser Sonnenuntergang entstand bei der Ausfahrt aus dem Park. Das besondere hierbei war die Färbung des gesamten Himmels, kurz bevor dieses Bild entstand. Obwohl der Himmel den ganzen Tag bewölkt war, konnte man den Sonnenuntergang mit voller Farbenpracht bewundern, da die Wolkenschicht eine relativ gleichmäßige Höhe besaß und nur eine endliche Ausdehnung. Dadurch konnte die Sonne beim Untergang die Wolken seitlich von unten rot beleuchten.

 

Nun stellt sich dem aufmerksamen Leser die Frage, warum im Titel dieses Beitrags „Grüne Streifen“ vorkommen. Dies liegt an einem sehr unerwarteten Phänomen, welches wir auf dem Heimflug über Kanada beobachten konnten.

Ich habe zu diesem Zeitpunkt noch nie Polarlichter gesehen und konnte deren Helligkeit absolut nicht einschätzen. Aber ich dachte mir auch, dass wenn man schon mal auf der Nordseite eines Flugzeuges am Fenster sitzt und so weit nördlich fliegt, kann man am Abend ja mal nach Aurora Ausschau halten. Meine Erwartungen waren allerdings nicht allzu hoch.

 

Als es dann dämmerte erkannte ich „Zirruswolken“ über dem Flugzeug. Von der Höhe her hätte ich diese Wolken auf 10 km geschätzt, wenn ich auf der Erde gestanden hätte, aber ich war ja schon in fast 11 km Höhe! Das konnte nicht stimmen. Also nahm ich die Kamera und hielt sie für eine 5-sekündige Langzeitbelichtung still ans Flugzeugfenster. Als ich dann das entstandene Bild sah, traute ich meinen Augen kaum! Die „Wolken“ waren grün! Es handelte sich also tatsächlich um eine Aurora!

 

Eigentlich wollte ich auf dem Flug ja schlafen, doch das war nach dieser Entdeckung nicht mehr möglich^^

Ich entwickelte eine „Technik“, bei der ich das Kameraobjektiv so gegen das Fenster gestützt habe, dass zum einen die Aufnahme nicht verwackelte und zum anderen keine Reflexionen der Notbeleuchtung des Flugzeuges au dem Bild entstanden. Dabei dunkelte ich das Fenster noch mit der Jacke etwas ab.

Entstanden sind dabei folgende Aufnahmen, die ich zu einer Animation zusammengeschnitten habe:

Aurora über Kanada. Eine Animation

Aurora über Kanada. Eine Animation, zum Abspielen auf das Bild klicken!

In diesem Sinne noch fröhliche Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!


2 Kommentare zu “From Stars And (Green) Stripes (2.Teil)”

  1. Mona Antworten | Permalink

    Bei den vielen schönen Bildern weiß man kaum wo man anfangen soll. Der "Sonnenuntergang über dem Yosemite-Park" könnte so ähnlich allerdings auch bei uns stattgefunden haben. Ich musste gestern eine längere Autofahrt auf der A3 machen, wo ich kilometerlang einen herrlichen Sonnenuntergang bewundern konnte, der war allerdings nicht so kontrastreich wie der auf Ihrem Bild. Haben Sie da mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachgeholfen? Sehr schön finde ich auch die "Aurora über Kanada", ich hätte nicht gedacht, dass solche Aufnahmen aus dem Flugzeug gelingen.

  2. Kevin Gräff Antworten | Permalink

    Hallo und sorry wegen der verspäteten Antwort!

    Da ich mittlerweile fast nur noch im Raw-Format fotografiere, muss ich jedes Bild nachbearbeiten. Allerdings, um es der Wirklichkeit anzupassen. Fotografiert man im jpg-Format, so bearbeitet die Kamera die Bilder intern immer nach- das kann das Ergebnis manchmal mehr verfälschen, als eine Bearbeitung am PC. Daher nehme ich das Raw Format.

    Der Sonnenuntergang entspricht in etwa dem gesehenen. Es wurde lediglich etwas abgedunkelt, weil sonst Bereiche im gelben unteren Band ausgebrannt wären.

    Grüße Kevin

Einen Kommentar schreiben


vier × = 8