Lob einer Ausstellung

26. Dezember 2013 von Yoav Sapir in Dichtung und Literarisches

Wien und Berlin, und eben nicht umgekehrt

Geschichte und Gegenwart

das Yin und das Yang

 

Wien und Berlin, nichts davor nichts danach -

Geburt und Tod, Jugend und Alter

Auf Gedeih und Verderb des Deutschen

 

Ineinander befangen, zwischen beiden gerissen

Unvereinbar und dennoch unlösbar

Auch in bin zerrissen, denn ich liebe euch beide

 

(Und die Juden, immer wieder die Juden

Ohne die es kein Deutsches

Gegeben hätte)

 

Meine (vielleicht auch furchtbar banalen) Gedanken beim Besuch der besten Ausstellung, die ich seit langem besucht habe. Sie läuft bis zum 27.1. - noch symbolischer, ja aussagekräftiger, könnte es wohl kaum werden.

 

PS.

In den Nachrichten steht, dass "Palästinenserpräsident" Abbas Jesus zu Weihnachten als Palästinenser definiert, ihn quasi rückwirkend in seine erfundene Volksgemeinschaft aufgenommen hat. Was soll man dazu sagen? Vielleicht nur das Selbstverständliche: Wäre Jesus heuer in Bethlehem geboren, wäre er ein "illegaler" jüdischer Siedler (und somit vogelfrei).


In eigener Sache: Jewish Heritage Tours in Berlin



4 Kommentare zu “Lob einer Ausstellung”

  1. Dr. Webbaer Antworten | Permalink

    (Und die Juden, immer wieder die Juden

    Ohne die es kein Deutsches

    Gegeben hätte)

    Soso. MFG Dr. W (der weder Wien noch Berlin mag)

  2. Dr. Webbaer Antworten | Permalink

    In den Nachrichten steht, dass "Palästinenserpräsident" Abbas Jesus zu Weihnachten als Palästinenser definiert, ihn quasi rückwirkend in seine erfundene Volksgemeinschaft aufgenommen hat.

    Wohl eine Art Weihnachtsgeschenk an Christen; die "Palästinenser" meinen Araber, korrekt.

    • Dr. Webbaer Antworten | Permalink

      Also das mit dem "Weihnachtsgeschenk" ließe sich u.a. daran ablesen, dass es keine christliche Kritik an der Einordung Jesu als Palästinenser gegeben zu haben scheint.

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